V.l. Constanze von Hassel und Andrea Degl. Bild: Sarah Honold

Andrea Degl, Geschäftsführendes Präsidialmitglied des Bayerischen Landkreistags, im Interview: „Der Staat muss sich auf seine Kernaufgaben konzentrieren“

Die Ausgaben steigen schneller als die Einnahmen, kommunale Krankenhäuser schreiben Millionendefizite und neue Rechtsansprüche bringen zusätzliche Kosten. Für Andrea Degl ist deshalb klar: Mit immer neuen Finanzspritzen allein lässt sich die kommunale Krise nicht lösen. Im Gespräch mit der Bayerischen GemeindeZeitung fordert sie eine grundlegende Aufgabenkritik, mehr Eigenverantwortung und eine Gesetzgebung, die wieder stärker auf die Praxis hört. Trotz der angespannten Lage plädiert Degl dabei vor allem für eines: mehr Zuversicht und weniger Jammern.

GZ-17-2026 vom 10.09.2026
Landrat Stefan Löwl über die veränderte Sicherheitslage und die Schlüsselrolle der Kommunen: Forum Zivile Verteidigung 2026: „Resilienz kann man nicht improvisieren“
Landrat Stefan Löwl, Landkreis Dachau. Bild: Landkreis Dachau

Landrat Stefan Löwl über die veränderte Sicherheitslage und die Schlüsselrolle der Kommunen: Forum Zivile Verteidigung 2026: „Resilienz kann man nicht improvisieren“

Cyberangriffe, Sabotage, Desinformation und mögliche Ausfälle kritischer Infrastruktur stellen Landkreise, Städte und Gemeinden vor neue Herausforderungen. Anlass für den Landkreis Dachau gemeinsam mit der Bayerischen GemeindeZeitung am 18.11.2026 ein Forum Zivile Verteidigung zu organisieren. Im Interview erklärt Landrat Stefan Löwl, warum kommunale Handlungsfähigkeit, Versorgungssicherheit und Selbstschutz frühzeitig vorbereitet werden müssen und welchen Beitrag die Veranstaltung dazu leisten soll.

GZ-15-16-2026 vom 14.07.2026
Innenminister Joachim Herrmann stellt Verfassungsschutzinformationen vor: Innere und äußere Gegner greifen Demokratie an
Staatsminister Joachim Herrmann. Bild: Bayerisches Innenministerium

Innenminister Joachim Herrmann stellt Verfassungsschutzinformationen vor: Innere und äußere Gegner greifen Demokratie an

„Auch in den ersten sechs Monaten dieses Jahres konnten zahlreiche Aktivitäten von inländischen Extremisten und ausländischen Akteuren festgestellt werden, die unsere Demokratie mit unterschiedlichsten Methoden und Zielsetzungen angreifen.“ Dieses Fazit zog Bayerns Innenminister Joachim Herrmann bei der Vorstellung der Verfassungsschutzinformationen für das erste Halbjahr 2026. „Für das Funktionieren unserer Demokratie ist es wichtig, den Angriffen als überzeugte Demokraten selbstbewusst und verantwortungsbewusst entgegenzutreten.“ Demokratie sichere politische Teilhabe, schütze vor staatlicher Willkür, garantiere die Wahrung der Menschenrechte und ermögliche allen ein Leben in Freiheit, Gleichheit und Sicherheit, erklärte Herrmann.

GZ-17-2026 vom 10.09.2026

Empfehlung der Redaktion

Folge 18: INTERFORST-Projektleiterin Petra Hess, Christian Kaul und Ralf Dreeke über KI, Forsttechnik und neue Formen der Zusammenarbeit | Wie Technik und Vernetzung den Wald der Zukunft verändern

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Wald im Wandel: Wie Technik und Vernetzung die Forstwirtschaft verändern

GZ-18-2026 vom 24.09.2026
Folge 17: Tüßlings Bürgermeisterin Stephanie Gräfin Bruges-von Pfuel über nachhaltige Entscheidungen in Zeiten knapper Kassen  und Vertrauen in die Menschen vor Ort | Was Politik vom Wald  lernen kann

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Was Politik vom Wald lernen kann

GZ-15-16-2026 vom 30.07.2026
Folge 16: Roman Pekis & Matthias Schlicker | Vom Schlammgraben zum Lebensraum - Wenn Bürger ihren Bach zurückholen

Folge 16: Roman Pekis & Matthias Schlicker | Vom Schlammgraben zum Lebensraum:
Wie die Gemeinde Baar die Kleine Paar revitalisierte

GZ-13-2026 vom 02.07.2026
Der neue Verwaltungsratsvorsitzender der BVK Beamtenversorgung Hans-Peter Mayer, Geschäftsführendes Präsidialmitglied des Bayerischen Gemeindetag. Bild: Bayerischer Gemeindetag

Jahresabschluss 2025 mit Rekordverzinsung – Hans-Peter Mayer neuer Verwaltungsratsvorsitzender Bayerischer Versorgungsverband trotzt schwierigen Rahmenbedingungen

Der Bayerische Versorgungsverband (BVK Beamtenversorgung) hat das Geschäftsjahr 2025 trotz eines anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfelds mit einem sehr guten Ergebnis abgeschlossen. Der Verwaltungsrat nahm den Jahresabschluss Mitte Juli 2026 zustimmend zur Kenntnis, entlastete die Geschäftsführung und genehmigte zugleich den Wirtschaftsplan für das Jahr 2027.

GZ-17-2026 vom 10.09.2026
GZ Fahne

Ganztagsausbau vor nächster Etappe: Mehr Kitas und Personal

Bayern ist mit einem Rekord bei den Kindertageseinrichtungen in das neue Kita-Jahr gestartet. Zudem steht mit dem Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder eine weitere große Aufgabe bevor. Familienministerin Ulrike Scharf sieht den Freistaat dafür gut gerüstet, wie sie auf einer Pressekonferenz in München betonte.

GZ-17-2026 vom 10.09.2026
GZ Fahne

Landkreise sind faktisch längst die zweite Pflegekasse

Der Deutsche Landkreistag (DLT) warnt angesichts der Finanzprobleme der Pflegeversicherung vor einer weiteren Verlagerung von Pflegekosten in die kommunal finanzierte Sozialhilfe. Der GKV-Spitzenverband prognostiziert für das laufende Jahr ein Defizit der sozialen Pflegeversicherung von 4,4 Mrd. Euro.

GZ-17-2026 vom 10.09.2026
Neues aus dem Kabinett: Bayern legt Europa-Strategie vor
Aus dem bayerischen Kabinett

Neues aus dem Kabinett: Bayern legt Europa-Strategie vor

Ministerpräsident Markus Söder hat mit seinem Kabinett eine Europa-Strategie für die Zukunft der Europäischen Union vorgelegt. Nach einer Sitzung des Ministerrats betonte Söder: „Bayern ist für Europa und die Europäische Union. Sie ist unser wichtigster Markt. Wir wollen, dass dieser Markt weiter funktioniert. Anders als radikale Kräfte, die aus dem Euro und Europa aussteigen wollen, setzen wir auf die Kraft, die Europa hat. Um diese Kraft zu entfalten, braucht es aber mehr Freiheit und weniger Bürokratie.“

GZ-17-2026 vom 10.09.2026
CSU und Freie Wähler zum Bayernjahr: Freiwilliges Engagement stärken
GZ Fahne

CSU und Freie Wähler zum Bayernjahr: Freiwilliges Engagement stärken

Die CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag hat gemeinsam mit der Fraktion der Freien Wähler das Konzept des Bayernjahres vorgestellt. Zugleich setzen sich die Regierungsfraktionen auf Bundesebene für die Einführung eines verpflichtenden Gesellschaftsjahres für alle ein. Der Startschuss für das Bayernjahr soll nach Angaben von CSU-Fraktionschef Klaus Holetschek frühestens im Herbst 2027 erfolgen.

GZ-17-2026 vom 10.09.2026
Spontan vorbeischauen ist nicht mehr: Seit der Corona-Krise sind Rathäuser und Landratsämter deutlich schwerer zugänglich
Gerade für nicht-internetaffine Senioren ist es oft kompliziert, einen Termin bei einer Behörde zu bekommen. Bild: Pat Christ

Spontan vorbeischauen ist nicht mehr: Seit der Corona-Krise sind Rathäuser und Landratsämter deutlich schwerer zugänglich

Ruft man bei Yvonne Beck im Rathaus des Marktes Maroldsweisach an, weil man irgendetwas zu erledigen hat, sagt die Standesbeamtin in der Regel: „Kein Problem, kommen Sie in einer Viertelstunde vorbei!” Davon können Bürgerinnen und Bürger in großen Städten Bayerns nur träumen. Vielerorts ist es nicht mehr möglich, direkt zu einer Behörde zu gehen. Termine müssen vereinbart werden. Immer mehr Kommunen wünschen, dass dies online geschieht. Bis es zum Termin kommt, kann dauern.

GZ-17-2026 vom 10.09.2026
Dr. Dr. Kristina Becker, Erste Bürgermeisterin der Stadt Treuchtlingen. Bild: Dietmar Denger
GZ zu Gast bei... Dr. Dr. Kristina Becker, Erste Bürgermeisterin der Stadt Treuchtlingen
Constanze von Hassel
Kolumne von Constanze von Hassel Bereit für den Ernstfall?
Pino
Pinos Welt Wer wirbt am besten für Demokratie und begeistert für Freiheit?
Der Augsburger Stadtwald ist das Trinkwasserschutzgebiet der Stadt. 70 km Bäche durchziehen den Wald.  © Stadt Augsburg

Sonderdruck zur INTERFORST 2026: Zukunftsperspektiven für den Kommunalwald

Wie können Kommunen ihre Wälder fit für die Zukunft machen? Der neue Sonderdruck der Bayerischen GemeindeZeitung zur INTERFORST 2026 zeigt praxisnahe Lösungen für die aktuellen Herausforderungen im Kommunalwald – vom Klimawandel und klimaresilienten Waldumbau bis hin zu Fachkräftemangel und knappen finanziellen Ressourcen.

GZ-17-2026 vom 10.09.2026
Trotz gestiegener Steuereinnahmen: Kommunale Gesamtausgaben liegen 2025 erneut über den Gesamteinnahmen
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Trotz gestiegener Steuereinnahmen: Kommunale Gesamtausgaben liegen 2025 erneut über den Gesamteinnahmen

Nach Ergebnissen der im Bayerischen Landesamt für Statistik durchgeführten vierteljährlichen Kassenstatistik steigen die kassenmäßig verbuchten Steuereinnahmen der bayerischen Kommunen im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr um 6,1 Prozent auf 27,1 Milliarden Euro. Bis auf einen pandemiebedingten Rückgang im Jahr 2020 haben die gesamten Steuereinnahmen der Kommunen seit 2019 kontinuierlich zugenommen und lagen bereits im Jahr 2021 wieder auf Vor-Corona-Niveau. Die höchsten Einnahmeposten sind 2025 wie auch bereits in den Vorjahren die Einnahmen aus der Gewerbesteuer mit 12,5 Mrd. Euro (+4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr) sowie aus dem Anteil an der Einkommensteuer mit 10,9 Mrd. Euro (+7,4 Prozent).

GZ-17-2026 vom 10.09.2026
Nachruf auf Josef Deimer: Ein Leben für Landshut und die Kommunen
Bildarchiv Bayerischer Landtag/Ilona Niederhof

Nachruf auf Josef Deimer: Ein Leben für Landshut und die Kommunen

Trauer um Josef Deimer: Der frühere Landshuter Oberbürgermeister prägte seine Heimatstadt 35 Jahre lang und war fast drei Jahrzehnte Vorsitzender des Bayerischen Städtetags. Am 12. August ist der CSU-Politiker im Alter von 90 Jahren gestorben. „Bayern trauert um einen der prägendsten Kommunalpolitiker in der Geschichte des Freistaats“, ließ Ministerpräsident Markus Söder verlauten. Deimer sei über Jahrzehnte eine „starke und unüberhörbare Stimme in der Politik“ gewesen. „Bürgernah, mutig, eigenständig und unbeirrt verkörperte er das, was die kommunale Familie so stark macht: Zusammenhalt, Verlässlichkeit und Bodenständigkeit.“

GZ-17-2026 vom 10.09.2026
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Frauen in der Kommunalpolitik: Mehr Mandate, weniger Spitzenämter

Frauen sind nach der Kommunalwahl 2026 in Bayerns kommunalen Gremien etwas stärker vertreten als vor sechs Jahren. Von einer Trendwende kann jedoch keine Rede sein. Das zeigen aktuelle Zahlen des Bayerischen Landesamtes für Statistik.

GZ-17-2026 vom 10.09.2026
Bayerischer Engagiert-Preis 2026: Ehrenamtliche schenken Hoffnung
Die TikTok-Jugendredaktion der Jugendbeteiligung Augsburg erhielt einen Preis für ihr Projekt „Kommunalwahl4you“. Bild: Bayerisches Innenministerium/Alexandra Beier

Bayerischer Engagiert-Preis 2026: Ehrenamtliche schenken Hoffnung

Bayern ist Ehrenamtsland. Bei der Verleihung des Bayerischen Engagiert-Preises in München würdigte Innenminister Joachim Herrmann herausragende Leistungen im Ehrenamt für die Sicherheit der Menschen in Bayern, im Sport und in der Integration. „Ehrenamtliche schenken Hoffnung, stiften Gemeinschaft und übernehmen Verantwortung“, betonte der Minister. Mehr als fünf Millionen Menschen engagierten sich im Freistaat freiwillig für andere. „So unterschiedlich die Aufgaben auch sind – eines verbindet jedes Ehrenamt: Menschen setzen ihre Zeit, ihre Fähigkeiten und ihre Energie dafür ein, das Leben anderer Menschen sicherer, besser oder schöner zu machen.“

GZ-17-2026 vom 11.09.2026

Politik & Gesellschaft

Prof. Dr. Georg Stephan Barfuß

Ein Gastbeitrag von Prof. Dr. Georg Stephan Barfuß: Staatsmodernisierung - Warum weniger Bürokratie mehr Führung braucht

Deutschland soll wieder handlungsfähiger werden. Spätestens seit der Veröffentlichung des Abschlussberichts der „Initiative für einen handlungsfähigen Staat“ (1) im Juli 2025 liegen zahlreiche kluge Vorschläge auf dem Tisch. Ich möchte mich auf einen Punkt konzentrieren: Digitalisierung und Bürokratieabbau.

GZ-18-2026 vom 24.09.2026
GZ Fahne

Kinderschutz in Bayern: Mehr Fälle von Kindeswohlgefährdung

Zahl der festgestellten Gefährdungen seit 2020 um rund zehn Prozent gestiegen – 3.071 familiengerichtliche Maßnahmen - Schweinfurt. Die Zahl der festgestellten Kindeswohlgefährdungen in Bayern ist in den vergangenen fünf Jahren gestiegen. 2025 registrierten die Jugendämter 7.019 Fälle und damit 9,9 Prozent mehr als 2020. Die Zahl der familiengerichtlichen Maßnahmen blieb dagegen nahezu unverändert. Das geht aus aktuellen Zahlen des Bayerischen Landesamtes für Statistik hervor.

GZ-17-2026 vom 10.09.2026
Kinderbibliothekspreis 2026: Die Preisträgerinnen und Preisträger des Kinderbibliothekspreis 2026 sowie der Preisträger Jona Manow und die Nominierten des Preises „Korbinian - Paul Maar-Preis für neue Talente“. Vgl. unseren Bericht auf Seite 5.  Bild: Andreas Fuchs/ Bayernwerk AG

Fünf bayerische Büchereien ausgezeichnet: „LeseOrte. Die stark machen“

Unter dem Motto „LeseOrte. Die stark machen“ hat die Bayernwerk Netz GmbH im Kesselhaus Kolbermoor fünf bayerische Büchereien für ihr besonderes Engagement in der Leseförderung von Kindern und Jugendlichen ausgezeichnet. Der Kinderbibliothekspreis feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen.

GZ-17-2026 vom 10.09.2026

Praxis vor Ort

Die Oberbürgermeister und Wirtschaftsförderer der Städte Regensburg, Straubing, Deggendorf und Passau. Bild: Stadt Straubing

Donaustädte wollen Zusammenarbeit neu ausrichten: Oberbürgermeister aus Regensburg, Straubing, Deggendorf und Passau beraten über flexiblere Kooperation und gemeinsame Zukunftsthemen

Die Städte Regensburg, Straubing, Deggendorf und Passau entwickeln ihre seit über 30 Jahren bestehende Zusammenarbeit stetig weiter. Beim traditionellen Treffen der Oberbürgermeister der Wirtschaftsregion Donaustädte auf dem Straubinger Gäubodenvolksfest diskutierten die politischen Spitzen und Wirtschaftsförderungen über eine künftig flexiblere und noch stärker projektbezogene Ausrichtung der Arbeitsgemeinschaft.

GZ-17-2026 vom 10.09.2026
Stolz vor dem neueröffneten Holzhäusel Nicole von Thülen, Florian Hoffmann und Theresa Wilhelm (v.l.). Bild: Gemeinde Holzhausen

1250 Jahre Holzhausen am Ammersee: Ein Holzhäusl für alle – das ist Heimat

Für viele Orte am Ammersee bleibt das Jahr 2026 unvergesslich: 776 wurden Holzhusun (Holzhausen), Reistingun (Raisting), Herscaningun (Herrsching), Erilingu (Erling) und Fiskas (Fischen) erstmals in einer Schenkungsurkunde des Klosters Schlehdorf erwähnt. Dieses 1250-jährige Jubiläum wurde in allen Orten mit besonderen Veranstaltungen gefeiert.

GZ-17-2026 vom 10.09.2026
GZ Fahne

Nordgautag 2026: Roding als Mittelpunkt der oberpfälzischen Kultur

Mitte Juli war Roding Gastgeber des 45. Bayerischen Nordgautags. Unter dem Motto „Stadt – Land – Regen“ wurde die Stadt im Landkreis Cham für vier Tage zum Treffpunkt für Kultur, Brauchtum und Begegnung. Veranstaltet wurde das Kulturfest der Oberpfälzer vom Oberpfälzer Kulturbund gemeinsam mit der Stadt Roding.

GZ-17-2026 vom 10.09.2026
Wasserstoffzug startet bei der Südostbayernbahn
Bei der Vorstellung des Wasserstoffzuges (v. l.): Markus Frank, kfm. Leiter Regionalzüge Siemens Mobility, Christian Bernreiter, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, Ulrich Lange, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Matthias Krause, Geschäftsleiter der Südostbayernbahn und Christoph Kraller, Konzernbevollmächtigter Deutsche Bahn für den Freistaat Bayern. Bild: Deutsche Bahn

Wasserstoffzug startet bei der Südostbayernbahn

Auf der Strecke zwischen Mühldorf und Burghausen beginnt eine neue Ära im Schienenverkehr: Die Südostbayernbahn (SOB) und Siemens Mobility haben den ersten Wasserstoffzug für den künftigen Regelbetrieb im Freistaat vorgestellt. Der Siemens Mireo Plus H befindet sich derzeit noch im Test- und Schulungsbetrieb. Ab Dezember 2026 sollen insgesamt drei dieser Züge regelmäßig Fahrgäste befördern.

GZ-17-2026 vom 16.09.2026
Johannes Vollnhals, Gründer von Cosmema GmbH aus Gaimersheim bei Ingolstadt, nahm den Bayerischen Gründerpreis in der Kategorie „Aufsteiger 2026“ entgegen.	Bild: MH

Digitale Brücken ins Rathaus: Cosmema gewinnt Bayerischen Gründerpreis

Zehn Unternehmen aus unterschiedlichen Regionen des Freistaats standen bei der Verleihung des Bayerischen Gründerpreises 2026 in der Münchner BMW Welt im Mittelpunkt. Nach siebenjähriger Pause würdigten die bayerischen Sparkassen wieder unternehmerischen Mut, Innovationskraft und verantwortungsvolle Zukunftsgestaltung. Die Auszeichnungen wurden in den Kategorien „StartUp“, „Aufsteiger“, „Nachfolge“ und „Lebenswerk“ vergeben.

GZ-17-2026 vom 10.09.2026
GZ Fahne

Trotz gestiegener Steuereinnahmen: Kommunale Gesamtausgaben liegen 2025 erneut über den Gesamteinnahmen

Nach Ergebnissen der im Bayerischen Landesamt für Statistik durchgeführten vierteljährlichen Kassenstatistik steigen die kassenmäßig verbuchten Steuereinnahmen der bayerischen Kommunen im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr um 6,1 Prozent auf 27,1 Milliarden Euro. Bis auf einen pandemiebedingten Rückgang im Jahr 2020 haben die gesamten Steuereinnahmen der Kommunen seit 2019 kontinuierlich zugenommen und lagen bereits im Jahr 2021 wieder auf Vor-Corona-Niveau. Die höchsten Einnahmeposten sind 2025 wie auch bereits in den Vorjahren die Einnahmen aus der Gewerbesteuer mit 12,5 Mrd. Euro (+4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr) sowie aus dem Anteil an der Einkommensteuer mit 10,9 Mrd. Euro (+7,4 Prozent).

GZ-17-2026 vom 10.09.2026
GZ Fahnen

Bundes-SGK verabschiedet „Braunschweiger Erklärung“: Finanzkraft der Kommunen stärken

Der Vorstand der Bundes-SGK hat im Rahmen seiner jüngsten Sitzung eine „Braunschweiger Erklärung“ verabschiedet. Nach Angaben von Thorsten Kornblum, Vorsitzender der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik und Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig, „belaufen sich die Defizite der Kommunen in den vergangenen zwei Jahren in Summe auf 55 Milliarden Euro. Städte, Gemeinden und Kreise erfüllen eine Vielzahl an staatlichen Aufgaben und sind systemrelevant. Um die Handlungsfähigkeit des Staates vor Ort zu gewährleisten, benötigen die Kommunen eine Soforthilfe, bis sich die Konjunktur wieder stabilisiert.“

GZ-17-2026 vom 10.09.2026
Bild: Henne Nutzfahrzeuge

GaLaBau 2026: Zukunftslösungen für Grünflächen und Kommunaltechnik

Vom 15. bis 18. September 2026 wird Nürnberg wieder zum Treffpunkt der grünen Branche. Im Mittelpunkt der GaLaBau stehen nachhaltige Lösungen, technische Innovationen und die Frage, wie Grünflächen und kommunale Infrastruktur künftig effizient, wirtschaftlich und klimafit gepflegt werden können. Die Henne Nutzfahrzeuge GmbH präsentiert hierzu gemeinsam mit Mercedes-Benz Special Trucks sowie Bucher Municipal und MULAG praxisnahe Fahrzeug- und Gerätekombinationen für den professionellen Einsatz.

GZ-17-2026 vom 10.09.2026
Grünflächen professionell  pflegen mit Lintrac und Unitrac Die Lintracs von Lindner punkten beim Böschungsmähen ebenso wie bei der Pflege von Radwegen. Die Unitrac-Transporter überzeugen ganzjährig als vielseitige und wendige Geräteträger. Alle Infos zu den Lösungen für Einsatzprofis gibt es auf der GalaBau von 15. bis 18. September in Nürnberg. Gut gepflegte Radwege Die stufenlosen Lintrac-Modelle 70, 80 und 100 gibt es in einer speziellen Version für verschiedene Einsätze am Radweg. Durch einen speziell angepassten Kotflügel und eine kürzere Achse bleibt die Fahrzeugbreite unter 1,80 Metern. Damit können die Lintracs auch auf schmalen Radwegen mühelos manö- vrieren. Transportieren und laden Spitzenmodell bei den Transportern ist der stufenlose Unitrac 122 LDrive, der in der Pro-Version bis zu 136 PS abrufen kann. Das Drehmoment beträgt 500 Nm bei 1.500 U/min. Die Mehr-Kreis-Hydraulik hat eine Verstellpumpe, die bis zu 88 l/min liefert. Höchsten Fahrkomfort bietet das Hochleistungsfahrwerk mit Einzelradaufhängung und hydraulischer Federung mit Niveauregelung. Für überdurchschnittliche Wendigkeit steht die optionale 4-Rad-Lenkung. Der Unitrac mit 3-Seitenkipper und Kran kann Material nicht nur transportieren, sondern auch auf- und entladen.  Lintrac mit Noremat Gemeinsam mit dem französischen Spezialisten Noremat hat Lindner einen maßgeschneiderten Lintrac für die professionelle Pflege von Straßen- und Wegenetzen entwickelt. Die Speziallösung kommt europaweit zum Einsatz und verbindet die Wendigkeit und Vielseitigkeit des Lintrac mit leistungsstarker Mäh- und Kommunaltechnik von Noremat. Ausgestattet werden kann der Lintrac unter anderem mit einem Mäharm oder einem Schlegelmäher mit einer Reichweite von bis zu 5,40 Metern. Darüber hinaus stehen zahlreiche Profi-Anbaugeräte wie Astschneider, Mulcher oder Leitschienen-Mähgeräte zur Verfügung. Auch rotierende Anbaugeräte, etwa Unkrautbürsten, lassen sich integrieren. Für zusätzliche Sicherheit im Einsatz sorgt eine Polycarbonatscheibe auf der rechten Seite, die den

Grünflächen professionell pflegen mit Lintrac und Unitrac

Die Lintracs von Lindner punkten beim Böschungsmähen ebenso wie bei der Pflege von Radwegen. Die Unitrac-Transporter überzeugen ganzjährig als vielseitige und wendige Geräteträger. Alle Infos zu den Lösungen für Einsatzprofis gibt es auf der GalaBau von 15. bis 18. September in Nürnberg.

GZ-17-2026 vom 10.09.2026
Foto eines Fahrzeugs

Leistung trifft auf Vielseitigkeit

Unimog-Neuzugänge bei Streicher in roter Sonderlackierung - Die Unimog-Flotte der Max Streicher GmbH & Co. KG aA mit Hauptsitz in Deggendorf wächst weiter. Nachdem zuletzt im Jahr 2024 ein Unimog über Beutlhauser in Hengersberg beschafft wurde, gibt es nun gleich zwei Neuzugänge. Bei beiden handelt es sich um Unimog U 435, die sofort ins Auge stechen. Die rote Sonderlackierung spiegelt die Firmenfarbe des Unternehmens wider.

GZ-14-2026 vom 16.07.2026
Eine frisch gepflanzte Esskastanie. Diese wurde im letzten Jahr im Rahmen des Waldumbaus symbolisch als 90-millionster Baum gepflanzt. Die Esskastanie ist ein wahrer Zukunftsbaum – sie kommt gut mit Trockenheit und Hitze zurecht.  Foto: Judith Schmidhuber/StMELF.

Dürre schädigt Wälder in Europa: Kaniber setzt auf Waldumbau und fordert Stopp des Nationalen Wiederherstellungsplans zur umstrittenen EU-Verordnung

Angesichts der massiven Auswirkungen des Klimawandels auf Europas Wälder fordert Bayerns Forstministerin Michaela Kaniber vom Bund, die Ausarbeitung der „Nationalen Wiederherstellungspläne“ sofort zu stoppen. Nach Ansicht der Ministerin muss Brüssel die auslösende EU-Wiederherstellungsverordnung grundlegend überarbeiten, denn ihre Vorgaben hemmen die dringend notwendige Anpassung der Wälder an den Klimawandel: „Spätestens seit diesem Hitze-Sommer muss jedem klar sein: Wir brauchen neue, klimastabile Zukunftswälder. Wenn aber europäische Vorgaben dazu führen, dass Waldbesitzer an Waldtypen festhalten sollen, die bereits jetzt erkennbar unter Klimastress leiden und von denen wir wissen, dass sie im Klima von morgen keine Chance mehr haben, dann läuft etwas grundlegend falsch. Wir dürfen nicht Stillstand befehlen, wo Veränderung notwendig und dringend ist“, so Kaniber.

GZ-17-2026 vom 10.09.2026
Stadt Bayreuth: Eiche, Linde & Co. brauchen (Geld-)Regen
Hitze und Dürre setzen den rund 26.000 Bäumen im Stadtgebiet stark zu. Mit einem Betrag für den Baumpflegefonds kann jeder etwas zur Bewässerung von Eiche, Linde & Co. beitragen. Foto: Stadt Bayreuth

Stadt Bayreuth: Eiche, Linde & Co. brauchen (Geld-)Regen

Stadt verweist auf sinkenden Grundwasserspiegel – Bewässerung eines Baumes kostet in heißen Sommern rund 100 Euro: Mit Spenden für den Baumpflegefonds der Stadt Bayreuth können Bürgerinnen und Bürger die Pflege von tausenden städtischen Bäumen unterstützen.

GZ-17-2026 vom 16.09.2026
Kneidinger zur Kindergartenförderung: Keine Mehrbelastung für Eltern und Kommunen
GZ Fahne

Kneidinger zur Kindergartenförderung: Keine Mehrbelastung für Eltern und Kommunen

Der Freistaat Bayern plant eine Reform des Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes. Nach den bisherigen Überlegungen soll der Elternbeitragszuschuss von 100 Euro pro Kindergartenkind in seiner bisherigen Form entfallen. Die dadurch frei werdenden Mittel sollen zwar vollständig im Kita-System bleiben und unter anderem die staatliche Betriebskostenförderung erhöhen. Passaus Landrat Raimund Kneidinger warnt dennoch vor zusätzlichen Belastungen für Eltern und Kommunen.

GZ-14-2026 vom 16.07.2026
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