Verwaltung & Digitalisierung

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Digitaler Knotenpunkt: Spatenstich für YEXIO-Rechenzentrum in Dorfen

HOCHTIEF PPP Solutions und Palladio Partners stärken die regionale Datensouveränität: Nachhaltigkeitskonzept kombiniert Holzbauweise mit effizienter Abwärmenutzung - Mit dem ersten symbolischen Spatenstich hat HOCHTIEF den Bau eines neuen YEXIO-Rechenzentrums in Dorfen gestartet. Auf einem rund 7.500 Quadratmeter großen Areal im Gewerbegebiet Südwest entsteht ein dezentraler Knotenpunkt (Edge-Rechenzentrum), der den Landkreis Erding künftig direkt mit Rechenleistung versorgt. Das Vorhaben ist Teil einer überregionalen Wachstumsstrategie: HOCHTIEF PPP Solutions plant ein Netzwerk von 25 dezentralen Standorten mit Schwerpunkt Europa. Damit soll eine flächendeckende Versorgung für die Industrie und die öffentliche Hand sichergestellt werden. Die Inbetriebnahme in Dorfen ist für das dritte Quartal 2027 geplant.

GZ-8-2026 vom 16.04.2026
BSI-Bericht 2025: IT-Sicherheitslage bleibt angespannt
IT -Sicherheit

BSI-Bericht 2025: IT-Sicherheitslage bleibt angespannt

Als weiterhin prekär beschreibt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in seinem Jahresbericht 2025 die Lage der IT-Sicherheit in Deutschland. Insbesondere unzureichend geschützte digitale Angriffsflächen machten Behörden, Unternehmen und andere Organisationen verwundbar. Angreifer nutzten zunehmend den „Weg des geringsten Widerstands“ und wählten bevorzugt Ziele mit niedrigen Sicherheitsstandards. Kleine und mittlere Unternehmen sowie Institutionen des politischen und vorpolitischen Raums gälten nach wie vor als besonders gefährdet, da ihre Web-Angriffsflächen häufig nicht ausreichend geschützt sind. Jede aus dem Internet erreichbare Organisation oder Person könne demnach grundsätzlich Ziel von Cyberangriffen werden.
GZ-7-2026 vom 26.03.2026
Open Data Day: Bayern erleichtert Kommunen die Veröffentlichung offener Daten
Daten

Open Data Day: Bayern erleichtert Kommunen die Veröffentlichung offener Daten

Offene Daten gelten längst als wesentliche Grundlage für Innovation, Transparenz und moderne digitale Anwendungen. Beim Open Data Day in München diskutierten Mitte März Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Tech-Community über neue Wege, Daten aus der öffentlichen Verwaltung besser nutzbar zu machen. Zum Auftakt der Veranstaltung stellte Bayerns Digitalminister Dr. Fabian Mehring gemeinsam mit der Digitalagentur byte eine Neuerung beim bayerischen Open Data Portal open.bydata vor, die Kommunen und Behörden die Veröffentlichung offener Daten künftig deutlich erleichtert.
GZ-7-2026 vom 26.03.2026
Studienbericht zum Smart City Index 2025
Smart City

Studienbericht zum Smart City Index 2025

Viele digitale Verwaltungsleistungen, aber Verbesserungsbedarf bei der IT-Sicherheit - Deutschlands Großstädte machen Fortschritte bei der Digitalisierung. Laut dem diesjährigen Smart City Index liegt der Gesamtscore im Mittel bei 71 von 100 möglichen Punkten – ein Zuwachs von drei Punkten im Vergleich zum Vorjahr. Besonders auffällig ist die Gruppe der digitalen Vorreiter: Platz 1 bis Platz 20 liegen eng beieinander, nur zehn Punkte trennen die Spitzenstädte. Gleichzeitig zeigen sich in der Breite weiterhin deutliche Unterschiede: München führt mit 90 Punkten, während Salzgitter mit 43 Punkten das Schlusslicht bildet (wir berichteten).
GZ-7-2026 vom 26.03.2026
Zukunftskongress Bayern: Digitalisierung der Verwaltungsprozesse vor Quantensprung
Digitalisierung

Zukunftskongress Bayern: Digitalisierung der Verwaltungsprozesse vor Quantensprung

Auf Antrag Bayerns hat die Digitalministerkonferenz (DMK) Ende 2025 einstimmig beschlossen, das Prinzip Digital Only gesetzlich zu verankern. Der von Bayerns Digitalminister Dr. Fabian Mehring eingebrachte Vorstoß sieht vor, Verwaltungsleistungen künftig grundsätzlich digital zu beantragen – bei gleichzeitigem Angebot persönlicher Unterstützung vor Ort. Flankierend zu diesem Beschluss hat Mehring nun den „Weckruf für eine digitale Zeitenwende“ initiiert und im Rahmen des Zukunftskongresses Bayern des Behördenspiegels vorgestellt. Der Weckruf stößt auf breite Unterstützung aus Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft: Zehn Institutionen, Verbände, Unternehmen und Vertreter aus der Wissenschaft haben sich dem Weckruf angeschlossen.
GZ-7-2026 vom 26.03.2026
Glasfaserausbau im Allgäu: Glasfaseranschlüsse für 6.000 Haushalte und Unternehmen in Oberstdorf
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Glasfaserausbau im Allgäu: Glasfaseranschlüsse für 6.000 Haushalte und Unternehmen in Oberstdorf

Im Kernort von Oberstdorf werden im Zuge einer erweiterten Zusammenarbeit rund 6.000 Haushalte und Unternehmen an das Gigabit-Netz angeschlossen. Bei einem Vor-Ort-Termin bekräftigten Vertreter vom Markt Oberstdorf und den beteiligten Unternehmen M-net, Deutsche Telekom sowie EVO und AÜW die strategische Partnerschaft. Ziel ist es, durch die gemeinsame Nutzung von Infrastrukturen den Ausbau effizient zu gestalten und den Bürgerinnen und Bürgern eine maximale Anbietervielfalt auf dem neuen Netz zu ermöglichen.
GZ-7-2026 vom 26.03.2026
Stadt München: Erfolgreicher Pilotversuch zur digitalen Stimmenerfassung
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Stadt München: Erfolgreicher Pilotversuch zur digitalen Stimmenerfassung

Bei den Kommunalwahlen testeten Kreisverwaltungsreferat und it@M in 23 von 690 Briefwahlbezirken ein digitales Auszählsystem. Stimmen wurden per Wahllokalerfassungssystem direkt an den Wahlkoffer übertragen. Die ersten Ergebnisse sind positiv: Wahlhelfer arbeiteten schneller als Vergleichsgruppen, teils konnten sie andere Teams unterstützen. Auch das Wahlamt profitierte bei Nachzählungen, und die vorläufigen Endergebnisse lagen früher vor.
GZ-7-2026 vom 26.03.2026
Bitkom-Studienbericht zu hybriden Bedrohungen: Bevölkerung fordert stärkere Befugnisse für Sicherheitsbehörden
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Bitkom-Studienbericht zu hybriden Bedrohungen: Bevölkerung fordert stärkere Befugnisse für Sicherheitsbehörden

Im Falle eines hybriden Angriffs, d.h. einer Kombination aus Cyberangriffen, Sabotageaktionen und Desinformationskampagnen, wünscht sich die deutsche Bevölkerung vor allem einen handlungsfähigen Staat und starke Sicherheitsbehörden. Laut einer aktuellen Umfrage des Digitalverbands Bitkom sehen viele Bürger Deutschland nur mäßig vorbereitet und sprechen sich daher für zusätzliche Befugnisse der Sicherheitsbehörden aus.
GZ-7-2026 vom 26.03.2026
Industrial AI Cloud in München: Telekom eröffnet KI-Fabrik für Industrie, Forschung und Staat
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Industrial AI Cloud in München: Telekom eröffnet KI-Fabrik für Industrie, Forschung und Staat

Mit der offiziellen Inbetriebnahme der „Industrial AI Cloud“ hat die Deutsche Telekom in München ein neues Rechenzentrum für KI-Anwendungen freigeschaltet, das nach Angaben des Konzerns zu den größten KI-Fabriken Europas zählt. Das Projekt wurde in sechs Monaten gemeinsam mit NVIDIA und dem Datacenter-Partner Polarise realisiert und soll „hoch performante, souveräne Rechenleistung“ für Unternehmen, Wissenschaft und öffentliche Einrichtungen bereitstellen. Telekom-Chef Timm Höttges verband die Eröffnung mit einer Standortbotschaft: „Wir investieren in KI, in den deutschen Standort und in Europa. Unsere KI-Fabrik in München ist die Basis für innovative Geschäftsmodelle und für Souveränität.“
GZ-4-2026 vom 12.02.2026
1.000. Siegel „Kommunale IT-Sicherheit“ für Bodenwöhr
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1.000. Siegel „Kommunale IT-Sicherheit“ für Bodenwöhr

„Zum tausendsten Mal wird heute das LSI-Siegel ‚Kommunale IT-Sicherheit‘ übergeben – ein besonderer Meilenstein ist damit erreicht. Bodenwöhr zeigt als frisch ausgezeichnete Gemeinde eindrucksvoll, wie IT-Sicherheit gelingt: Sie setzt sich vorbildlich für den effektiven Schutz ihrer IT-Systeme ein und damit insbesondere auch für den Schutz der Daten der Gewerbetreibenden sowie der Bürgerinnen und Bürger“, freute sich Finanz- und Heimatminister Albert Füracker bei der Siegelvergabe in Bodenwöhr.
GZ-4-2026 vom 12.02.2026

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