Verwaltung & Digitalisierung

Cybersicherheit in Bayern: Bedrohungslage bleibt hoch
Die Bedrohung durch Cyberangriffe bleibt im Freistaat auf hohem Niveau. Das geht aus dem „Bericht zur Cybersicherheit in Bayern 2026“ hervor, den Finanz- und Heimatminister Albert Füracker, Innenminister Joachim Herrmann und Justizminister Georg Eisenreich jüngst präsentierten. Nach ihren Angaben werden die Angriffsszenarien zunehmend komplexer. Neben Wirtschaftsunternehmen geraten auch Behörden und Einrichtungen der Kritischen Infrastruktur (KRITIS) verstärkt ins Visier professionell agierender Angreifer.

Landkreis Augsburg: Stärkung der regionalen Hochwasservorsorge mit digitalen Pegelsensoren
Der Landkreis Augsburg setzt bei der Hochwasservorsorge auf digitale Unterstützung: Gemeinsam mit den Kommunen Fischach, Altenmünster, Nordendorf, Gersthofen und Neusäß entsteht derzeit ein Netz moderner Pegelsensoren, das Wasserstände an kleineren Gewässern automatisch erfasst und digital bereitstellt. Zum Einsatz kommt dabei die Inno.Live-Technologie der LEW. Die Inno.Live-Plattform vernetzt Sensoren über ein Funknetz und stellt die Daten zentral bereit für die jeweiligen Anforderungen.

Smart City Index 2026: Bayern ist Spitzenreiter
Erfreuliche Nachrichten für den Freistaat: Bayern ist beim Smart City Index 2026 des Digitalverbands Bitkom das stärkste Bundesland und löst damit Baden-Württemberg ab. Die bayerischen Großstädte erreichten im Durchschnitt 79,9 Punkte (Vorjahr: 75,1 Punkte). Baden-Württemberg kam auf 78,9 Punkte.

Staatsmodernisierung: Warum weniger Bürokratie mehr Führung braucht
Ein Gastbeitrag von Prof. Dr. Georg Stephan Barfuß - Deutschland soll wieder handlungsfähiger werden. Seit der Veröffentlichung des Abschlussberichts der „Initiative für einen handlungsfähigen Staat“ im Juli 2025 liegen zahlreiche kluge Vorschläge auf dem Tisch. Ich möchte mich auf einen Punkt konzentrieren: Digitalisierung und Bürokratieabbau.

30 Jahre M-net
Der Telekommunikationsanbieter M-net feiert sein 30-jähriges Bestehen. Das 1996 unter Beteiligung kommunaler Unternehmen gegründete Unternehmen versorgt nach eigenen Angaben heute rund 510.000 Geschäfts- und Privatkundenanschlüsse. Mehr als 900.000 Haushalte sind an das Glasfasernetz angeschlossen.

Staatsministerin Kaniber: Vom Satelliten bis zum Digitalen Zwilling
„Mit Geodaten stärkt Bayern Landwirtschaft und ländlichen Raum“ - Satellitendaten, Drohnenaufnahmen, KI und Digitale Zwillinge ermöglichen präzise virtuelle Abbilder landwirtschaftlicher Flächen. Das eröffnet neue Möglichkeiten für Landwirtschaft und Landentwicklung: Sie helfen dabei, Flächen gezielter zu bewirtschaften, Ressourcen zu schonen und Arbeitsabläufe einfacher und effizienter zu gestalten. Wie erfolgreich diese Technologien bereits heute in Bayern eingesetzt werden, zeigten die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) und die Verwaltung für Ländliche Entwicklung in Bayern gemeinsam auf der Messe INTERGEO in den Messehallen München Riem.

Einladung in den Münchner Presseclub 21.10.2026: Abgemahnt auf Instagram: Reichweite nutzen. Rechtliche Risiken vermeiden.
Instagram, TikTok, Facebook und andere soziale Netzwerke sind aus der politischen und öffentlichen Kommunikation kaum noch wegzudenken. Gerade für Ehrenamtliche, Kandidierende, kommunale Mandatsträger und Journalisten bieten sie die Chance, die eigene Arbeit sichtbar zu machen und Bürgerinnen und Bürger direkt zu erreichen. Doch mit wachsender Reichweite steigen auch die rechtlichen Risiken.

Einladung zum 13. Bayerischen BreitbandForum: Zukunft vernetzen. Kommunen stärken.
Wie gelingt der weitere Ausbau einer leistungsfähigen digitalen Infrastruktur in Bayern? Welche Herausforderungen beschäftigen Städte und Gemeinden beim Glasfaser- und Mobilfunkausbau und welche Lösungen gibt es für die Netze von morgen? Antworten, aktuelle Informationen und Erfahrungen aus der Praxis bietet das 13. Bayerische BreitbandForum am Donnerstag, 15. Oktober 2026, in der Stadthalle Gunzenhausen.

Rathaus-Vroni weiß Bescheid
Die Gemeinde Bad Füssing setzt mit der „Rathaus Vroni“ auf Künstliche Intelligenz, um Bürgerservice und Verwaltung zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Die digitale Assistentin beantwortet rund um die Uhr Fragen zu Formularen, Zuständigkeiten und Verwaltungsleistungen – schnell, barrierefrei und mehrsprachig.
