Umwelt & Entsorgung

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Biodiversitätspreis 2026: Gute Ideen für Hecken und Säume

Unter dem Motto „Mehr Biodiversität durch naturnahe Hecken und Säume“ hat der Bayerische Naturschutzfonds den Biodiversitätspreis 2026 verliehen. Stiftungsvorsitzender Thorsten Glauber überreichte die Auszeichnungen in Bamberg an acht Preisträger. „Mit dem Biodiversitätspreis würdigen wir vorbildliches Engagement und machen gute Ideen sichtbar“, erklärte Bayerns Umweltminister.

GZ-17-2026 vom 10.09.2026
Bayerisches Kabinett: Waldumbau nimmt weiter Fahrt auf
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Bayerisches Kabinett: Waldumbau nimmt weiter Fahrt auf

Bayern kommt beim Umbau seiner Wälder zu klimaangepassten Mischwäldern weiter voran. Nach Angaben der Staatsregierung wurden seit 2008 mit Unterstützung der Bayerischen Forstverwaltung rund 125.000 Hektar Wald umgestaltet. Zusätzlich wurden mehr als 60.000 Hektar Jungwälder gezielt gepflegt, um klimaresistente Baumarten zu fördern und die Stabilität der Bestände langfristig zu erhöhen. Allein im ersten Halbjahr 2026 nahm die Waldumbaufläche gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 20 Prozent zu.

GZ-17-2026 vom 10.09.2026
Erfolgreiche Forstkulturen: Austausch wird fortgesetzt
V. l.: EZG-Vorsitzender Hubert Sailer, LWF-Präsident Dr. Peter Pröbstle und EZG-Geschäftsführer Gerhard Wezel mit klimatoleranten Forstpflanzen.Bild: H. Pollner/LWF

Erfolgreiche Forstkulturen: Austausch wird fortgesetzt

LWF und Erzeugergemeinschaft für Qualitätsforstpflanzen - Auf Einladung der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) trafen sich in Freising die Vertreterinnen und Vertreter der Erzeugergemeinschaft für Qualitätsforstpflanzen „Süddeutschland“ e.V. (EZG) zu einem intensiven fachlichen Austausch mit den Waldforschern. Beteiligt waren auch das Amt für Waldgenetik (AWG) und die Bayerischen Staatsforsten (BaySF). Im Mittelpunkt standen der gemeinsame Dialog und die Frage, wie der Wissens- und Erkenntnisaustausch zwischen Forschung, Waldbewirtschaftern und Forstbaumschulen künftig noch weiter verbessert und intensiviert werden kann.

GZ-17-2026 vom 10.09.2026
Stadt Bayreuth: Eiche, Linde & Co. brauchen (Geld-)Regen
Hitze und Dürre setzen den rund 26.000 Bäumen im Stadtgebiet stark zu. Mit einem Betrag für den Baumpflegefonds kann jeder etwas zur Bewässerung von Eiche, Linde & Co. beitragen. Foto: Stadt Bayreuth

Stadt Bayreuth: Eiche, Linde & Co. brauchen (Geld-)Regen

Stadt verweist auf sinkenden Grundwasserspiegel – Bewässerung eines Baumes kostet in heißen Sommern rund 100 Euro: Mit Spenden für den Baumpflegefonds der Stadt Bayreuth können Bürgerinnen und Bürger die Pflege von tausenden städtischen Bäumen unterstützen.

GZ-17-2026 vom 10.09.2026
Dürre schädigt Wälder in Europa: Kaniber setzt auf Waldumbau und fordert Stopp des Nationalen Wiederherstellungsplans zur umstrittenen EU-Verordnung
Eine frisch gepflanzte Esskastanie. Diese wurde im letzten Jahr im Rahmen des Waldumbaus symbolisch als 90-millionster Baum gepflanzt. Die Esskastanie ist ein wahrer Zukunftsbaum – sie kommt gut mit Trockenheit und Hitze zurecht. Foto: Judith Schmidhuber/StMELF.

Dürre schädigt Wälder in Europa: Kaniber setzt auf Waldumbau und fordert Stopp des Nationalen Wiederherstellungsplans zur umstrittenen EU-Verordnung

Angesichts der massiven Auswirkungen des Klimawandels auf Europas Wälder fordert Bayerns Forstministerin Michaela Kaniber vom Bund, die Ausarbeitung der „Nationalen Wiederherstellungspläne“ sofort zu stoppen. Nach Ansicht der Ministerin muss Brüssel die auslösende EU-Wiederherstellungsverordnung grundlegend überarbeiten, denn ihre Vorgaben hemmen die dringend notwendige Anpassung der Wälder an den Klimawandel: „Spätestens seit diesem Hitze-Sommer muss jedem klar sein: Wir brauchen neue, klimastabile Zukunftswälder. Wenn aber europäische Vorgaben dazu führen, dass Waldbesitzer an Waldtypen festhalten sollen, die bereits jetzt erkennbar unter Klimastress leiden und von denen wir wissen, dass sie im Klima von morgen keine Chance mehr haben, dann läuft etwas grundlegend falsch. Wir dürfen nicht Stillstand befehlen, wo Veränderung notwendig und dringend ist“, so Kaniber.

GZ-17-2026 vom 10.09.2026
Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetzes: Offene Fragen bei Kommunen und Verbänden
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Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetzes: Offene Fragen bei Kommunen und Verbänden

Das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) soll in dieser Legislaturperiode novelliert werden. Das Bundesumweltministerium hatte dazu im Juni 2026 einen Referentenentwurf vorgelegt. Bis zum 7. August konnten Verbände, Unternehmen und weitere Betroffene Stellungnahmen zu den geplanten Änderungen abgeben. Inzwischen liegen unter anderem Positionen des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU), des Bundesverbands Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse), des Bundesverbands der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Kreislaufwirtschaft (BDE) sowie der Interessengemeinschaft der Thermischen Abfallbehandlungsanlagen in Deutschland (ITAD) vor.

GZ-17-2026 vom 10.09.2026
DStGB-Positionspapier: Hitze und Dürre als kommunale Daueraufgabe
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DStGB-Positionspapier: Hitze und Dürre als kommunale Daueraufgabe

Die Folgen des Klimawandels sind längst in den Städten und Gemeinden angekommen. Neben Starkregen und Hochwasser setzen zunehmende Hitzeperioden und Dürre die Kommunen unter Druck. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) fordert deshalb in einem aktuellen Positionspapier eine konsequente Anpassung an die veränderten klimatischen Bedingungen und mehr Unterstützung durch Bund und Länder.

GZ-17-2026 vom 10.09.2026
Bezirk Schwaben: Umweltpreis für Naturschutzprojekte
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Bezirk Schwaben: Umweltpreis für Naturschutzprojekte

Der mit jeweils 2.000 Euro dotierte Umweltpreis 2026 des Bezirks Schwaben geht an Initiativen zum Schutz von Bachmuscheln, historischen Obstsorten und Hochmooren. Die Preisträger kommen aus Ottobeuren und Bedernau im Landkreis Unterallgäu sowie aus Immenstadt im Landkreis Oberallgäu. Sie erhalten jeweils ein Preisgeld von 2.000 Euro.

GZ-13-2026 vom 02.07.2026
Zukunft unter neuen Marktbedingungen
Foto von zwei Personen am Rednerpult

Zukunft unter neuen Marktbedingungen

Internationaler Altkunststofftag und Internationaler Alttextiltag in Bad Neuenahr - Die Kunststoff- und Textilrecyclingbranche in Deutschland und Europa ist nach Einschätzung des Bundesverbands Sekundärrohstoffe und Entsorgung bvse an einem entscheidenden Wendepunkt. Während geopolitische Krisen, gestörte Lieferketten und volatile Rohstoffmärkte die Bedeutung von Rezyklaten als strategische Ressource deutlich machen, geraten viele Unternehmen der Recyclingwirtschaft zunehmend unter wirtschaftlichen Druck. Diese doppelte Entwicklung zog sich als zentrales Motiv durch den 28. Internationalen Altkunststofftag sowie den 13. Internationalen Alttextiltag des Verbands in Bad Neuenahr.

GZ-13-2026 vom 02.07.2026
Kabinettsbeschluss: Aktionsprogramm soll Kreislaufwirtschaft stärken
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Kabinettsbeschluss: Aktionsprogramm soll Kreislaufwirtschaft stärken

Die Bundesregierung hat ein Aktionsprogramm zur Umsetzung der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS) beschlossen. Ziel ist es, Rohstoffe effizienter zu nutzen, Abfälle zu vermeiden und die deutsche Wirtschaft unabhängiger von Rohstoffimporten zu machen. Mit einem Dutzend priorisierter Maßnahmen soll die Kreislaufwirtschaft bis Ende 2027 deutlich gestärkt werden. Für die Umsetzung sind bis 2029 insgesamt 260 Millionen Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds vorgesehen.

GZ-13-2026 vom 02.07.2026

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