Gipfel von CSU-Landtagsfraktion und Freier Wohlfahrtspflege mit klarer Botschaft an Berlin: Sozialstaat sichern, Zivilgesellschaft stärken

GZ Ausgabe GZ-18-2026 vom 24. September 2026 | Landes-, Bundes- und Europapolitik, Verbände
von Redaktion
Gruppenfoto
Bild: CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag

Nach einem Gipfel der CSU-Landtagsfraktion mit Vertretern der Freien Wohlfahrtspflege in Bayern fordern beide Seiten, Gesundheit, Pflege und Daseinsvorsorge stärker auf die politische Agenda in Berlin zu rücken. Soziale Einrichtungen und Angebote seien eine unverzichtbare Säule der Daseinsvorsorge und benötigten gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten verlässliche politische Unterstützung.

Themen des Gesprächs waren das Pflegeneuorientierungsgesetz, die geplante Begrenzung der Vergütungssteigerungen bei Pflegesätzen und die Auswirkungen auf Menschen mit Behinderungen. Zudem ging es um die Reform des Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes und die Beratungs- und Integrationsrichtlinie IV.

Träger entlasten

CSU-Fraktionschef Klaus Holetschek fordert ein Umdenken in der Bundespolitik: „Ein verlässliches Gesundheitssystem, bezahlbare Pflege und eine Daseinsvorsorge, auf die man sich verlassen kann“, müssten im Mittelpunkt stehen. Bayern gehe mit seiner Kita-Reform voran: Die Betriebskostenförderung werde erhöht, Einrichtungen würden durch Qualitätsbonus und Teamkräftepauschale gestärkt und Einzelförderungen in Pauschalen gebündelt. „Wer es ernst meint mit dem Zusammenhalt im Land, muss das Ehrenamt stärken, Träger entlasten und die Daseinsvorsorge so aufstellen, dass sie auch morgen noch trägt.“

Sven Göpel, Vorsitzender der Freien Wohlfahrtspflege Bayern und Verbandsratsvorsitzender des Paritätischen in Bayern, bezeichnet soziale Einrichtungen und Angebote als „Rückgrat der Sozialen Daseinsvorsorge“. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gäben stabile soziale Strukturen den Menschen Zuversicht und stärkten das Vertrauen in den Sozialstaat.

Zivilgesellschaft als Stütze der Demokratie

Zugleich betonte Göpel die Bedeutung der Zivilgesellschaft für die Demokratie. Verbände, Initiativen und soziale Organisationen brächten ihre fachlichen Erfahrungen ein, benannten Missstände und begleiteten politische Entscheidungen. Sie seien damit „unverzichtbarer Bestandteil einer lebendigen Demokratie“.

Redaktion

Redaktion

Ihre optimale Website-Nutzung

Diese Website verwendet Cookies und bindet externe Medien ein. Mit dem Klick auf „✓ Alles akzeptieren“ entscheiden Sie sich für eine optimale Web-Erfahrung und willigen ein, dass Ihnen externe Inhalte angezeigt werden können. Auf „Einstellungen“ erfahren Sie mehr darüber und können persönliche Präferenzen festlegen. Mehr Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Detailinformationen zu Cookies & externer Mediennutzung

Externe Medien sind z.B. Videos oder iFrames von anderen Plattformen, die auf dieser Website eingebunden werden. Bei den Cookies handelt es sich um anonymisierte Informationen über Ihren Besuch dieser Website, die die Nutzung für Sie angenehmer machen.

Damit die Website optimal funktioniert, müssen Sie Ihre aktive Zustimmung für die Verwendung dieser Cookies geben. Sie können hier Ihre persönlichen Einstellungen selbst festlegen.

Noch Fragen? Erfahren Sie mehr über Ihre Rechte als Nutzer in der Datenschutzerklärung und Impressum!

Ihre Cookie Einstellungen wurden gespeichert.