Meinung

Pinos Welt: Wiesn-Moral für die Katz
Endlich ist es wieder soweit: In München steigt das größte Volksfest der Welt, die Wiesn. Eigentlich braucht so ein international bekanntes und in über 80 Ländern kopiertes Event wie das Oktoberfest keine zusätzliche Werbung, aber auch einem Marketingselbstläufer wie der Wiesn schaden ein paar Schlagzeilen im Vorfeld nicht.

Kolumne: Carmen Pepiuk, stellv. Landesvorsitzende der KPV Bayern, Erste Bürgermeisterin der Gemeinde Trabitz: Wenn der Angriff plötzlich ganz nah kommt

Pinos Welt: Wer wirbt am besten für Demokratie und begeistert für Freiheit?
In diesen hektischen und spannungsreichen Zeiten, in denen man jeden Augenblick auf politische Überraschungen oder auf eine noch nie dagewesene Entwicklung gefasst ist, freut man sich direkt über ein Stück stoischer Kontinuität. Ein solches ist die alle fünf Jahre wiederkehrende Wahl des Bundespräsidenten, für das Amt also, das unsere Republik, unsere Demokratie und letztlich auch alle Staatsbürger repräsentieren sollte.

Kommentar Dr. Jürgen Gros: Die Infrastruktur, über die niemand spricht
Deutschland diskutiert über Brücken, Bahnstrecken und Breitband. Über Erneuerung und Modernisierung. Zu Recht. Sichtbare Infrastruktur kostet Milliarden und prägt die Schlagzeilen. Dabei gerät allerdings mitunter etwas aus dem Blick, was nicht weniger wichtig ist: die Infrastruktur des Vertrauens. Denn eine Region wird nicht allein durch Straßen und Brücken verbunden. Von Wert sind zugleich Institutionen, die Menschen miteinander verbinden. Organisationen, die Verantwortung übernehmen und deren Verantwortungsträger langfristig planen. Auch diese Infrastruktur bekommt Risse, hat Risse – darüber gesprochen wird freilich kaum.

Pinos Welt: Das Kinderherz im Plüschformat
Kennen Sie diese Plüschfiguren auch, die aussehen wie Erdnüsse, Croissants oder Farfalle, ein liebliches Lächeln aufgenäht und verziert mit knuddeligen Knopfaugen? Oder die Kuscheltorten, ebenfalls mit Kindchenschemagesichterchen, die derzeit so gerne als kleine Überraschung auf Partys mitgebracht werden?

Pinos Welt: Verbieten ist leichter als Verantwortung
Eine eigentlich sehr deutsche Untugend verbreitet sich rasend schnell um den Globus: Die Verbieterritis. In Australien, Malaysia, Indonesien und der Türkei ist es Jugendlichen unter 15 oder 16 Jahren bereits verboten, generell Social Media oder bestimmte Plattformen zu nutzen. Europäische Staaten wie Großbritannien oder Frankreich diskutieren ein Verbot ernsthaft und auch hierzulande gibt es seriöse Stimmen, die sich für ein Verbot einsetzen, wenngleich die Bandbreite der Vorschläge für eine Altersgrenze von unter 13 bis unter 16 Jahren reicht.



