Einladung in den Münchner Presseclub 21.10.2026: Abgemahnt auf Instagram: Reichweite nutzen. Rechtliche Risiken vermeiden.

GZ Ausgabe GZ-18-2026 vom 24. September 2026 | Verwaltung & Digitalisierung
von Redaktion
Einladung in den Münchner Presseclub 21.10.2026: Abgemahnt auf Instagram: Reichweite nutzen. Rechtliche Risiken vermeiden.

Instagram, TikTok, Facebook und andere soziale Netzwerke sind aus der politischen und öffentlichen Kommunikation kaum noch wegzudenken. Gerade für Ehrenamtliche, Kandidierende, kommunale Mandatsträger und Journalisten bieten sie die Chance, die eigene Arbeit sichtbar zu machen und Bürgerinnen und Bürger direkt zu erreichen. Doch mit wachsender Reichweite steigen auch die rechtlichen Risiken.

Unter dem Titel „Abgemahnt auf Instagram – Wie Ehrenamtliche, Kandidierende, kommunale Mandatsträger und Journalisten rechtssicher kommunizieren“ lädt der PresseClub München am Mittwoch, 21. Oktober 2026, um 11 Uhr zu einer Diskussionsveranstaltung ein.

Was darf ich posten und was besser nicht? Welche Regeln gelten für Bilder, Videos und Musik? Was ist bei Persönlichkeits- und Urheberrechten zu beachten? Was passiert, wenn tatsächlich eine Abmahnung ins Haus flattert? Und wie lässt sich gleichzeitig mit begrenzten Mitteln eine große Reichweite erzielen? Auch für Journalistinnen und Journalisten stellt sich die Frage, was zu beachten ist, wenn Inhalte aus sozialen Netzwerken aufgegriffen, geteilt oder weiterverbreitet werden.

Drei Gäste beleuchten das Thema:

Daniel Kleinheinz, Bürgermeister des Marktes Wildflecken, berichtet aus der kommunalpolitischen Praxis und zeigt, wie Social Media auch kleineren Gemeinden große Reichweiten ermöglichen kann. Sein Profil hat oft eine Reichweite von weit über 100.000 Nutzern. Einzelne seiner Reels erzielen mehr als 10.000 Aufrufe, obwohl Wildflecken weniger als 3.000 Einwohner hat.

Monika Uhl, Unternehmerin und in der Politikberatung tätig, schildert ihre persönlichen Erfahrungen mit einer Abmahnung nach einem TikTok-Beitrag und berichtet, welche praktischen und finanziellen Folgen daraus entstehen können.

Prof. Dr. Gero Himmelsbach, Rechtsanwalt und Honorarprofessor für Medienrecht, ordnet die rechtlichen Risiken ein und erläutert, welche Fehler besonders häufig zu Abmahnungen führen, wie Betroffene reagieren sollten und wie sich Social-Media-Kommunikation rechtssicher gestalten lässt.

Damit treffen drei zentrale Fragen aufeinander: Wie schafft man Reichweite? Was passiert, wenn es rechtlich schiefgeht? Und wie lassen sich solche Risiken möglichst vermeiden?

Moderiert wird die Veranstaltung von Constanze von Hassel, Bayerische GemeindeZeitung. Diese Veranstaltung findet mit freundlicher Unterstützung der Klaus-Höchstetter-Stiftung (www.klaus-hoechstetter-stiftung.de) statt.

Termin: Mittwoch, 21. Oktober 2026, 11 Uhr, Ort: PresseClub München, Marienplatz 22

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