Politik & Gesellschaft

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Modernisierung und Digitalisierung des Sozialstaats

Bayerischer Bezirketag zum Bericht der Sozialstaatskommission - Die von der Bundesregierung eingesetzte Kommission zur Sozialstaatsreform hat Anfang 2026 einen umfassenden Bericht mit 26 Empfehlungen zur Neuausrichtung des Sozialstaats vorgelegt. Ziel ist es, Sozialleistungen deutlich zu vereinfachen, transparenter zu gestalten und effizienter zu organisieren, ohne das bestehende soziale Schutzniveau zu senken. Die Handlungsfelder des Kommissionsberichts zielen schwerpunktmäßig auf Staatsmodernisierung, Digitalisierung und Bürokratierückbau ab.

GZ-9-2026 vom 30.04.2026
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Bayerischer Ministerrat: Medizinische Versorgung und Gewalthilfegesetz

Der Bayerische Ministerrat hat in München Beschlüsse zur Weiterentwicklung der medizinischen Versorgung im Freistaat sowie zur Umsetzung des bundesrechtlich neu geregelten Gewalthilfesystems gefasst. Im Mittelpunkt stehen dabei Maßnahmen zur Sicherung der ärztlichen Versorgung insbesondere in ländlichen Regionen sowie der künftige gesetzliche Ausbau von Hilfs- und Schutzstrukturen für von Gewalt betroffene Frauen und Kinder.

GZ-9-2026 vom 30.04.2026
Bild von mehreren Schildern

Noch werden Zuschüsse kaum gekürzt: Bayerns Kommunen sorgen auch in finanziell schweren Zeiten für lebendige Vereine

Sind finanzielle Mittel in der Gemeinde knapp, muss an freiwilligen Leistungen gespart werden. Etwa an Vereinszuschüssen. Wie drastisch das sein kann, zeigt das Beispiel von Oberschleißheim. Anfang März geriet die Kommune in die Schlagzeilen: Der erzwungene Sparkurs, hieß es, könnte die Oberschleißheimer Volkshochschule in ihrer Existenz bedrohen. Viele andere Kommunen in Bayern sind in Not. Wobei weithin versucht wird, das lokale Vereinsleben nicht zu gefährden. Gelten Vereine doch als „sozialer Kitt“.

GZ-9-2026 vom 30.04.2026
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Kooperationsveranstaltung von vbw und Akademie für Politische Bildung: Kommunen unter Druck und zugleich Schlüssel der Demokratie

Zwischen wachsendem Erwartungsdruck und begrenzten Spielräumen bleibt die kommunale Ebene zentral für Stabilität und Handlungsfähigkeit des Staates - Die Diagnose ist ernst, der Grundton dennoch nicht resignativ: Bei der Veranstaltung „Demokratie in Gefahr. Nach der Wahl ist vor der Umsetzung – Impulse für eine handlungsfähige Kommune“ im Münchner Bayerischen Hof wurde deutlich, dass die Demokratie auch auf kommunaler Ebene unter Druck steht, zugleich aber gerade dort ihre größte Stabilitätsreserve liegt. Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und kommunaler Praxis diskutierten die Folgen der bayerischen Kommunalwahlen 2026 und die Frage, wie Kommunen unter schwierigen Rahmenbedingungen handlungsfähig bleiben können. Einig war man sich: Eine stabile Demokratie gründet maßgeblich auf funktionierenden Kommunen und auf dem Zusammenspiel von Demokratie, Sozialer Marktwirtschaft und Rechtsstaatlichkeit.

GZ-9-2026 vom 30.04.2026
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Politisches System in der Belastundgsprobe: Mehr Flexibilität statt Koalitionszwang?

Im April stand im PresseClub München eine grundlegende Frage im Mittelpunkt: Ist das deutsche Regierungssystem noch handlungsfähig oder braucht es neue Formen politischer Zusammenarbeit? Anlass war die Vorstellung des Buches „Demokratie neu denken“ von Dr. Peter H. Grassmann. Die Diskussion machte deutlich: Der Reformbedarf wird parteiübergreifend gesehen, doch die Lösungsansätze bleiben umstritten.

GZ-9-2026 vom 30.04.2026
Gruppenbild Kommunalforum Alpenraum

Zukunft des Winterdienstes: Warum Planbarkeit zur Schlüsselressource wird

Ein Gastbeitrag von Boris Giesen, Leiter Vertrieb & Geschäftsentwicklung, Henne Nutzfahrzeuge GmbH | Die größte Veränderung im Winterdienst ist heute nicht in erster Linie technischer Natur. Sie betrifft die Planbarkeit. Kommunale Bauhöfe, Betreiber touristischer Infrastruktur und Dienstleister im Alpenraum berichten übereinstimmend: Klassische, langanhaltende Schneelagen werden seltener. Stattdessen dominieren kurze, intensive Wintereinbrüche mit wenig Vorlaufzeit und hohem Reaktionsdruck.

GZ-9-2026 vom 30.04.2026
Blick ins Plenum: Generaldebatte zum Doppelhalt 2026/27

Bayerischer Landtag verabschiedet Doppelhaushalt 2026/27: Milliardenetat ohne neue Schulden Milliardenetat ohne neue Schulden

Nach dreitägigen Marathonberatungen wurde im Bayerischen Landtag der Doppelhaushalt für 2026 und 2027 final beschlossen. Insgesamt wächst der Etat für beide Jahre zusammengerechnet auf rund 168,5 Milliarden Euro an. Für dieses Jahr sind aktuell rund 84,7 Milliarden Euro eingeplant, für 2027 83,8 Milliarden Euro.

GZ-9-2026 vom 30.04.2026
Bild der Kolumne "Pino"

Pinos Welt: Kommunalwahlrecht auf dem Prüfstand

Der Mai ist gekommen und die neu oder wieder gewählten kommunalen Mandatsträger treten ihre Ämter an. Die ausgeschiedenen blicken auf die vergangenen Jahre des Arbeitens und Gestaltens zurück, die frisch mandatierten gehen mit Schwung und Tatkraft ans Werk.

GZ-9-2026 vom 30.04.2026
Porträt Constanze von Hassel, Chefredakteurin Bayerische GemeindeZeitung

Kolumne: Constanze von Hassel, Chefredakteurin Bayerische GemeindeZeitung: Wischen verboten? Denken erlaubt!

GZ-9-2026 vom 30.04.2026
Portrait

Stellungnahmen von DStGB und VKU: Bundeskabinett beschließt Klimaschutzprogramm 2026

Das Bundeskabinett hat das neue Klimaschutzprogramm 2026 verabschiedet und damit zentrale Weichen für die deutsche Klimapolitik der kommenden Jahre gestellt. Der von Bundesumweltminister Carsten Schneider vorgelegte Maßnahmenkatalog umfasst 67 Einzelmaßnahmen, die bis zum Jahr 2030 zusätzliche CO2-Einsparungen von mehr als 25 Millionen Tonnen ermöglichen sollen. Gleichzeitig verfolgt die Bundesregierung das Ziel, die Abhängigkeit von fossilen Energieimporten deutlich zu reduzieren und die Energieversorgung nachhaltiger und resilienter zu gestalten. Nach Angaben des Bundesumweltministeriums könnten durch die Maßnahmen bis 2030 rund sieben Milliarden Kubikmeter Erdgas sowie etwa vier Milliarden Liter Benzin eingespart werden.

GZ-8-2026 vom 16.04.2026

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