Politik & Gesellschaft

Bild: Bayerisches Innenministerium / Cornelia Hammer und Bundeswehr Pionierschule/Julia Thomas

Landräte und Oberbürgermeister fordern klare Vorgaben und Finanzierung vom Bund: Zivilschutz wird zur kommunalen Daueraufgabe

Die sicherheitspolitische Lage in Europa verändert die Anforderungen an Städte, Gemeinden und Landkreise grundlegend. Bei einer gemeinsamen Informationsveranstaltung des Bayerischen Innenministeriums und der Bundeswehr in der Pionierschule Ingolstadt diskutierten Bayerns Landräte, Oberbürgermeister sowie Vertreter von Hilfsorganisationen, Wirtschaft und Sicherheitsbehörden über die Zukunft von Bevölkerungsschutz und Ziviler Verteidigung.

GZ-12-2026 vom 18.06.2026
Christoph Sommer, c-aestas. Bild: c-aestas

Wie Städte und Gemeinden öffentliche Formate sicher strukturieren: Kleine Veranstaltung, viele Zuständigkeiten

Gastbeitrag von Christoph Sommer, c-aestas. Sommerfest, Markt, Vereinsjubiläum oder Begegnungsformat im öffentlichen Raum: Viele kommunale Veranstaltungen wirken bewusst niedrigschwellig. Genau darin liegt ihr Wert. Bürgerinnen und Bürger sollen zusammenkommen, Vereine sichtbar werden, Ehrenamt soll möglich bleiben. Für Rathäuser, Ordnungsämter und Veranstaltungsverantwortliche entsteht dahinter eine Koordinationsaufgabe, die im Alltag nicht immer sofort sichtbar ist.

GZ-12-2026 vom 18.06.2026
Bild der Kolumne "Pino"

Pinos Welt: Wo sind sie hin, die Vuvuzelas?

Es ist tatsächlich passiert: Die Fußball-WM der Männer hat begonnen. Im Eröffnungsspiel gleich drei rote Karten, 52 Jahre nachdem zum ersten Mal eine rote Karte bei einer Fußball-WM zum Einsatz kam (1974 im Spiel Deutschland gegen Chile, erwischt hat es den Chilenen Carlos Caszely).

GZ-12-2026 vom 18.06.2026
Bild: Bayerisches Innenministerium / Cornelia Hammer und Bundeswehr Pionierschule/Julia Thomas

Bayerischer Landkreistag in Fürstenfeldbruck: Drängen auf grundlegende Reformen

Unter dem Motto „Gemeinsam gut. Gemeinsam weiter.“ tagte die Landkreisversammlung 2026 des Bayerischen Landkreistags in Fürstenfeldbruck. Zukunftsvisionen standen dabei jedoch weniger im Vordergrund; vielmehr wurden die zunehmenden Herausforderungen für die kommunale Ebene erörtert. Vertreter der Landkreise machten deutlich, dass die finanziellen Belastungen inzwischen Ausmaße erreicht haben, die ihre Handlungsmöglichkeiten erheblich einschränken. Gemeinsam mit Ministerpräsident Markus Söder diskutierte Landkreistagspräsident Thomas Karmasin über Wege aus der angespannten Lage.

GZ-12-2026 vom 18.06.2026
Unser Bild zeigt das aktuelle Präsidium des Deutschen Landkreistags. V.l. die Landräte Patrik Lauer, Sven Ambrosy, Dr. Achim Brötel (Präsident), Thomas Karmasin und Götz Ulrich mit Hauptgeschäftsführer Dr. Kay Ruge. Bild: Deutscher Landkreistag

Deutscher Landkreistag in Berlin: Heimat gestalten. Zukunft sichern

Rund 400 Landrätinnen und Landräte, Kreistagsmitglieder, Bundestagsabgeordnete und weitere Gäste aus Politik, Wirtschaft und von Verbänden und Organisationen kamen beim diesjährigen Deutschen Landkreistag in Berlin zusammen, um zentrale Zukunftsfragen der kommunalen Ebene zu diskutieren.

GZ-12-2026 vom 18.06.2026
Eine Übersicht zu den neun Zielen der aktuellen Strategie sowie weiterführende Informationen zur neuen Heimatstrategie ist abrufbar unter: heimat.bayern/politik/heimatstrategie.

Kommunale Entwicklung: Bayern stärkt Heimatstrategie

Der Freistaat Bayern setzt seine Heimatstrategie fort und richtet sie auf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen aus. Wie Finanz- und Heimatminister Albert Füracker in Nürnberg erklärte, soll die Strategie in den kommenden Jahren insbesondere den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken sowie kommunale und regionale Strukturen sichern und weiterentwickeln.

GZ-12-2026 vom 18.06.2026
Porträtfoto

Kolumne: Cornelia Trinkl, Bildungsreferentin der Stadt Nürnberg, stellv. KPV-Landesvorsitzende, langjährige Stadt- und Kreisrätin sowie stellv. Landrätin: Frauen in der Kommunalpolitik und an den Spitzen der Verwaltung – was es jetzt braucht

Liebe Leserinnen und Leser, ich bin in einer Sitzung oder stelle mich mit Kollegen für ein Gruppenfoto auf und stelle wieder einmal fest: ich bin die einzige Frau. Die vergangenen Kommunalwahlen haben erneut gezeigt: die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in politischen Führungspositionen ist noch lange nicht erreicht. Obwohl Frauen rund die Hälfte der Bevölkerung stellen, sind sie in kommunalen Parlamenten, Rathäusern und insbesondere in den Spitzenämtern weiterhin deutlich unterrepräsentiert. Der Frauenanteil in wichtigen Entscheidungspositionen ist sogar nochmals zurück gegangen. Nach den erfolgten Stichwahlen gibt es in keiner kreisfreien Stadt eine weibliche Oberbürgermeisterin.

GZ-12-2026 vom 18.06.2026
Das NEA Mobil. Bild: Voloshyn Alexander

Ein Gastbeitrag von Lorenz Schmidt im Rahmen des 205. Jugendpressekongresses der young leaders GmbH: Wo kein Bus mehr fährt

„Manchmal fahre ich in Dörfer mit vier oder fünf Häusern. Orte, die fast von Gott verlassen sind.“ Wenn der 70-jährige Enzo Mingolla von seiner Arbeit erzählt, merkt man schnell, dass er den Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim bestens kennt. Seit vier Jahren fährt er für das NEA Mobil Menschen von Ort zu Ort. Dabei kommt er auch in die kleinsten Dörfer, in die oft kein Linienbus mehr fährt.

GZ Online, 28.05.2026
Foto einer Person am Rednerpult

Bundes-SGK-Delegiertenversammlung in Dortmund: Zukunftspakt für Kommunen

Unter dem Motto „Gemeinsam stark! Zusammen Zukunft gestalten – Bund, Länder und Kommunen“ nahmen rund 350 Delegierte und Gäste an der Delegiertenversammlung der Bundes-SGK in Dortmund teil. Wie der wiedergewählte SGK-Bundesvorsitzende und Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig, Dr. Thorsten Kornblum, betonte, verstehe sich die Sozialdemokratie als starke Kommunalpartei und sei besonders dort erfolgreich, wo sie in Städten, Gemeinden und Landkreisen Vertrauen genießt und aktiv gestalten kann. Entscheidend sei, dass die Bürgerinnen und Bürger vor Ort spürten, dass ihre Wahlentscheidung tatsächlich etwas bewirke.

GZ-11-2026 vom 28.05.2026
Foto einer Person am Rednerpult

Regierungserklärung von Ministerpräsident Söder im Bayerischen Landtag: Verändern, um zu bewahren

Als Stabilitätsanker in einer von Krisen geprägten Welt hat Ministerpräsident Dr. Markus Söder den Freistaat in seiner Regierungserklärung im Bayerischen Landtag bezeichnet. Angesichts internationaler Konflikte, wirtschaftlicher Unsicherheiten und gesellschaftlicher Spannungen warb der CSU-Chef für Zuversicht, wirtschaftliche Stärke und technologische Innovationen als Grundlage für die Zukunft Bayerns.

GZ-11-2026 vom 28.05.2026

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