Herrmann würdigt Integrationsprojekte im Landtag: „Sprache schafft Heimat“
von Redaktion

Bei der Verleihung des Bayerischen Integrationspreises 2026 im Bayerischen Landtag hat Bayerns Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann das Engagement der diesjährigen Preisträger gewürdigt.
Die ausgezeichneten Projekte stünden beispielhaft für gelingende Integration und stärkten Verständigung, gesellschaftlichen Zusammenhalt und gegenseitigen Respekt. Integration sei ein gemeinschaftlicher Prozess, der Offenheit und Verantwortungsbewusstsein erfordere, so Herrmann.
Der diesjährige Integrationspreis stand unter dem Motto „Sprache schafft Heimat – Integration leben“. Alle prämierten Projekte fördern auf unterschiedliche Weise das Erlernen und Anwenden der deutschen Sprache. „Sprache verbindet Menschen, schafft Vertrauen und ermöglicht echte Begegnung“, betonte Herrmann. Sie sei der Schlüssel zu gesellschaftlicher Teilhabe und dazu, in einer neuen Heimat anzukommen.
Die Preisträger 2026:
- 1. Preis (4.000 Euro):
HipHop Heroes – Sprache schafft Heimat, Ingolstadt: Der Verein INfreestyle e. V. verbindet Jugendarbeit mit Musik, Medien und Kunst. Im Rap-Projekt „Hip-Hop Heroes“ entwickeln Kinder und Jugendliche eigene Texte und Musikstücke. Ziel ist es, Sprachkompetenz, Selbstbewusstsein und Gemeinschaftsgefühl zu stärken.
- 2. Preis (je 2.500 Euro):
FCA-Ballschule mit Sprach- und Leseförderung, Augsburg: Der FC Augsburg kombiniert Bewegungsangebote mit Sprach- und Leseförderung. Gemeinsames Lesen und Buchpräsentationen fördern Ausdrucksfähigkeit, Lesekompetenz und Selbstvertrauen der Kinder.
- 2. Preis (je 2.500 Euro):
„Reden. Begegnen. Dazugehören“, Passau: Der Verein „Gemeinsam leben und lernen in Europa e. V.“ organisiert Sprachpatenschaften, Bewerbungstrainings und interkulturelle Begegnungsangebote. Ziel ist es, Hemmschwellen abzubauen und Integration im Alltag zu fördern.