
Umwelt & Entsorgung
Mit KI den Wald besser verstehen Wie die Stadt Bamberg per Drohne und Bilderkennung wertvolle Daten für Waldumbau, Stadtgrün und Verkehrssicherheit gewinnt

Wie steht es um unsere Wälder und Stadtparks? Wo häufen sich geschädigte Bäume, wo drohen Ausfälle, wo fehlt es an Durchmischung? Antworten darauf sind für Kommunen immer wichtiger – gerade mit Blick auf Klimawandel, Hitzevorsorge, Trinkwasserschutz und Verkehrssicherheit. Die Stadt Bamberg geht dabei einen innovativen Weg: Im Projekt BaKIM werden Drohnenbilder mit künstlicher Intelligenz ausgewertet, um Einzelbäume, Baumarten, Vitalität und sogar Mistelbefall automatisch zu erkennen.
GZ-7-2026 vom 26.03.2026
Bayerns beste kommunale Umweltbeispiele – Praxisbeispiel aus Niederbayern Industriebrache wird Kulturzentrum: Wie Schönberg seine alte Bekleidungsfabrik neu belebt hat

Bayerns beste kommunale Umweltbeispiele – Praxisbeispiel aus Niederbayern Industriebrache wird Kulturzentrum: Wie Schönberg seine alte Bekleidungsfabrik neu belebt hat
In vielen Kommunen stellt sich früher oder später die gleiche Frage: Was tun mit großen Industriegebäuden im Ortskern, wenn Produktion und Arbeitsplätze verschwinden? Der Markt Schönberg im Landkreis Freyung-Grafenau hat darauf bereits vor mehr als zwei Jahrzehnten eine Antwort gefunden – und damit ein Beispiel für nachhaltige Ortsentwicklung geschaffen. Beim Kongress „Bayerns beste kommunale Umweltbeispiele“ der Bayerischen GemeindeZeitung im Rahmen der Landshuter Umweltmesse stellte Bürgermeister Herbert Kern jun. das Kunst- und Kulturzentrum „KUK“ vor, das aus einer ehemaligen Bekleidungsfabrik entstanden ist.
GZ-8-2026 vom 16.04.2026
Wie Dachbegrünungen Städte klimaresilienter machen Chancen nutzen: Warum das Gründach ein Multitalent ist

Wie Dachbegrünungen Städte klimaresilienter machen Chancen nutzen: Warum das Gründach ein Multitalent ist
Dachbegrünungen sind weit mehr als ein gestalterisches Element. Sie leisten einen Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz, verbessern das Mikroklima in Städten und können gleichzeitig neue Nutzungsräume schaffen. Beim Kongress „Bayerns beste kommunale Umweltbeispiele“ im Rahmen der Landshuter Umweltmesse zeigte Isabel Stocker von der ZinCo GmbH, welche Potenziale in begrünten Dächern stecken – und warum sie für Kommunen zunehmend an Bedeutung gewinnen.
GZ Online, 13.03.2026
Klimaschutz beginnt beim Straßenerhalt Wie digitale Zustandsdaten Kommunen helfen, Kosten, CO₂ und Mikroplastik zu reduzieren

Klimaschutz beginnt beim Straßenerhalt Wie digitale Zustandsdaten Kommunen helfen, Kosten, CO₂ und Mikroplastik zu reduzieren
Straßen gehören zu den größten kommunalen Vermögenswerten – und zugleich zu den teuersten. Dennoch wird ihr Zustand in der kommunalen Klimadebatte bislang kaum thematisiert. Dabei hat gerade das Straßenmanagement erhebliche Auswirkungen auf Ressourcenverbrauch, CO₂-Emissionen und kommunale Haushalte. Darauf machte Markus Kainz vom Unternehmen vialytics beim Kongress „Bayerns beste kommunale Umweltbeispiele“ im Rahmen der Landshuter Umweltmesse aufmerksam.
GZ-7-2026 vom 26.03.2026
Bauen & Wohnen | Baukosten und Gebäudetyp E Gebäudetyp E: Einfach bauen – aber wo liegt das eigentliche Einsparpotenzial?

Bauen & Wohnen | Baukosten und Gebäudetyp E Gebäudetyp E: Einfach bauen – aber wo liegt das eigentliche Einsparpotenzial?
Bausachverständiger Christian Dialer über Kosten, Erwartungen und Grenzen des „einfachen Bauens“
Der sogenannte Gebäudetyp E wird derzeit als möglicher Ansatz diskutiert, um das Bauen schneller und günstiger zu machen. Doch was bedeutet dieses „E“ eigentlich konkret? Für den Bauingenieur und Sachverständigen Christian Dialer vom Ingenieurbüro Dialer steht vor allem eines im Mittelpunkt: Einfaches Bauen im Sinne von schnelleren Verfahren und geringeren Kosten.
GZ Online, 13.03.2026
Bayerische Nachhaltigkeitstagung in Bayreuth: Fachimpulse für resiliente Kommunen

Bayerische Nachhaltigkeitstagung in Bayreuth: Fachimpulse für resiliente Kommunen
Unter dem Motto „Dranbleiben! Mit positiver Kommunikation und wirksamen Instrumenten“ fand in Bayreuth die 9. Bayerische Nachhaltigkeitstagung statt. Rund 120 Teilnehmer aus ganz Bayern und darüber hinaus kamen zusammen, um sich über aktuelle Herausforderungen nachhaltiger Entwicklung, Kommunikationsstrategien und kommunale Lösungsansätze auszutauschen. Hauptveranstalter waren das Zentrum für nachhaltige Kommunalentwicklung und RENN.Süd (Regionale Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien e. V.). Die Tagung knüpfte unmittelbar an die dritte oberfränkische Klimakonferenz RegioCOP an.
GZ-6-2026 vom 12.03.2026
23. Müller BBM Fachgespräche: Immissionsschutz in der Planungs- und Genehmigungspraxis

23. Müller BBM Fachgespräche: Immissionsschutz in der Planungs- und Genehmigungspraxis
Am 18./19. März 2026 finden in München die 23. Müller BBM Fachgespräche statt – eine etablierte Plattform für den Austausch zwischen Behörden, Kommunen, Betreibern und Beratern. Seit 2016 haben über 2.000 Teilnehmer und Teilnehmerinnen die Veranstaltung zu einem festen Treffpunkt für aktuelle Entwicklungen im Immissionsschutz gemacht.
GZ-5-2026 vom 26.02.2026
Bayreuther Projekt wird im Rahmen des UN-Wettbewerbs als Top-10-Projekt ausgezeichnet: Die Weiher füllen sich

Bayreuther Projekt wird im Rahmen des UN-Wettbewerbs als Top-10-Projekt ausgezeichnet: Die Weiher füllen sich
Die Stadt Bayreuth hat Anfang vergangenen Jahres das Projekt zur Wiederherstellung der historischen Teiche und Feuchtgebiete im Studentenwald gestartet. Bei einem Medientermin informierten die Projektverantwortlichen des Stadtgartenamtes gemeinsam mit Oberbürgermeister Thomas Ebersberger vor Ort über den aktuellen Stand der Umsetzung und konnten dabei auch gleich noch eine Auszeichnung vermelden.
GZ-3-2026 vom 29.01.2026
Landtag beschließt Verbot für kommunale Verpackungssteuern im Freistaat

Landtag beschließt Verbot für kommunale Verpackungssteuern im Freistaat
Der Bayerische Landtag hat mit einer Änderung des Kommunalabgabengesetzes ein Verbot kommunaler Verpackungssteuern beschlossen. Bayerns Innen- und Kommunalminister Joachim Herrmann begrüßte die Regelung, die das seit 1979 bestehende Verbot von „Bagatellsteuern“ in den Kommunen ergänzt: „Jetzt haben wir eine klare Rechtslage und können sichergehen, dass in Bayerns Städten und Gemeinden kein bürokratisches Steuerwirrwarr entsteht, das die Wirtschaft und unsere Bürger am Ende weiter belastet.
GZ-1/2-2026 vom 15.01.2026