
Umwelt & Entsorgung
DWA-Gewässerentwicklungspreis 2026: 2. Platz für Artenvielfalt im Eger- und Röslautal

Am Weltwassertag (22. März) zeichnete die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) die Low-Budget-Renaturierung der Oberen Diemel und die Revitalisierung des Donauursprungs mit dem Gewässerentwicklungspreis 2026 aus. Der zweite Platz ging ins Eger- und Röslautal für den Verbund von Gewässer und Auen und die damit verbundene Steigerung der Artenvielfalt.
GZ-9-2026 vom 30.04.2026
PeliCon Water Therapy®: Innovativer Schutz für die Gewässer der Region

PeliCon Water Therapy®: Innovativer Schutz für die Gewässer der Region
Die Naturgewässer in Bayern sind ein wertvoller Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Doch durch Nährstoffeinträge und Sedimentation altern Seen und Fließgewässer schneller als natürlich vorgesehen. Besonders problematisch ist die Eutrophierung, eine Überlastung mit Nährstoffen wie Phosphor und Stickstoff. Dies führt zu Sauerstoffmangel, Algenwachstum und einer Beeinträchtigung des ökologischen Gleichgewichts. Auch die zunehmende Verbreitung von Blaualgen stellt eine Herausforderung dar, da diese nicht nur das Ökosystem belasten, sondern auch gesundheitliche Risiken für Mensch und Tier bergen können.
GZ-9-2026 vom 30.04.2026
100 Jahre Klärwerk Großlappen, 60 Jahre IFAT: Unsichtbare Infrastruktur mit sichtbarer Wirkung

100 Jahre Klärwerk Großlappen, 60 Jahre IFAT: Unsichtbare Infrastruktur mit sichtbarer Wirkung
In München trafen zwei Jubiläen zusammen, die eng miteinander verbunden sind. Das Klärwerk Großlappen, seit 1926 in Betrieb, steht für moderne Abwasserreinigung, Gewässerschutz und Lebensqualität in einer wachsenden Großstadt. Zugleich verweist die IFAT als Weltleitmesse für Umwelttechnologien auf die internationale Bedeutung von Wasser-, Abwasser-, Recycling- und Ressourcenthemen.
, 30.04.2026
Umweltminister Thorsten Glauber: Bayern erhält flächendeckendes Frühwarnsystem für Georisiken

Umweltminister Thorsten Glauber: Bayern erhält flächendeckendes Frühwarnsystem für Georisiken
Das Bayerische Umweltministerium hat die Vorsorge gegen Naturgefahren weiter ausgebaut: Erstmals stehen bayernweit Hinweiskarten zu Georisiken zur Verfügung. Umweltminister Thorsten Glauber bezeichnet sie als „wertvolles Frühwarnsystem“ angesichts zunehmender Naturgefahren durch den Klimawandel.
GZ-8-2026 vom 16.04.2026
34. C.A.R.M.E.N.-Symposium 2026: Nachhaltig. Innovativ. Vernetzt.

34. C.A.R.M.E.N.-Symposium 2026: Nachhaltig. Innovativ. Vernetzt.
Die Transformation unseres Energie- und Rohstoffsystems ist eine der zentralen Aufgaben unserer Zeit. Mit dem 34. Symposium schafft C.A.R.M.E.N. e.V. am 6. und 7. Juli 2026 im Hotel ASAM in Straubing erneut eine Plattform für fachlichen Austausch, innovative Impulse und starke Netzwerke. Unter dem Leitthema „Nachhaltig. Innovativ. Vernetzt. – Energie und Rohstoffe der Zukunft“ rücken aktuelle Entwicklungen, technologische Fortschritte und praxisnahe Lösungsansätze in den Mittelpunkt. Die Themen der insgesamt acht Fachblöcke wurden nun veröffentlicht. Eine Anmeldung zur Tagung ist ab sofort möglich. Bis 8. Mai profitieren Teilnehmer vom Frühbucherrabatt.
GZ-7-2026 vom 26.03.2026
bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung: EU-Vernichtungsverbot für Textilien ist löchrig wie ein Schweizer Käse

bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung: EU-Vernichtungsverbot für Textilien ist löchrig wie ein Schweizer Käse
Der bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung begrüßt grundsätzlich die Zielrichtung der neuen Maßnahmen der Europäischen Kommission zur Vermeidung der Vernichtung unverkaufter Textilien. Gleichzeitig warnt der Recyclingverband davor, dass weitreichende Ausnahmeregelungen das geplante Vernichtungsverbot erheblich abschwächen könnten.
GZ-7-2026 vom 26.03.2026
BDEW-Studie zum Phosphorrecycling: Qualität und Marktfähigkeit entscheidend

BDEW-Studie zum Phosphorrecycling: Qualität und Marktfähigkeit entscheidend
Ab 2029 gilt eine Pflicht zur Phosphorrückgewinnung aus Klärschlamm. Ramboll Civity Management Consulting kommt in einer Studie zu folgenden Ergebnissen: Eine ökologisch sinnvolle Kreislaufführung ist nur mit hochreinen, schadstoffarmen Phosphorrezyklaten möglich. Die Studie empfiehlt darüber hinaus die Einführung einer gesetzlich verankerten Rezyklatquote für den Handel mit Phosphor.
GZ-7-2026 vom 26.03.2026
Waldkraiburg: Neues Zentrum für Kreislaufwirtschaft & Recycling

Waldkraiburg: Neues Zentrum für Kreislaufwirtschaft & Recycling
Mit der feierlichen Eröffnung des Zentrums für Kreislaufwirtschaft und Recycling (ZKR) in Waldkraiburg baut die Technische Hochschule Rosenheim ihre Forschungs- und Transferaktivitäten im Bereich nachhaltiger Wirtschaft weiter aus. Laut Ministerpräsident Dr. Markus Söder setzt das neue Zentrum ein starkes Zeichen für Innovation, Umwelt und Wirtschaft.
GZ-7-2026 vom 26.03.2026
Kommunales Engagement für lebendige Gewässer: Wiederbelebung der Kleinen Paar: Wie eine Gemeinde ihr Gewässer zurückholt

Kommunales Engagement für lebendige Gewässer: Wiederbelebung der Kleinen Paar: Wie eine Gemeinde ihr Gewässer zurückholt
Wie können Kommunen mit begrenzten Mitteln ihre Gewässer ökologisch aufwerten und gleichzeitig Bürgerinnen und Bürger einbinden? Die Gemeinde Baar (Schwaben) zeigt, wie das gelingen kann. Bürgermeister Roman Pekis stellte beim Kongress „Bayerns beste kommunale Umweltbeispiele“ im Rahmen der Landshuter Umweltmesse gemeinsam mit Umweltreferent Matthias Schlicker das Projekt zur Wiederbelebung der Kleinen Paar vor.
GZ-9-2026 vom 30.04.2026