
Verwaltung & Digitalisierung
Open Data Day: Bayern erleichtert Kommunen die Veröffentlichung offener Daten

Offene Daten gelten längst als wesentliche Grundlage für Innovation, Transparenz und moderne digitale Anwendungen. Beim Open Data Day in München diskutierten Mitte März Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Tech-Community über neue Wege, Daten aus der öffentlichen Verwaltung besser nutzbar zu machen. Zum Auftakt der Veranstaltung stellte Bayerns Digitalminister Dr. Fabian Mehring gemeinsam mit der Digitalagentur byte eine Neuerung beim bayerischen Open Data Portal open.bydata vor, die Kommunen und Behörden die Veröffentlichung offener Daten künftig deutlich erleichtert.
GZ-7-2026 vom 26.03.2026
BSI-Bericht 2025: IT-Sicherheitslage bleibt angespannt

BSI-Bericht 2025: IT-Sicherheitslage bleibt angespannt
Als weiterhin prekär beschreibt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in seinem Jahresbericht 2025 die Lage der IT-Sicherheit in Deutschland. Insbesondere unzureichend geschützte digitale Angriffsflächen machten Behörden, Unternehmen und andere Organisationen verwundbar. Angreifer nutzten zunehmend den „Weg des geringsten Widerstands“ und wählten bevorzugt Ziele mit niedrigen Sicherheitsstandards. Kleine und mittlere Unternehmen sowie Institutionen des politischen und vorpolitischen Raums gälten nach wie vor als besonders gefährdet, da ihre Web-Angriffsflächen häufig nicht ausreichend geschützt sind. Jede aus dem Internet erreichbare Organisation oder Person könne demnach grundsätzlich Ziel von Cyberangriffen werden.
GZ-7-2026 vom 26.03.2026
Stadt München: Erfolgreicher Pilotversuch zur digitalen Stimmenerfassung

Stadt München: Erfolgreicher Pilotversuch zur digitalen Stimmenerfassung
Bei den Kommunalwahlen testeten Kreisverwaltungsreferat und it@M in 23 von 690 Briefwahlbezirken ein digitales Auszählsystem. Stimmen wurden per Wahllokalerfassungssystem direkt an den Wahlkoffer übertragen. Die ersten Ergebnisse sind positiv: Wahlhelfer arbeiteten schneller als Vergleichsgruppen, teils konnten sie andere Teams unterstützen. Auch das Wahlamt profitierte bei Nachzählungen, und die vorläufigen Endergebnisse lagen früher vor.
GZ-7-2026 vom 26.03.2026
Bitkom-Studienbericht zu hybriden Bedrohungen: Bevölkerung fordert stärkere Befugnisse für Sicherheitsbehörden

Bitkom-Studienbericht zu hybriden Bedrohungen: Bevölkerung fordert stärkere Befugnisse für Sicherheitsbehörden
Im Falle eines hybriden Angriffs, d.h. einer Kombination aus Cyberangriffen, Sabotageaktionen und Desinformationskampagnen, wünscht sich die deutsche Bevölkerung vor allem einen handlungsfähigen Staat und starke Sicherheitsbehörden. Laut einer aktuellen Umfrage des Digitalverbands Bitkom sehen viele Bürger Deutschland nur mäßig vorbereitet und sprechen sich daher für zusätzliche Befugnisse der Sicherheitsbehörden aus.
GZ-7-2026 vom 26.03.2026
Gredings erste Gemeindeteile gehen ans Glasfasernetz

Gredings erste Gemeindeteile gehen ans Glasfasernetz
Der Ausbau des Glasfasernetzes für 14 Gemeindeteile der mittefränkischen Stadt Greding geht voran. Während der im Juli 2024 begonnene Tiefbau gegenwärtig zu rund 75 % abgeschlossen ist, konnte am 29. Januar 2026 das Glasfasernetz in den ersten vier Ortschaften bereits in Betrieb genommen werden. In Herrnsberg, Österberg, Röckenhofen und Untermässing können sich insgesamt 286 Haushalte ab sofort mit schnellem Internet in zukunftsfähigen Bandbreiten versorgen lassen.
GZ-4-2026 vom 12.02.2026
Wechsel von Kupfer- auf Glasfasernetze: Bundesnetzagentur legt Regulierungskonzept vor

Wechsel von Kupfer- auf Glasfasernetze: Bundesnetzagentur legt Regulierungskonzept vor
Die Bundesnetzagentur hat ihr Regulierungskonzept für den Übergang von Kupfer- zu Glasfasernetzen veröffentlicht. Ziel ist es, einen geordneten, wettbewerblichen und verbraucherfreundlichen Wechsel auf flächendeckende Glasfaserinfrastrukturen zu ermöglichen. Nach Auffassung der Behörde dürfen Kupfernetze nur dann abgeschaltet werden, wenn nahezu überall Glasfaser verfügbar ist und der Wettbewerb auf den neuen Netzen gesichert bleibt.
GZ-4-2026 vom 12.02.2026
Künstliche Intelligenz wird die Zukunft der Kommunalverwaltung mehr und mehr prägen: Auch im Rathaus macht KI sich breit

Künstliche Intelligenz wird die Zukunft der Kommunalverwaltung mehr und mehr prägen: Auch im Rathaus macht KI sich breit
Sie werden inzwischen in nahezu jedem Lebensbereich in Anspruch genommen: KI-Anwendungen gelten als nicht mehr wegdenkbar. Viele erleichtern auch die Arbeit, sagt Gerhard Höfler, Verwaltungschef im Rathaus von Herzogenaurach. Eine Illusion sei es jedoch, zu glauben, dass künstliche Intelligenz Aufgaben im Rathaus absehbar selbstständig erledigen könnte: „KI ersetzt nicht das eigene Denken, die gelieferte Ergebnisse müssen immer hinterfragt werden.”
GZ-4-2026 vom 12.02.2026
VG Veitsbronn-Seukendorf baut digitale Barrieren weiter ab: Mehr Verständlichkeit für alle

VG Veitsbronn-Seukendorf baut digitale Barrieren weiter ab: Mehr Verständlichkeit für alle
Das Rathaus in Veitsbronn geht einen entscheidenden Schritt in Richtung digitale Chancengleichheit. Ab sofort bieten die offiziellen Internetseiten von Veitsbronn und Seukendorf neue Funktionen für eine noch bessere Verständlichkeit an. Durch „Einfache Sprache“ und eine umfassende Übersetzungsfunktion werden Informationen der Verwaltung nun noch besser zugänglich und ermöglichen noch mehr Bürgerinnen und Bürgern eine selbstständige Teilhabe am Gemeindeleben.
GZ-4-2026 vom 12.02.2026
1.000. Siegel „Kommunale IT-Sicherheit“ für Bodenwöhr

1.000. Siegel „Kommunale IT-Sicherheit“ für Bodenwöhr
„Zum tausendsten Mal wird heute das LSI-Siegel ‚Kommunale IT-Sicherheit‘ übergeben – ein besonderer Meilenstein ist damit erreicht. Bodenwöhr zeigt als frisch ausgezeichnete Gemeinde eindrucksvoll, wie IT-Sicherheit gelingt: Sie setzt sich vorbildlich für den effektiven Schutz ihrer IT-Systeme ein und damit insbesondere auch für den Schutz der Daten der Gewerbetreibenden sowie der Bürgerinnen und Bürger“, freute sich Finanz- und Heimatminister Albert Füracker bei der Siegelvergabe in Bodenwöhr.
GZ-4-2026 vom 12.02.2026