Verwaltung & Digitalisierung

59. Fachtagung Personenstandswesen in Lindau: Zwischen Namensrecht, Digitalisierung und KI
Bild eines Hörsaals

59. Fachtagung Personenstandswesen in Lindau: Zwischen Namensrecht, Digitalisierung und KI

Mehr als 400 Standesbeamtinnen und Standesbeamte diskutierten in Lindau über neue gesetzliche Vorgaben, die Registermodernisierung und den Einsatz der KI - Mit aktuellen Entwicklungen im Personenstandsrecht, der fortschreitenden Digitalisierung der Verwaltung sowie neuen technischen Möglichkeiten befasste sich die 59. Fachtagung Personenstandswesen des Fachverbandes der bayerischen Standesbeamtinnen und Standesbeamten e.V. in Lindau. Verbandsvorsitzender Mathias Müller hieß dazu mehr als 400 Standesbeamtinnen und Standesbeamte aus Bayern sowie zahlreiche Gäste aus weiteren Bundesländern und dem Ausland willkommen.
GZ-12-2026 vom 18.06.2026
225 Jahre Bayerische Vermessungsverwaltung: Fundament für Eigentum, Planung und Digitalisierung
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225 Jahre Bayerische Vermessungsverwaltung: Fundament für Eigentum, Planung und Digitalisierung

Pionierarbeit für einen modernen Staat - Mit einem Festakt in der Allerheiligen-Hofkirche der Münchner Residenz hat die Bayerische Vermessungsverwaltung ihr 225-jähriges Bestehen gefeiert. Finanz- und Heimatminister Albert Füracker würdigte die Verwaltung als „Garant für die Sicherung von Grundeigentum“ und zugleich als hochmodernen Geodatendienstleister. Seit 1801 habe die Vermessungsverwaltung maßgeblich dazu beigetragen, Bayern verlässlich zu erfassen, Eigentum zu sichern und staatliches Handeln auf präzise Grundlagen zu stellen.
GZ-12-2026 vom 18.06.2026
LSI-Präsident Bernd Geisler über die reale Bedrohungslage für Kommunen: Cybersicherheit ist längst Chefsache
LSI-Präsident Bernd Geisler. Foto: CH

LSI-Präsident Bernd Geisler über die reale Bedrohungslage für Kommunen: Cybersicherheit ist längst Chefsache

Cyberangriffe auf Kommunen gehören längst zum Alltag. Täglich versuchen Angreifer, Schadsoftware einzuschleusen, Daten zu verschlüsseln oder Verwaltungsabläufe lahmzulegen. Gleichzeitig fehlen vielerorts Personal, Zeit und IT-Fachwissen. Bernd Geisler, Präsident des Landesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (LSI) erklärt im Gespräch mit GZ-Chefredakteurin Constanze von Hassel, warum keine Kommune zu klein für Cyberkriminelle ist, welche Rolle Bürgermeister und Landräte künftig übernehmen müssen und weshalb Bayern mit dem LSI bundesweit eine Sonderstellung einnimmt.
GZ-12-2026 vom 18.06.2026
Digitale Infrastruktur: Fortschritte sichtbar, Handlungsdruck bleibt hoch
Diskutierten die „Digitale Infrastruktur für Bayerns“: v.l. Christoph Ostler, Geschäftsführer, Connected Reality, Dr.-Ing. Martin Elsberger, Referatsleiter IuK-Wirtschaft, Telekommunikation, Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Udo Harbers, Beauftragter Landespolitik Bayern und Sachsen, Deutsche Telekom AG, Group Headquarters, Public and Regulatory Affairs, Albert Füracker, MdL, Staatsminister, Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat, Prof. Dr.-Ing. Giovanni Del Galdo, Institutsleiter, Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS und Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer, vbw, der die Veranstaltung moderierte. Bild: CH

Digitale Infrastruktur: Fortschritte sichtbar, Handlungsdruck bleibt hoch

Beim vbw-Kongress „Vorsprung Bayern“ wurde deutlich: Der Ausbau der digitalen Infrastruktur im Freistaat kommt voran, doch für Kommunen bleibt der Handlungsdruck hoch. Aktuelle Studien und Marktdaten zeigen Fortschritte bei Breitband und Mobilfunk, gleichzeitig aber weiterhin strukturelle Defizite, insbesondere beim Glasfaserausbau und in ländlichen Regionen.
GZ-12-2026 vom 18.06.2026
Ministerialdirigent Wolfgang Bauer über den Stand des Bayerischen Behördennetzes, die digitale Zukunft der Kommunen und die Pläne für einen zentralen kommunalen IT-Dienstleister: Das Behördennetz ist mehr als nur Infrastruktur
Ministerialdirigent Wolfgang Bauer. Foto: stmfh

Ministerialdirigent Wolfgang Bauer über den Stand des Bayerischen Behördennetzes, die digitale Zukunft der Kommunen und die Pläne für einen zentralen kommunalen IT-Dienstleister: Das Behördennetz ist mehr als nur Infrastruktur

Das Bayerische Behördennetz gilt als Rückgrat der digitalen Verwaltung im Freistaat. 2024 gab Finanzminister Albert Füracker der Bayerischen GemeindeZeitung dazu ein Interview. Nun, zwei Jahre später, ist Zeit für ein Update: Wie gut funktioniert dieses Fundament in der kommunalen Praxis? Wo stehen Ausbau und Nutzung heute und welche Herausforderungen zeigen sich vor Ort? Die GZ spricht dazu mit Ministerialdirigent Wolfgang Bauer, Leiter der Abteilung Digitalisierung, Breitband und Vermessung im Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat.
GZ-12-2026 vom 18.06.2026
Digitaler Knotenpunkt: Spatenstich für YEXIO-Rechenzentrum in Dorfen
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Digitaler Knotenpunkt: Spatenstich für YEXIO-Rechenzentrum in Dorfen

HOCHTIEF PPP Solutions und Palladio Partners stärken die regionale Datensouveränität: Nachhaltigkeitskonzept kombiniert Holzbauweise mit effizienter Abwärmenutzung - Mit dem ersten symbolischen Spatenstich hat HOCHTIEF den Bau eines neuen YEXIO-Rechenzentrums in Dorfen gestartet. Auf einem rund 7.500 Quadratmeter großen Areal im Gewerbegebiet Südwest entsteht ein dezentraler Knotenpunkt (Edge-Rechenzentrum), der den Landkreis Erding künftig direkt mit Rechenleistung versorgt. Das Vorhaben ist Teil einer überregionalen Wachstumsstrategie: HOCHTIEF PPP Solutions plant ein Netzwerk von 25 dezentralen Standorten mit Schwerpunkt Europa. Damit soll eine flächendeckende Versorgung für die Industrie und die öffentliche Hand sichergestellt werden. Die Inbetriebnahme in Dorfen ist für das dritte Quartal 2027 geplant.
GZ-8-2026 vom 16.04.2026
Glasfaserausbau im Allgäu: Glasfaseranschlüsse für 6.000 Haushalte und Unternehmen in Oberstdorf
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Glasfaserausbau im Allgäu: Glasfaseranschlüsse für 6.000 Haushalte und Unternehmen in Oberstdorf

Im Kernort von Oberstdorf werden im Zuge einer erweiterten Zusammenarbeit rund 6.000 Haushalte und Unternehmen an das Gigabit-Netz angeschlossen. Bei einem Vor-Ort-Termin bekräftigten Vertreter vom Markt Oberstdorf und den beteiligten Unternehmen M-net, Deutsche Telekom sowie EVO und AÜW die strategische Partnerschaft. Ziel ist es, durch die gemeinsame Nutzung von Infrastrukturen den Ausbau effizient zu gestalten und den Bürgerinnen und Bürgern eine maximale Anbietervielfalt auf dem neuen Netz zu ermöglichen.
GZ-7-2026 vom 26.03.2026
Zukunftskongress Bayern: Digitalisierung der Verwaltungsprozesse vor Quantensprung
Digitalisierung

Zukunftskongress Bayern: Digitalisierung der Verwaltungsprozesse vor Quantensprung

Auf Antrag Bayerns hat die Digitalministerkonferenz (DMK) Ende 2025 einstimmig beschlossen, das Prinzip Digital Only gesetzlich zu verankern. Der von Bayerns Digitalminister Dr. Fabian Mehring eingebrachte Vorstoß sieht vor, Verwaltungsleistungen künftig grundsätzlich digital zu beantragen – bei gleichzeitigem Angebot persönlicher Unterstützung vor Ort. Flankierend zu diesem Beschluss hat Mehring nun den „Weckruf für eine digitale Zeitenwende“ initiiert und im Rahmen des Zukunftskongresses Bayern des Behördenspiegels vorgestellt. Der Weckruf stößt auf breite Unterstützung aus Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft: Zehn Institutionen, Verbände, Unternehmen und Vertreter aus der Wissenschaft haben sich dem Weckruf angeschlossen.
GZ-7-2026 vom 26.03.2026
Studienbericht zum Smart City Index 2025
Smart City

Studienbericht zum Smart City Index 2025

Viele digitale Verwaltungsleistungen, aber Verbesserungsbedarf bei der IT-Sicherheit - Deutschlands Großstädte machen Fortschritte bei der Digitalisierung. Laut dem diesjährigen Smart City Index liegt der Gesamtscore im Mittel bei 71 von 100 möglichen Punkten – ein Zuwachs von drei Punkten im Vergleich zum Vorjahr. Besonders auffällig ist die Gruppe der digitalen Vorreiter: Platz 1 bis Platz 20 liegen eng beieinander, nur zehn Punkte trennen die Spitzenstädte. Gleichzeitig zeigen sich in der Breite weiterhin deutliche Unterschiede: München führt mit 90 Punkten, während Salzgitter mit 43 Punkten das Schlusslicht bildet (wir berichteten).
GZ-7-2026 vom 26.03.2026

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