Fachthemen

Markus Kainz

Klimaschutz beginnt beim Straßenerhalt Wie digitale Zustandsdaten Kommunen helfen, Kosten, CO₂ und Mikroplastik zu reduzieren

Straßen gehören zu den größten kommunalen Vermögenswerten – und zugleich zu den teuersten. Dennoch wird ihr Zustand in der kommunalen Klimadebatte bislang kaum thematisiert. Dabei hat gerade das Straßenmanagement erhebliche Auswirkungen auf Ressourcenverbrauch, CO₂-Emissionen und kommunale Haushalte. Darauf machte Markus Kainz vom Unternehmen vialytics beim Kongress „Bayerns beste kommunale Umweltbeispiele“ im Rahmen der Landshuter Umweltmesse aufmerksam.

GZ-7-2026 vom 26.03.2026
Isabel Stocker

Wie Dachbegrünungen Städte klimaresilienter machen Chancen nutzen: Warum das Gründach ein Multitalent ist

Dachbegrünungen sind weit mehr als ein gestalterisches Element. Sie leisten einen Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz, verbessern das Mikroklima in Städten und können gleichzeitig neue Nutzungsräume schaffen. Beim Kongress „Bayerns beste kommunale Umweltbeispiele“ im Rahmen der Landshuter Umweltmesse zeigte Isabel Stocker von der ZinCo GmbH, welche Potenziale in begrünten Dächern stecken – und warum sie für Kommunen zunehmend an Bedeutung gewinnen.

GZ Online, 13.03.2026
GZ Fahnen

Bayerisches Umweltministerium: Millionenförderung für die Wasserwirtschaft

Der Markt Ebrach hat seine Wasserversorgung umfassend saniert. Der Freistaat Bayern unterstützte die Maßnahmen mit erheblichen Mitteln aus der Förderrichtlinie für Zuwendungen zu wasserwirtschaftlichen Vorhaben (RZWas). Rund 960.000 Euro wurden bislang an die Gemeinde ausgezahlt, weitere gut 1,2 Millionen Euro folgten Ende Februar. Den Förderscheck überreichte Umweltminister Thorsten Glauber beim „Ebracher Wassertag“.

GZ-6-2026 vom 12.03.2026
GZ Fahnen

37. DWA-Leistungsnachweis: Kommunale Kläranlagen auf hohem Niveau

Die kommunalen Kläranlagen in Deutschland arbeiten weiterhin mit hoher Zuverlässigkeit und Effizienz. Zu diesem Ergebnis kommt der 37. Leistungsnachweis der DWA. Die jährlich veröffentlichte Analyse dokumentiert die Leistungsfähigkeit der öffentlichen Abwasserbehandlung und basiert in der aktuellen Ausgabe auf den Messdaten des Jahres 2024.

GZ-6-2026 vom 12.03.2026
GZ Fahnen

Landkreis Neustadt a.d.Aisch Bad Windsheim: H₂-Schaufenstertag am 29. April 2026

Wasserstoff regional erleben - Wie kann Wasserstoff künftig zur Energie- und Mobilitätswende beitragen? Antworten darauf gibt der H₂-Schaufenstertag am 29. April 2026 von 12:30 bis 18:00 Uhr im Kur- und Kongress-Center Bad Windsheim. Die Veranstaltung wird gemeinsam von den Landkreisen Neustadt a.d. Aisch–Bad Windsheim, Ansbach, Erlangen-Höchstadt und Kitzingen organisiert.

GZ-6-2026 vom 12.03.2026
Symbolbild Steuern

Viele Gemeinden begrüßen Erhöhung des Gewerbesteuer-Mindesthebesatzes: Warum nicht gleich 300 Prozent?

Kommunen können nicht nach Belieben an der Steuerschraube drehen. Zumal, was die Gewerbe betrifft. Seit 2004 muss der Hebesatz mindestens 200 Prozent betragen. Im Januar beschloss nun das Bundeskabinett, dass Gemeinden den Hebesatz in Zukunft bei mindestens 280 Prozent ansetzen müssen. Für die meisten Kommunen ist der Regierungsentwurf unproblematisch. In der Wirtschaft jedoch stößt er auf Kritik.

GZ-6-2026 vom 12.03.2026
Symbolbild Abspaltung

Parteien und Medien genießen bei älteren Bürgern nur noch wenig Vertrauen: Das Volk spaltet sich ab

Durch Computer und Internet, Smartphone und Social Media ist es so einfach wie noch nie, sich zu informieren. Dennoch scheinen die Menschen eher weniger als mehr zu wissen. Vor allem politische Bildung ist rar gesät, erfährt Manfred Paul (SPD), Stadt- und Kreisrat aus Kitzingen: „Die Menschen wissen nicht mehr, was ein Stadtrat und was ein Kreisrat tut.“ Die mangelnde politische Bildung ist in seinen Augen ein Grund dafür, dass das Vertrauen in Parteien massiv sank. Doch es gibt noch viele weitere Gründe.

GZ-6-2026 vom 12.03.2026
Gruppenfoto

Dr. Olaf Heinrich, Erster Bürgermeister der Stadt Freyung, im Interview: Kommunen und Genossenschaften - Gemeinsam Heimat gestalten

Freyung gilt vielen als Paradebeispiel dafür, wie Kommunen gemeinsam mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen können. Zwei Projekte stechen dabei besonders hervor: eine Brauerei, die beinahe verloren gegangen wäre, und eine Saunalandschaft, die aus einem jahrzehntelang ungenutzten Gebäude entstanden ist – beide getragen von starken, lokalen Genossenschaften.

GZ-6-2026 vom 12.03.2026
Foto von zwei Personen

Bayerische Sparkassen 2025: Stabiler Anker für die Region

Trotz des schwierigen Marktumfelds blicken die bayerischen Sparkassen auf ein solides Geschäftsjahr zurück. Sie verzeichnen eine robuste operative Geschäftsentwicklung, Einlagenvolumina und Kreditbestände bewegen sich weiterhin auf hohem Niveau. Die Sparkassen wachsen, ihre Bilanzsumme liegt inzwischen bei 268 Mrd. Euro. „Damit können sie ihre Rolle als Finanzierungspartner Nummer eins in den bayerischen Regionen weiterhin zuverlässig ausfüllen“, betonte Matthias Dießl, Präsident des Sparkassenverbands Bayern, bei der Vorlage der Geschäftsergebnisse 2025 in München.

GZ-6-2026 vom 12.03.2026

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