RZWas-Förderung 2026: 215 Mio. Euro für Wasser und Abwasser

GZ Ausgabe GZ-9-2026 vom 30. April 2026 | Wasser & Abwasser
von Redaktion
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Das Bayerische Umweltministerium unterstützt die Kommunen in Bayern weiterhin tatkräftig bei den Pflichtaufgaben Wasserversorgung und Abwasserentsorgung. Insgesamt 215 Millionen Euro werden in diesem Jahr im Zuge der Härtefallförderung über die RZWas an die Kommunen ausbezahlt. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber betonte dazu: „Die sichere Versorgung der Menschen in ganz Bayern mit Trinkwasser hat höchste Priorität. Wir brauchen eine zukunftsfeste Wasserversorgung. Regelmäßige Investitionen in die vorhandenen Leitungsnetze und technischen Anlagen sind eine Pflichtaufgabe und gewaltige Herausforderung für unsere Kommunen. Wir lassen unsere Kommunen bei dieser Mammutaufgabe nicht allein. Die RZWas ist ein absolutes Erfolgsprojekt. Die Förderung ist ein wesentlicher Baustein für zukunftssichere Trink- und Abwasseranlagen. Insbesondere für Kommunen im Raum mit besonderem Handlungsbedarf brauchen wir klare Leitplanken für die Förderung. Damit schaffen wir gleichwertige Lebensbedingungen “

Die Auszahlungen erfolgen im ersten und zweiten Quartal 2026. Von den 215 Millionen Euro stammen 50 Millionen aus dem Sondervermögen des Bundes. Mit diesen zusätzlichen Auszahlungen ist Ende 2026 zu rechnen. Die Förderung wasserwirtschaftlicher Projekte nach den Richtlinien für Zuwendungen zu wasserwirtschaftlichen Vorhaben (RZWas) ist die bedeutendste Förderrichtlinie im Bereich des Umweltministeriums. In den zurückliegenden Förderjahren wurde so die Sanierung von über 1.100 Kilometern Wasserleitung und rund 660 Kilometern Abwasserkanälen gefördert. Außerdem wurden die Kommunen beim erstmaligen Bau von über 400 Kilometern Verbundleitungen zur Sicherstellung der Wasserversorgung in Trockenjahren unterstützt.

Die RZWas bietet den Kommunen in Bayern außerdem attraktive Fördermöglichkeiten und damit die Chance, ihre Gewässer klimaresilient zu gestalten. Hochwasserschutz, Starkregenvorsorge oder die Umgestaltung von kommunalen Gewässern zu klimaangepassten und ökologisch wertvollen Lebensräumen für Menschen und die Artenvielfalt stellen die wichtigsten Säulen des Förderprogramms im nichtstaatlichen Wasserbau dar.

Redaktion

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