„Mehr Wir, weniger Ich“
von Redaktion

Die Europäische Metropolregion München (EMM e.V.) und die Stadt Friedberg luden Mitte Juli zur Metropolkonferenz 2026 „Wie verlieben wir uns wieder ins Gelingen?“ ins Wittelsbacher Schloss ein. Über 200 Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft diskutierten darüber, wie Zuversicht, Kreativität und Zusammenarbeit die Zukunft der Region gestalten können.
Dr. Marc Lucassen, Hauptgeschäftsführer der IHK Schwaben und 2. stellvertretender Vorsitzender des EMM e.V., betonte zur Eröffnung: „Positive Stimmung ist nicht alles, aber ohne sie ist alles nichts.“ Gerade in herausfordernden Zeiten brauche es positive Zielbilder und Vertrauen in die eigene Gestaltungskraft. Bürgermeister Roland Eichmann knüpfte an das Motto der Metropolkonferenz 2024 an und unterstrich die Bedeutung von Gemeinschaft und Zusammenhalt: „Mehr Wir und weniger Ich.“
Impulse gaben unter anderem P. Christoph Lentz, der von Zuversicht trotz schwieriger Lebensumstände berichtete, sowie der Neurowissenschaftler Dr. Henning Beck. Er betonte die Bedeutung menschlicher Kreativität und des eigenen Denkens gerade im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz.
Erfolgsfaktoren sind Mut und Beharrlichkeit
In einer anschließenden Gesprächsrunde berichteten die Gründerin Julia Bergles und Unternehmer Timo Weil von ihren Erfahrungen. Beide zeigten, dass Krisen auch Ausgangspunkt für neue Ideen sein können und Mut, Netzwerke und Beharrlichkeit wichtige Erfolgsfaktoren sind.
In der abschließenden Podiumsdiskussion ging es darum, wie sich Zuversicht und positive Stimmung in Gesellschaft, Medien, Politik und Wirtschaft stärken lassen. Einigkeit bestand darin: Positive Stimmung löst keine Probleme, kann aber die Grundlage für Ideen, Innovationen und gemeinsames Handeln schaffen. Die Metropolkonferenz zeigte, dass die Region über starke Netzwerke, kreative Köpfe und engagierte Akteure verfügt.