Gebhard-Glück-Medaille in Gold für Manfred Hopfengärtner: CSU-Senioren werben für Miteinander der Generationen
von Redaktion

Bamberg/Erlangen/Mittelfranken (pmw). Der Erlanger Manfred Hopfengärtner ist mit der Gebhard-Glück-Medaille in Gold, der höchsten Auszeichnung der Senioren-Union (SEN) der CSU, geehrt worden. SEN-Landesvorsitzender Franz Meyer würdigte den langjährigen Einsatz des früheren Bezirksvorsitzenden der Senioren-Union Mittelfranken bei der Landesversammlung in Bamberg: „Mit der Verleihung unserer höchsten Auszeichnung sagen wir Danke für seinen großartigen Einsatz für unsere Heimat und die CSU-Senioren.“ An der Veranstaltung nahm auch der Ehrenvorsitzende der Senioren-Union, Dr. Thomas Goppel, teil.
Die Medaille erinnert an den ersten Landesvorsitzenden der Senioren-Union, den 2009 verstorbenen ehemaligen bayerischen Sozialminister Dr. Geb-hard Glück. Sie wird jährlich nur einmal vergeben. Meyer hob hervor, dass Hopfengärtner die Auszeichnung für seine langjährigen Verdienste um die Senioren-Union erhalte. Der frühere SIEMENS-Standortleiter in Erlangen gehörte viele Jahre dem Stadtrat an und ist heute Vizepräsident der Europäischen Senioren-Union. Sichtlich bewegt dankte Hopfengärtner seinen Weggefährtinnen und Weggefährten für die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Generationengerechtigkeit als gemeinsames Ziel
Zur Landesversammlung begrüßte Meyer zahlreiche Vertreter der regionalen und überregionalen CSU, darunter den stellvertretenden Landesvorsitzenden der Jungen Union Bayern, Joseph Mörtl. Trotz unterschiedlicher politischer Akzente bestehe Einigkeit darüber, dass Generationengerechtigkeit nur im Miteinander von Jung und Alt erreicht werden könne.
Dieses generationsübergreifende Verständnis prägt auch den einstimmig verabschiedeten „Bamberger Aufruf“. Darin bekennt sich die Senioren-Union zu den ethischen Grundlagen des gesellschaftlichen Zusammenlebens, zur Menschenwürde und zu einer wehrhaften Demokratie. Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf griff diese Themen in ihrem Festvortrag auf. Sie warb für nachhaltige politische Entscheidungen, die langfristige Verantwortung mit den aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen verbinden.
In ihrem Grußwort betonte die Landtagsabgeordnete und frühere Staatsministerin Melanie Huml die Bedeutung einer flächendeckenden medizinischen Versorgung. Reformen seien notwendig, dürften aber die Versorgung insbesondere im ländlichen Raum nicht gefährden. Zugleich sprach sie sich für eine nachhaltige Stabilisierung der sozialen Sicherungssysteme aus.
Der Bundestagsabgeordnete Thomas Silberhorn würdigte die Senioren-Union als unverzichtbaren Erfahrungsträger innerhalb der CSU. Die Vereinigung verfüge durch ihre Mitglieder über eine außergewöhnliche politische und berufliche Expertise.
In seinem Rechenschaftsbericht verwies Landesvorsitzender Franz Meyer auf die vielfältigen Initiativen der Senioren-Union im vergangenen Jahr, insbesondere zur Reform der sozialen Sicherungssysteme. „Wir haben uns mit Nachdruck in die politische Diskussion eingebracht und werden auch künftig den Seniorinnen und Senioren eine starke Stimme geben“, sagte Meyer. Mit Blick auf die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen betonte er: „Wehrhafte Demokratie gibt es nicht zum Nulltarif. Sie erfordert den entschlossenen und mutigen Einsatz aller Demokratinnen und Demokraten.“ pmw