1250 Jahre Scheinfeld

GZ Ausgabe GZ-13-2026 vom 2. Juli 2026 | Aus den Kommunen
von Doris Kirchner
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Die Stadt Scheinfeld begeht heuer ihr 1250-jähriges Bestehen und feiert dieses seltene Jubiläum mit einem umfangreichen Festjahr. Höhepunkt waren die Feierlichkeiten rund um das Wochenende vom 19. bis 21. Juni mit zahlreichen attraktiven Veranstaltungen.

Bereits im Laufe des Jahres wurde die lange Geschichte der Holz- und Bildungsstadt im Naturpark Steigerwald mit verschiedenen kulturellen und gesellschaftlichen Events sichtbar gemacht. Ziel ist es, die Entwicklung Scheinfelds von den historischen Anfängen bis in die Gegenwart für die Bürgerinnen und Bürger erlebbar zu machen und zugleich das gesellschaftliche Miteinander zu stärken.

Zur Geschichte der Stadt

Die erste bekannte Erwähnung Scheinfelds stammt aus dem Jahr 776. Aus dem damaligen „Scegifeldum“ entwickelte sich über die Jahrhunderte eine Stadt mit bedeutender regionaler Geschichte. Besonders prägend war die Verbindung zum Haus Schwarzenberg. Im Jahr 1415 erhielt Scheinfeld das Stadtrecht und das bis heute geführte Stadtwappen.

Das Festprogramm

Das Festprogramm umfasste unter anderem einen Mittelaltermarkt in der Altstadt und am Stadtsee, ein Open-Air-Konzert sowie einen historischen „Anno dazumal“-Markt. Altstadt, Hauptstraße, Stadtsee und die Scheineauen verwandelten sich in eine lebendige Mischung aus historischem Markt und heutigem Stadtfest. Neben Vorführungen von Akrobaten und Alchimisten sorgte eine lange Tafel mit Speisen nach Vorbildern aus der Zeit um 1900 zusätzlich für besondere Stimmung und ließ das Festwochenende zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Generationen werden.

Zum offiziellen Auftakt des Jubiläumsjahres hatte Bürgermeister Claus Seifert die Bedeutung des Stadtjubiläums als gemeinschaftliches Ereignis hervorgehoben. Es gehe darum, die Geschichte der Stadt sichtbar zu machen und gleichzeitig den Blick nach vorn zu richten. Das Jubiläum verstehe sich als Einladung an alle Generationen, sich mit der eigenen Stadtgeschichte auseinanderzusetzen und diese aktiv mitzuerleben.

Doris Kirchner

Doris Kirchner, Chefin vom Dienst

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