Wero in Bayerns Kommunen: S-Public Services ermöglicht Einsatz über Dienstleister komuna

GZ Ausgabe GZ-12-2026 vom 18. Juni 2026 | Verwaltung & Digitalisierung
von Redaktion
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Kommunale Kunden des IT-Dienstleisters komuna in Bayern können das europäische Bezahlverfahren Wero in ihre Online-Services integrieren. Die zur DSV-Gruppe gehörende S-Public Services, das Kompetenzcenter für E-Government der Sparkassen-Finanzgruppe, stellt mit ihrer Payment-Plattform GiroCheckout die technische Grundlage dafür bereit. Aktuell nutzen bereits rund 20 Städte und Gemeinden im Freistaat Wero über komuna.

„Wenn eine Kommune Wero über GiroCheckout konfiguriert, wird es auf der Paypage direkt angezeigt. Für uns als Dienstleister läuft das im Idealfall im Hintergrund stabil und ohne zusätzlichen Aufwand“, sagt Marco Vogl, Prokurist bei der komuna GmbH. „Genau diese Einfachheit ist für den laufenden Betrieb entscheidend.“

komuna betreibt in Bayern eine große Zahl digitaler Bürgerservices mit rund 200 unterschiedlichen Verfahrenstypen: von standardisierten Onlineanträgen bis zu individuell entwickelten Fachverfahren. Wero kann überall dort ergänzt werden, wo Online-Zahlungen vorgesehen sind.

Einfache Integration in bestehende kommunale Strukturen

Für Kommunen zählen bei neuen Bezahlverfahren vor allem eine einfache Integration und ein stabiler Betrieb. Gleichzeitig rücken bei der langfristigen Weiterentwicklung des Zahlungsangebots europäische Lösungen stärker in den Fokus.

„Die Einführung war unkompliziert und konnte ohne größeren technischen Aufwand in unsere bestehenden Onlinevorgänge integriert werden“, berichtet Markus Singer von der Abteilung Zentrale Steuerung und Dienste bei der Stadt Schwandorf, die Wero seit Oktober 2025 in mehreren Bürgerservices einsetzt. Die Payment-Lösung ist unter anderem im Einwohnermeldewesen, im Standesamt sowie in verschiedenen Online-Anträgen des Ordnungsamtes im Einsatz.

Mehr Flexibilität für den Bürger

Für die Bürger bedeutet das vor allem mehr Flexibilität. „Wir sind der Meinung, dass wir verschiedene Bezahlmöglichkeiten anbieten müssen, um die Online-Bezahlung so einfach wie möglich zu machen“, so Singer weiter.

S-Public Services stellt mit GiroCheckout die technische Plattform bereit, über die Kommunen neue Zahlarten in ihre digitalen Services einbinden können. Unterschiedliche Einführungswege über kommunale IT-Dienstleister lassen sich dabei in einheitliche Zahlprozesse überführen.

Damit entsteht für Kommunen ein skalierbarer Ansatz, ihr Payment-Angebot schrittweise zu erweitern, ohne tiefgreifende technische Anpassungen an bestehenden Verfahren vornehmen zu müssen.

Redaktion

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