Tourismus als Impulsgeber für starke ländliche Räume
von Redaktion

Bei einer Fachtagung der Bayerischen Verwaltung für Ländliche Entwicklung in Ansbach stand die enge Verbindung von Tourismus und regionaler Entwicklung im Mittelpunkt. Staatsministerin Michaela Kaniber machte in ihrer Festansprache in der Orangerie deutlich, dass attraktive Lebensbedingungen, wirtschaftliche Perspektiven und sozialer Zusammenhalt nur gemeinsam gedacht werden können.
„Unsere ländlichen Räume sind Heimat, Lebensraum und Zukunftsort zugleich“, betonte Kaniber. Tourismus spiele dabei eine zentrale Rolle: Er schaffe Arbeitsplätze, stärke die regionale Identität und bringe neue Impulse in Dörfer und Gemeinden. „Wenn wir Tourismus und Ländliche Entwicklung klug zusammendenken, machen wir unsere Heimat noch lebenswerter und wirtschaftlich stärker. Gemeinsam entfalten sie volle Kraft“, so die Ministerin.
Lebensqualität, regionale Wertschöpfung und nachhaltige Entwicklung
Die Tagung zeigte anhand zahlreicher Praxisbeispiele, wie eng Lebensqualität, regionale Wertschöpfung und nachhaltige Entwicklung miteinander verknüpft sind. Fachliche Impulse kamen unter anderem vom Bayerisches Zentrum für Tourismus sowie der Bayern Tourismus Marketing GmbH. Themen waren unter anderem resiliente Tourismusstrategien für den ländlichen Raum sowie die Bedeutung des Tourismus für Wirtschaft und Gesellschaft.
Besonders im Fokus standen konkrete Projekte aus Bayern. Vorgestellt wurden etwa neue Kooperationsansätze zur Verbesserung der Wasserqualität im Fränkisches Seenland oder das Heimatunternehmen „Rhönmomente“, das mit Alpakawanderungen Regionalität, Nachhaltigkeit und touristische Angebote verbindet.
Für die Kommunen wurde deutlich: Erfolgreiche ländliche Entwicklung lebt vom Zusammenspiel vieler Akteure. Wo Gemeinden, Unternehmen und engagierte Bürger gemeinsam Verantwortung übernehmen, entstehen innovative Lösungen mit Mehrwert für Einheimische und Gäste gleichermaßen.
Kaniber unterstrich abschließend den politischen Anspruch des Freistaats, den ländlichen Raum weiter zu stärken: Bayern müsse seine Regionen auch künftig als attraktive Lebens-, Arbeits- und Erholungsräume zukunftsfest aufstellen.