
Bürgergenossenschaften Gemeinsam Lösungen für die kommunale Daseinsvorsorge schaffen
Vortrag von Baha Ucar (Genossenschaftsverband Bayern) beim Kongress „Bayerns beste kommunale Umweltbeispiele“ auf der Landshuter Umweltmesse

Vortrag von Baha Ucar (Genossenschaftsverband Bayern) beim Kongress „Bayerns beste kommunale Umweltbeispiele“ auf der Landshuter Umweltmesse

Ralf Klocke (LEW) über Zusatznutzen der Wasserkraft am Beispiel des Lechs Der Klimawandel stellt Flusslandschaften und Wasserhaushalt vor neue Herausforderungen. Während über Wasserkraft meist im Zusammenhang mit Energieerzeugung diskutiert wird, lenkte Ralf Klocke von der LEW AG (Lechwerke) beim Kongress „Bayerns beste kommunale Umweltbeispiele“ den Blick auf einen oft unterschätzten Aspekt: den ökologischen und wasserwirtschaftlichen Zusatznutzen von Wasserkraftanlagen.

Mit rund 1.200 Einwohnern gehört die oberbayerische Gemeinde Apfeldorf zu den kleineren Kommunen im Landkreis Landsberg am Lech. Dennoch zeigt sie, wie ambitionierte Projekte auch im ländlichen Raum umgesetzt werden können. Bürgermeister Gerhard Schmid stellte beim Kongress „Bayerns beste kommunale Umweltbeispiele“ der Bayerischen GemeindeZeitung im Rahmen der Landshuter Umweltmesse ein Projekt vor, das beispielhaft für eine nachhaltige Dorfentwicklung steht: den Umbau einer alten Turnhalle zu einem modernen Dorfgemeinschaftshaus – eingebettet in ein umfassendes Energie- und Nutzungskonzept.

Wie können Kommunen mit begrenzten Mitteln ihre Gewässer ökologisch aufwerten und gleichzeitig Bürgerinnen und Bürger einbinden? Die Gemeinde Baar (Schwaben) zeigt, wie das gelingen kann. Bürgermeister Roman Pekis stellte beim Kongress „Bayerns beste kommunale Umweltbeispiele“ im Rahmen der Landshuter Umweltmesse gemeinsam mit Umweltreferent Matthias Schlicker das Projekt zur Wiederbelebung der Kleinen Paar vor.

Starkregenereignisse nehmen zu – besonders in ländlich geprägten Regionen mit großflächiger Landwirtschaft kann das schnell zu Überflutungen führen. Der Markt Waldthurn im Landkreis Neustadt an der Waldnaab zeigt, wie sich mit einfachen, naturnahen Maßnahmen wirksamer Hochwasserschutz realisieren lässt. Bürgermeister Josef Beimler stellte das Projekt beim Kongress „Bayerns beste kommunale Umweltbeispiele“ auf der Landshuter Umweltmesse vor.

Beim Kongress „Bayerns beste kommunale Umweltbeispiele“ auf der Landshuter Umweltmesse stellte Dr. Herbert Jens einen ungewöhnlich praxisnahen Erfahrungsbericht vor: Der ehemalige Hochschuldozent installierte in seinem eigenen Wohnhaus eine Wärmepumpe – weitgehend in Eigenregie. Sein Ziel: zeigen, wie die Technik im Bestand funktioniert und worauf Hausbesitzer und kommunale Entscheider achten sollten.

Beim Kongress „Bayerns beste kommunale Umweltbeispiele“ auf der Landshuter Umweltmesse stellte Markus Weinig von der Bayerischen Architektenkammer die Beratungsstelle Energieeffizienz und Nachhaltigkeit vor. Sein Vortrag zeigte: Die Gestaltung unserer gebauten Umwelt ist ein zentraler Hebel für Klimaschutz, Ressourcenschonung und lebenswerte Städte.

In vielen Kommunen stellt sich früher oder später die gleiche Frage: Was tun mit großen Industriegebäuden im Ortskern, wenn Produktion und Arbeitsplätze verschwinden? Der Markt Schönberg im Landkreis Freyung-Grafenau hat darauf bereits vor mehr als zwei Jahrzehnten eine Antwort gefunden – und damit ein Beispiel für nachhaltige Ortsentwicklung geschaffen. Beim Kongress „Bayerns beste kommunale Umweltbeispiele“ der Bayerischen GemeindeZeitung im Rahmen der Landshuter Umweltmesse stellte Bürgermeister Herbert Kern jun. das Kunst- und Kulturzentrum „KUK“ vor, das aus einer ehemaligen Bekleidungsfabrik entstanden ist.

Dachbegrünungen sind weit mehr als ein gestalterisches Element. Sie leisten einen Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz, verbessern das Mikroklima in Städten und können gleichzeitig neue Nutzungsräume schaffen. Beim Kongress „Bayerns beste kommunale Umweltbeispiele“ im Rahmen der Landshuter Umweltmesse zeigte Isabel Stocker von der ZinCo GmbH, welche Potenziale in begrünten Dächern stecken – und warum sie für Kommunen zunehmend an Bedeutung gewinnen.