Bayerisch-Schwaben: Klimafitte Netze für die Energiewende
von Redaktion

Burgheim und Ichenhausen setzen mit schwaben netz auf zukunftsfähige Gasinfrastruktur: Der Markt Burgheim und die Stadt Ichenhausen haben neue Wegenutzungsverträge mit schwaben netz abgeschlossen. Das Unternehmen, eine hundertprozentige Tochter von energie schwaben, übernimmt damit künftig Planung, Bau und Betrieb der Gasnetze in beiden Kommunen. Ziel ist eine langfristig sichere und perspektivisch klimaverträgliche Energieversorgung.
In Burgheim wurde der Vertrag im November 2025 von Bürgermeister Michael Böhm im Rathaus unterzeichnet. Er betonte bei der Vertragsunterzeichnung die kommunale Verantwortung für die Energiewende:
„Die Energiewende findet vor allem in den Kommunen statt – und zwar gemeinsam mit allen Bürgerinnen und Bürgern. Entscheidend ist, dass sie für uns alle funktioniert. Es darf nicht sein, dass nur wenige von Energieprojekten profitieren, während die Allgemeinheit leer ausgeht. Unser Ziel ist eine langfristige, zuverlässige und nachhaltige Energieversorgung. Genau das sichert uns die Zusammenarbeit mit schwaben netz.“
Auch die Stadt Ichenhausen setzt mit dem neuen Wegenutzungsvertrag auf Kontinuität und Zukunftsfähigkeit. Bürgermeister Robert Strobel erklärte anlässlich der Vertragsunterzeichnung:
„schwaben netz garantiert der Stadt und ihren Bürgerinnen und Bürgern nachhaltige Versorgungssicherheit. Für das Gelingen der Energiewende benötigen wir einen starken Partner, den wir in schwaben netz gefunden haben. Gemeinsam legen wir heute das Fundament für die klimaneutrale Energieversorgung der Zukunft.
Gasnetze als flexible Infrastruktur
Zentraler Aspekt der neuen Konzessionsverträge ist die Weiterentwicklung der Gasnetze als flexible Infrastruktur für neue Energieträger. „Die Gasnetze sind und bleiben ein elementarer Bestandteil der Energiewende“, sagte Gabriele Krybus, zuständig für das Konzessionsmanagement bei schwaben netz. „Am Ende des Tages kann das Gasnetz unterschiedlichste Moleküle beziehungsweise Energieträger transportieren.“
Biomethan und Wasserstoff
Bereits heute sind nach Angaben des Unternehmens über 95 Prozent des Gasverteilnetzes in Bayerisch-Schwaben wasserstofftauglich. Perspektivisch können so neben Erdgas auch Biomethan und Wasserstoff über die bestehenden Leitungen transportiert werden. Wasserstoff lässt sich vollständig aus erneuerbaren Energien herstellen und kann sowohl in Industrie und Gewerbe als auch in kommunalen Einrichtungen und privaten Haushalten zur Strom- und Wärmeerzeugung eingesetzt werden.
„Gasnetze der Zukunft verbinden Zuverlässigkeit mit Innovation: sichere Übergänge, flexible Infrastruktur und saubere Energie für alle – gebaut auf Transparenz, Fortschritt und verantwortungsvollem Handeln“, so Krybus weiter.
energie schwaben versorgt aktuell 212 Städte und Gemeinden über ein rund 7.600 Kilometer langes Leitungsnetz. Neben Gas und Strom bietet das Unternehmen Dienstleistungen rund um Energieversorgung und -management für Kommunen, Wohnungswirtschaft, Gewerbe, Industrie und Privathaushalte an.