Sparkasse Fürstenfeldbruck unterstützt Lebensretter

GZ Ausgabe GZ-13-2026 vom 2. Juli 2026 | Finanzen & Wirtschaft
von Redaktion
Gruppenfoto
V.l.: Dr. Daniel Wachter, Leitender Notarzt (LNA), Kreisfeuerwehrarzt des Landkreises FFB und Organisationsverantwortlicher der „Region der Lebensretter“ für den Landkreis; Alexandra Zimmermann, Mitarbeiterin im Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung FFB und Regionalverantwortliche der „Region der Lebensretter“; Dominik Heinrich, Pressesprecher der SPK FFB; Thomas Karmasin, Landrat FFB und Vorsitzender des Zweckverbands für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Fürstenfeldbruck.Bild: ZRF FFB

Seit Anfang März 2026 ist die Ersthelfer-App „Region der Lebensretter“ in den Landkreisen Dachau, Fürstenfeldbruck und Starnberg erfolgreich im Einsatz. Ziel des Systems ist es, qualifizierte Ersthelfer bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand schnell zu alarmieren, damit sie die lebensrettende Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes überbrücken können.

Bereits in den ersten Monaten wurden die registrierten Helferinnen und Helfer in den drei Landkreisen insgesamt 73 mal zu Einsätzen mit dem Alarmstichwort „Herz-Kreislauf-Stillstand“ gerufen. Allein im Landkreis Fürstenfeldbruck kamen die Ersthelfer bei 33 Einsätzen zum Einsatz und leisteten wertvolle Unterstützung in einer für die Betroffenen entscheidenden Situation. Aktuell sind im Landkreis Fürstenfeldbruck 425 Helferinnen und Helfer registriert. Insgesamt beteiligen sich in den drei Landkreisen bereits 1.158 qualifizierte Ersthelfer am System.

Stärkung der regionalen Notfallversorgung

Die Sparkasse Fürstenfeldbruck würdigt dieses ehrenamtliche Engagement mit einer Spende in Höhe von 3.200 Euro. Die Fördermittel werden für die Ausstattung der Helferinnen und Helfer des Landkreises Fürstenfeldbruck verwendet und dienen insbesondere der Verbesserung ihrer Sichtbarkeit an Einsatzstellen. Damit leistet die Sparkasse einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung der ehrenamtlichen Lebensretter und zur weiteren Stärkung der Notfallversorgung in der Region.

„Im Notfall zählt jede Sekunde. Kennzeichnungswesten spielen eine unschätzbare Rolle, wenn es dabei geht, Zeit zu sparen. Durch sie erkennen die meist verängstigten Angehörigen sofort, dass nun professionelle Hilfe vor Ort ist. Unsere Helferinnen und Helfer müssen sich nicht erst erklären, sondern können direkt mit der Reanimation beginnen,“ erklärt Dr. Daniel Wachter, Leitender Notarzt, Kreisfeuerwehrarzt und Organisationsverantwortlicher für die Region der Lebensretter im Landkreis Fürstenfeldbruck.

Interessierte professionelle Helferinnen und Helfer, etwa Mitglieder von BOS-Organisationen, Ärztinnen und Ärzte oder medizinisches Fachpersonal, können sich über die App „Region der Lebensretter“ registrieren und aktiv an dem Projekt mitwirken.

Weitere Informationen zur Registrierung und Teilnahme gibt es unter www.regionderlebensretter.de.

Um dieses lebensrettende Angebot betreiben und weiter ausbauen zu können, ist die Initiative nach den Worten des Landrats und Vorsitzenden des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Fürstenfeldbruck, Thomas Karmasin, auf Spenden angewiesen. „Darum freue ich mich über die großzügige Unterstützung der Sparkasse Fürstenfeldbruck. Bürgerinnen und Bürger, die sich nicht als ehrenamtlicher Helfer engagieren können, die Initiative aber dennoch unterstützen möchten, können dies ebenfalls mit einer Spende tun.“

Redaktion

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