Wirtschaftsminister besucht BaySF Forsttechnik in Eslarn

GZ Ausgabe GZ-19-2026 vom 8. Oktober 2026 | Bauhof, Kommunaltechnik
von Redaktion
Bild von zwei Personen im Wald
Bayerns Wirtschaftsminister und Aufsichtsratsvorsitzender der Bayerischen Staatsforsten, Hubert Aiwanger, hat Flächen des Forstbetriebs Flossenbürg bei Eslarn besucht und sich ein Bild von der Arbeitsweise moderner Forstgeräte gemacht. Bild: StMWi/Bastian Brummer

Aiwanger: „Moderne Forsttechnik ist wichtig für eine effektive Waldbewirtschaftung; viele Wälder müssen stärker durchforstet werden“ - Bayerns Wirtschaftsminister und Aufsichtsratsvorsitzender der Bayerischen Staatsforsten, Hubert Aiwanger, hat Flächen des Forstbetriebs Flossenbürg bei Eslarn besucht. Im Forst machte sich der Minister ein Bild vom Einsatz moderner Spezialmaschinen der zentralen Forsttechnik der Staatsforsten. Der zunehmende Einsatz moderner Forstmaschinen ist unverzichtbar, um Wälder effektiv und sicher zu bewirtschaften. Auch schwere Arbeitsunfälle bei der gefährlichen Waldarbeit können damit deutlich reduziert werden. Die Maschinen kommen auch bei der Waldbewirtschaftung in schwierigen Lagen zum Einsatz.

Aiwanger: „Die Bayerischen Staatsforsten stehen für eine moderne und vorausschauende Forstwirtschaft der nachhaltigen Nutzung. Viele Wälder in Bayern, gerade auch im Privatbesitz, benötigen eine stärkere Durchforstung und Nutzung, damit sie stabiler werden und durch mehr Lichteinfall auch Naturverjüngung entsteht. Gerade angesichts von Trockenheit, Stürmen und Schädlingsbefall brauchen wir für den erfolgreichen Waldumbau neben gut ausgebildeten Fachkräften auch moderne Technik, da immer weniger Menschen Zeit haben, Wälder mit der Motorsäge zu bewirtschaften und zu pflegen.“

Im Mittelpunkt der Praxisvorführung standen zwei Spezialmaschinen für eine schonende und effiziente Holzernte. Bei der Durchforstung junger Bestände wurde ein Pflegeharvester demonstriert. Anschließend wurde der Einsatz eines Stehendentnahme-Harvesters vorgeführt. Damit können starke Bäume gezielt entnommen werden, ohne die bereits vorhandene Naturverjüngung unnötig zu beeinträchtigen. „Die BaySF setzen moderne Forsttechnik ein, um die Wälder nachhaltig und sicher zu bewirtschaften. Gerade bei der Pflege junger Bestände und bei der Entnahme starker Bäume in bereits vorausverjüngten Beständen leisten diese Spezialmaschinen einen wichtigen Beitrag für die Wälder“, betonte Aiwanger.

Die zentrale Forsttechnik der BaySF ist seit 2007 am Hauptstützpunkt in Bodenwöhr gebündelt und mittlerweile bayernweit im Einsatz. Neben der Holzernte reicht das Leistungsspektrum vom Spezial-Wegebau über Seilkraneinsätze bis zur Vorbereitung von Saatflächen.

Mit Blick auf die europäische Waldpolitik forderte Aiwanger, den aktiven Waldumbau nicht durch zusätzliche bürokratische Vorgaben zu erschweren. „Die Wälder müssen an die Klimabedingungen der Zukunft angepasst werden können. Maßnahmen und Vorgaben aus Brüssel dürfen den Waldumbau nicht ausbremsen. Die Fachleute vor Ort wissen am besten über ihre Bestände und deren Bedürfnisse Bescheid. Wenn wir sie arbeiten lassen, gelingt der Waldumbau und auch künftige Generationen können den Wald mit all seinen Funktionen nutzen.“

Redaktion

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