GaLaBau 2026: Impulse für grüne Kommunen
von Redaktion

Die GaLaBau 2026 hat ihre Position als internationale Leitmesse für Urbanes Grün und Freiräume bestätigt. Knapp 68.000 Fachbesucher aus mehr als 90 Ländern kamen vom 15. bis 18. September nach Nürnberg. 1.100 Unternehmen aus 34 Ländern präsentierten auf rund 61.000 Quadratmetern ihre Produkte, Dienstleistungen und Innovationen.
Im Mittelpunkt standen Lösungen für lebenswerte, klimaresiliente und zukunftsfähige Freiräume. Der „GRÜN-BLAUE PFAD“ zeigte praxisnahe Ansätze für klimaresiliente Städte. Fachforen, die Sonderschau „ZUKUNFTSRAUM“, Guided Tours und Vorführungen im Freigelände ergänzten das Angebot. BGL-Präsident Thomas Banzhaf unterstrich die Rolle des Garten- und Landschaftsbaus bei der grünen Transformation der Städte: „Wir können aus grauen Flächen lebenswerte Orte machen. Wir können Regenwasser dort halten, wo es gebraucht wird. Wir können Gebäude, Straßen und Plätze grüner, kühler und widerstandsfähiger machen.“
Innovationen im Fokus
Zu den Höhepunkten gehörten mehrere Preisverleihungen. Mit der GaLaBau-Innovations-Medaille wurden 16 Unternehmen für Lösungen ausgezeichnet, die den Arbeitsalltag erleichtern, Ressourcen schonen oder neue Potenziale erschließen. Der internationale ELCA-Trendpreis „Bauen mit Grün“ ging an zwei Projekte aus Frankreich. Beim Landschaftsgärtner-Cup gestalteten elf Zweier-Teams innerhalb von zwei Tagen jeweils einen „Tiny Garden“. Den Titel holten Jan Ole Barth und Niklas Brehling aus Niedersachsen-Bremen. Die nächste GaLaBau findet vom 12. bis 15. September 2028 in Nürnberg statt.