München: Stadtweite Messungen der Grundwassertemperatur

GZ Ausgabe GZ-9-2026 vom 30. April 2026 | Infrastruktur & Technik
von Redaktion
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Ende März haben Mitarbeitende des Referats für Klima- und Umweltschutz an mehr als 1.300 Messstellen in München Temperatur und Stand des Grundwassers gemessen.

Die Messdaten sollen zeigen, wie Klimawandel und Urbanisierung sich auf das Grundwasser auswirken und wie die Grundwassertemperatur über verschiedene Stellen in der Stadt verteilt ist. Auf dieser Grundlage lassen sich Maßnahmen zum Schutz des Grundwassers und der Umwelt zielgenauer planen. Die Messungen liefern auch wichtige Erkenntnisse für die kommunale Wärmeplanung, mit der sich die Münchner und Münchnerinnen über die für sie am besten geeignete klimafreundliche Wärmeversorgung informieren können.

Stichtagmessungen

Im März ist das Grundwasser besonders kalt. Damit ein Bild über die Entwicklung der Grundwasseroberfläche und der genauen Temperaturverteilung im Jahresverlauf entsteht, finden weitere Messungen Ende Oktober bis Anfang November statt, wenn die Grundwassertemperatur ihren Höhepunkt erreicht. Diese sogenannten Stichtagsmessungen des Wasserstands und der Temperatur werden jeweils zum gleichen Zeitpunkt an vielen Stellen im Stadtgebiet durchgeführt. Neben jahreszeitlichen Grundwasserschwankungen erfassen die Messungen auch solche, die durch andere Einflüsse entstehen. Darüber hinaus zeigen die Messdaten die Bewegungen des Grundwassers, das je nach geologischen Einflüssen in unterschiedlicher Geschwindigkeit und Richtung fließt.

Die Messungen finden im Rahmen des EU-Projekts MARGIN statt. Das Projekt unterstützt Alpenstädte dabei, ihre Grundwasserrisiken zu verstehen und ihre Resilienz gegenüber zukünftigen Grundwasserveränderungen zu stärken.

Mehr Informationen zu MARGIN sind zu finden unter https://rethink-muenchen.de/europa und www.alpine-space.eu/project/margin. Die fünftägige Messkampagne wird unterstützt von der Technischen Universität München, dem Wasserwirtschaftsamt München, der Münchner Stadtentwässerung und den Stadtwerken München. Die Messungen finden auf der Straße, auf Gehwegen, auf Grünstreifen und in Sträuchern statt.

Redaktion

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