Fachthemen

Foto von zwei Personen

Bayerische Sparkassen 2025: Stabiler Anker für die Region

Trotz des schwierigen Marktumfelds blicken die bayerischen Sparkassen auf ein solides Geschäftsjahr zurück. Sie verzeichnen eine robuste operative Geschäftsentwicklung, Einlagenvolumina und Kreditbestände bewegen sich weiterhin auf hohem Niveau. Die Sparkassen wachsen, ihre Bilanzsumme liegt inzwischen bei 268 Mrd. Euro. „Damit können sie ihre Rolle als Finanzierungspartner Nummer eins in den bayerischen Regionen weiterhin zuverlässig ausfüllen“, betonte Matthias Dießl, Präsident des Sparkassenverbands Bayern, bei der Vorlage der Geschäftsergebnisse 2025 in München.

GZ-6-2026 vom 12.03.2026
Stefan Artl

Intelligente Energielösungen für Haushalte und Unternehmen Intelligente Energieversorgung: Eigenstrom, Speicher und Energiemanagement als Schlüssel

Wie sich Energieversorgung für Haushalte und Unternehmen künftig sicherer, effizienter und wirtschaftlicher gestalten lässt, zeigte Stefan Arlt von der Bachner Group beim Kongress „Bayerns beste kommunale Umweltbeispiele“ auf der Landshuter Umweltmesse. Sein Fazit: Die Energiewende ist längst nicht mehr nur ein politisches Projekt – sie ist auch eine wirtschaftliche Notwendigkeit.

GZ Online, 12.03.2026
Symbolbild Steuern

Viele Gemeinden begrüßen Erhöhung des Gewerbesteuer-Mindesthebesatzes: Warum nicht gleich 300 Prozent?

Kommunen können nicht nach Belieben an der Steuerschraube drehen. Zumal, was die Gewerbe betrifft. Seit 2004 muss der Hebesatz mindestens 200 Prozent betragen. Im Januar beschloss nun das Bundeskabinett, dass Gemeinden den Hebesatz in Zukunft bei mindestens 280 Prozent ansetzen müssen. Für die meisten Kommunen ist der Regierungsentwurf unproblematisch. In der Wirtschaft jedoch stößt er auf Kritik.

GZ-6-2026 vom 12.03.2026
Stefan Artl

Digitale Plattform macht Energieverbräuche sichtbar Kommunales Energiemanagement digital gedacht: Wie der Landkreis Ebersberg Verbräuche sichtbar macht

Steigende Energiepreise, knappe personelle Ressourcen und ehrgeizige Klimaziele setzen Kommunen unter Druck. Der Landkreis Ebersberg zeigt, wie eine digitale Energiemanagementplattform dabei helfen kann, Verbräuche transparenter zu machen, Einsparpotenziale zu erkennen und den Gebäudebetrieb effizienter zu steuern. Beim Kongress „Bayerns beste kommunale Umweltbeispiele“ auf der Landshuter Umweltmesse stellte Robert Maier vom Klimaschutzmanagement des Landratsamts Ebersberg das System als Praxisbericht vor.

GZ Online, 12.03.2026
Gruppenfoto

Dr. Olaf Heinrich, Erster Bürgermeister der Stadt Freyung, im Interview: Kommunen und Genossenschaften - Gemeinsam Heimat gestalten

Freyung gilt vielen als Paradebeispiel dafür, wie Kommunen gemeinsam mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen können. Zwei Projekte stechen dabei besonders hervor: eine Brauerei, die beinahe verloren gegangen wäre, und eine Saunalandschaft, die aus einem jahrzehntelang ungenutzten Gebäude entstanden ist – beide getragen von starken, lokalen Genossenschaften.

GZ-6-2026 vom 12.03.2026
Jonas-Dario Troles

Mit KI den Wald besser verstehen Wie die Stadt Bamberg per Drohne und Bilderkennung wertvolle Daten für Waldumbau, Stadtgrün und Verkehrssicherheit gewinnt

Wie steht es um unsere Wälder und Stadtparks? Wo häufen sich geschädigte Bäume, wo drohen Ausfälle, wo fehlt es an Durchmischung? Antworten darauf sind für Kommunen immer wichtiger – gerade mit Blick auf Klimawandel, Hitzevorsorge, Trinkwasserschutz und Verkehrssicherheit. Die Stadt Bamberg geht dabei einen innovativen Weg: Im Projekt BaKIM werden Drohnenbilder mit künstlicher Intelligenz ausgewertet, um Einzelbäume, Baumarten, Vitalität und sogar Mistelbefall automatisch zu erkennen.

GZ Online, 12.03.2026
Portrait

Geschäftsentwicklung 2025 der LBS Süd: Bauspardarlehen als Wachstumsmotor

Deutschlands größte Landesbausparkasse LBS Süd, die 2023 aus einer Fusion der LBS Südwest mit der LBS Bayern hervorgegangen ist, hat ihr Finanzierungsgeschäft im Jahr 2025 weiter ausgebaut. Das Volumen der bewilligten Kredite stieg auf rund 3,2 Mrd. Euro (Vorjahr: 3,1 Mrd. Euro). Mehr als die Hälfte, knapp 1,8 Mrd. Euro, entfiel auf Bauspardarlehen. Deutlich verringert habe sich dagegen das Neugeschäft, wie Vorstandsvorsitzender Stefan Siebert in Stuttgart mitteilte.

GZ-6-2026 vom 12.03.2026
Bürgermeister Herbert Kern jun.

Bayerns beste kommunale Umweltbeispiele – Praxisbeispiel aus Niederbayern Industriebrache wird Kulturzentrum: Wie Schönberg seine alte Bekleidungsfabrik neu belebt hat

In vielen Kommunen stellt sich früher oder später die gleiche Frage: Was tun mit großen Industriegebäuden im Ortskern, wenn Produktion und Arbeitsplätze verschwinden? Der Markt Schönberg im Landkreis Freyung-Grafenau hat darauf bereits vor mehr als zwei Jahrzehnten eine Antwort gefunden – und damit ein Beispiel für nachhaltige Ortsentwicklung geschaffen. Beim Kongress „Bayerns beste kommunale Umweltbeispiele“ stellte Bürgermeister Herbert Kern jun. das Kunst- und Kulturzentrum „KUK“ vor, das aus einer ehemaligen Bekleidungsfabrik entstanden ist.

GZ Online, 12.03.2026
GZ Fahnen

KGSt veröffentlicht neuen Praxisleitfaden für mehr Fördererfolg: Kommunales Fördermittelmanagement

Für Kommunen sind Fördermittel oft der Schlüssel, um auch bei angespannten Haushaltslagen Projekte zu realisieren, die sonst nicht umsetzbar wären. Dennoch rufen viele Kommunen die verfügbaren Förderprogramme nicht ab. Das liegt in der Regel nicht am mangelnden Interesse, sondern an der komplexen Förderlandschaft, kurzen Antragsfristen, hohen Anforderungen und umfangreichen Nachweispflichten. Die Folge: Häufig profitieren nicht die Kommunen mit dem größten Bedarf, sondern jene mit einem gut aufgestellten Fördermittelmanagement.

GZ-6-2026 vom 12.03.2026
Isabel Stocker

Wie Dachbegrünungen Städte klimaresilienter machen Chancen nutzen: Warum das Gründach ein Multitalent ist

Dachbegrünungen sind weit mehr als ein gestalterisches Element. Sie leisten einen Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz, verbessern das Mikroklima in Städten und können gleichzeitig neue Nutzungsräume schaffen. Beim Kongress „Bayerns beste kommunale Umweltbeispiele“ im Rahmen der Landshuter Umweltmesse zeigte Isabel Stocker von der ZinCo GmbH, welche Potenziale in begrünten Dächern stecken – und warum sie für Kommunen zunehmend an Bedeutung gewinnen.

GZ Online, 12.03.2026

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