Fachthemen

Symbolbild Abspaltung

Parteien und Medien genießen bei älteren Bürgern nur noch wenig Vertrauen: Das Volk spaltet sich ab

Durch Computer und Internet, Smartphone und Social Media ist es so einfach wie noch nie, sich zu informieren. Dennoch scheinen die Menschen eher weniger als mehr zu wissen. Vor allem politische Bildung ist rar gesät, erfährt Manfred Paul (SPD), Stadt- und Kreisrat aus Kitzingen: „Die Menschen wissen nicht mehr, was ein Stadtrat und was ein Kreisrat tut.“ Die mangelnde politische Bildung ist in seinen Augen ein Grund dafür, dass das Vertrauen in Parteien massiv sank. Doch es gibt noch viele weitere Gründe.

GZ-6-2026 vom 12.03.2026
Gruppenfoto

Auftakt für „Bayerns beste kommunale Umweltbeispiele“ Kongress der Bayerischen GemeindeZeitung zeigt digitale Modellprojekte aus Bayerns Kommunen

Mit dem neuen Kongressformat „Bayerns beste kommunale Umweltbeispiele“ hat die Bayerische GemeindeZeitung erstmals eine Plattform geschaffen, auf der Kommunen ihre innovativen Nachhaltigkeitsprojekte vorstellen können. Der Fachkongress fand im Rahmen der Landshuter Umweltmesse statt und richtet sich gezielt an Bürgermeister, Gemeinderäte und kommunale Fachkräfte.

GZ Online, 12.03.2026
Foto von zwei Personen

Diversifiziertes Geschäftsmodell bewährt sich: BayernLB erzielt 2025 solide Erträge

„Unser Jahresergebnis spiegelt die Robustheit unseres Geschäftsmodells und die Stärke unserer Tochter DKB wider. Trotz des gesunkenen Zinsniveaus haben wir insgesamt solide Erträge erzielt und verfügen weiterhin über eine komfortable Kapitalausstattung“, unterstrich der Vorstandsvorsitzende der BayernLB, Stephan Winkelmeier, bei der Vorlage der Geschäftszahlen 2025 in München. Nach vorläufigen Zahlen wurde ein Ergebnis vor Steuern von 1,375 Mrd. Euro erzielt. Damit lag es unter dem Vorjahreswert von 1,579 Mrd. Euro, der jedoch von außergewöhnlichen Sondereffekten, unter anderem Beitragsrückerstattungen, begünstigt war. Das Konzernergebnis nach Steuern belief sich auf 1,028 Mrd. Euro nach 1,228 Mrd. Euro im Jahr zuvor.

GZ-6-2026 vom 12.03.2026
Thomas Maier

Vom Untergrund ins Dashboard Wie Erlangen die Pflege von Stadtbäumen digital optimiert

Stadtbäume sind unverzichtbar für das Klima und die Lebensqualität in Kommunen. Doch gerade junge Bäume sind empfindlich: In den ersten Jahren müssen sie regelmäßig bewässert werden, sonst drohen hohe Ausfälle. Die Stadt Erlangen geht deshalb neue Wege und setzt auf sensorbasierte, datengetriebene Bewässerung. Ein Forschungsprojekt der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) zeigt, wie digitale Technik die Pflege kommunaler Grünflächen effizienter machen kann.

GZ Online, 12.03.2026
Foto von zwei Personen

Bayerische Sparkassen 2025: Stabiler Anker für die Region

Trotz des schwierigen Marktumfelds blicken die bayerischen Sparkassen auf ein solides Geschäftsjahr zurück. Sie verzeichnen eine robuste operative Geschäftsentwicklung, Einlagenvolumina und Kreditbestände bewegen sich weiterhin auf hohem Niveau. Die Sparkassen wachsen, ihre Bilanzsumme liegt inzwischen bei 268 Mrd. Euro. „Damit können sie ihre Rolle als Finanzierungspartner Nummer eins in den bayerischen Regionen weiterhin zuverlässig ausfüllen“, betonte Matthias Dießl, Präsident des Sparkassenverbands Bayern, bei der Vorlage der Geschäftsergebnisse 2025 in München.

GZ-6-2026 vom 12.03.2026
Stefan Artl

Intelligente Energielösungen für Haushalte und Unternehmen Intelligente Energieversorgung: Eigenstrom, Speicher und Energiemanagement als Schlüssel

Wie sich Energieversorgung für Haushalte und Unternehmen künftig sicherer, effizienter und wirtschaftlicher gestalten lässt, zeigte Stefan Arlt von der Bachner Group beim Kongress „Bayerns beste kommunale Umweltbeispiele“ auf der Landshuter Umweltmesse. Sein Fazit: Die Energiewende ist längst nicht mehr nur ein politisches Projekt – sie ist auch eine wirtschaftliche Notwendigkeit.

GZ Online, 12.03.2026
Symbolbild Steuern

Viele Gemeinden begrüßen Erhöhung des Gewerbesteuer-Mindesthebesatzes: Warum nicht gleich 300 Prozent?

Kommunen können nicht nach Belieben an der Steuerschraube drehen. Zumal, was die Gewerbe betrifft. Seit 2004 muss der Hebesatz mindestens 200 Prozent betragen. Im Januar beschloss nun das Bundeskabinett, dass Gemeinden den Hebesatz in Zukunft bei mindestens 280 Prozent ansetzen müssen. Für die meisten Kommunen ist der Regierungsentwurf unproblematisch. In der Wirtschaft jedoch stößt er auf Kritik.

GZ-6-2026 vom 12.03.2026
Stefan Artl

Digitale Plattform macht Energieverbräuche sichtbar Kommunales Energiemanagement digital gedacht: Wie der Landkreis Ebersberg Verbräuche sichtbar macht

Steigende Energiepreise, knappe personelle Ressourcen und ehrgeizige Klimaziele setzen Kommunen unter Druck. Der Landkreis Ebersberg zeigt, wie eine digitale Energiemanagementplattform dabei helfen kann, Verbräuche transparenter zu machen, Einsparpotenziale zu erkennen und den Gebäudebetrieb effizienter zu steuern. Beim Kongress „Bayerns beste kommunale Umweltbeispiele“ auf der Landshuter Umweltmesse stellte Robert Maier vom Klimaschutzmanagement des Landratsamts Ebersberg das System als Praxisbericht vor.

GZ Online, 12.03.2026
Gruppenfoto

Dr. Olaf Heinrich, Erster Bürgermeister der Stadt Freyung, im Interview: Kommunen und Genossenschaften - Gemeinsam Heimat gestalten

Freyung gilt vielen als Paradebeispiel dafür, wie Kommunen gemeinsam mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen können. Zwei Projekte stechen dabei besonders hervor: eine Brauerei, die beinahe verloren gegangen wäre, und eine Saunalandschaft, die aus einem jahrzehntelang ungenutzten Gebäude entstanden ist – beide getragen von starken, lokalen Genossenschaften.

GZ-6-2026 vom 12.03.2026
Jonas-Dario Troles

Mit KI den Wald besser verstehen Wie die Stadt Bamberg per Drohne und Bilderkennung wertvolle Daten für Waldumbau, Stadtgrün und Verkehrssicherheit gewinnt

Wie steht es um unsere Wälder und Stadtparks? Wo häufen sich geschädigte Bäume, wo drohen Ausfälle, wo fehlt es an Durchmischung? Antworten darauf sind für Kommunen immer wichtiger – gerade mit Blick auf Klimawandel, Hitzevorsorge, Trinkwasserschutz und Verkehrssicherheit. Die Stadt Bamberg geht dabei einen innovativen Weg: Im Projekt BaKIM werden Drohnenbilder mit künstlicher Intelligenz ausgewertet, um Einzelbäume, Baumarten, Vitalität und sogar Mistelbefall automatisch zu erkennen.

GZ Online, 12.03.2026

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