U 530 mit langem Radstand und verlängerter Pritsche für Neuhaus am Inn: Unimog gewinnt gegen Lkw

GZ Ausgabe GZ-23-2025 vom 4. Dezember '25 | Infrastruktur & Technik
von Redaktion
Gruppenfoto mit Fahrzeug
Der neue Unimog U 530 ersetzt in der Gemeinde Neuhaus am Inn einen in die Jahre gekommenen Lkw. Über die gelungene Ersatzinvestition freuen sich Kämmerer Andreas Gabriel (v. l.), Beutlhauser-Verkaufsberater Pascal Ulrich, Reinhold Bühring, Bürgermeister Stephan Dorn, Bauhofleiter Ernst Mayerhofer, Geschäftsleiter Wolfgang Küblböck und Roland Wagner. Bild: Beutlhauser

Soll es wieder ein Lkw werden? Oder gibt es eine Alternative, die das Aufgabenspektrum deutlich besser erfüllen kann? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Verantwortlichen der Gemeinde Neuhaus am Inn im Landkreis Passau, als Ersatz für den fast 30 Jahre alten, reparaturanfälligen Lkw gesucht wurde. Der Praxistest brachte ein klares Ergebnis: Der Unimog U 530 hat im direkten Vergleich mit einem Lkw in mehreren Punkten die Nase vorn.

Mit 300 PS ist der U 530 das leistungsstärkste Unimog-Modell von Mercedes-Benz. Zugleich punktet das Kraftpaket mit einer Besonderheit. „Der U 530 verfügt mit 3.900 Millimetern über den längsten Radstand unter den Geräteträgern“, sagt Verkaufsberater Pascal Ulrich von Beutlhauser in Hengersberg, der der Gemeinde Neuhaus am Inn beim Entscheidungsprozess zur Seite stand. Der lange Radstand ermöglicht eine Zuladung von bis zu zehn Tonnen und verbessert die Geländegängigkeit.

Transport und Winterdienst

Die hohe Zuladung ist wichtig, weil der Unimog ganzjährig für vielfältige Transportaufgaben eingesetzt wird. In Kombination mit einer verlängerten Pritsche mit TÜV-geprüftem Unterfahrschutz von der niederbayerischen Firma HECKA in Rotthalmünster eignet sich der neue Unimog beispielsweise ideal für den Transport von Schüttgut und großen Wassersteinen.

Das Haupteinsatzgebiet bleibt jedoch der Winterdienst. Der U 530 ist mit einem Bucher Streuautomat Yeti W 30 in Edelstahlausführung mit einem Fassungsvermögen von drei Kubikmetern und zwei Förderschnecken sowie einem Schmidt Schneepflug Tarron MS 30.1 ausgestattet. In diesem Zusammenhang konnte der Neuzugang mit einem weiteren wichtigen Kriterium glänzen. Die große Panoramascheibe ermöglicht eine ideale Sicht auf den Schneepflug – ein Plus an Sicherheit durch besseren Überblick. 

Redaktion

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