REFORM testet elektrifiziertes Kommunalfahrzeug
von Redaktion

Der Kommunalfahrzeughersteller REFORM arbeitet an der Weiterentwicklung seines bewährten Geräteträgers „Boki“. Das Fahrzeug, das in vielen Kommunen ganzjährig etwa in der Grünflächenpflege, Arealpflege und im Winterdienst eingesetzt wird, zeichnet sich durch kompakte Bauweise, Wendigkeit und vielfältige Einsatzmöglichkeiten aus.
Mit dem Demonstrator „eBoki“ wird derzeit eine elektrifizierte Variante erprobt. Das Fahrzeug ist mit einem 400-Volt-Lithium-Ionen-Akku sowie einem Thermomanagementsystem ausgestattet, das Leistung und Lebensdauer der Batterie unterstützen soll.
Rückmeldungen aus der Praxis
Der eBoki befindet sich aktuell in der Testphase und wird in unterschiedlichen Einsatzbereichen erprobt, unter anderem in den österreichischen Städten Wels und Schladming. Dabei fließen auch Rückmeldungen aus der Praxis, etwa von Bauhöfen und Anwendern im Winterdienst, in die Weiterentwicklung ein.
Fokus: Emissionsreduktion und Geräuschentwicklung
Neben Leistungsfähigkeit und Handhabung wird insbesondere die Möglichkeit der Energierückgewinnung (Rekuperation) unter realen Einsatzbedingungen getestet.
Mit dem Demonstrator untersucht REFORM, inwieweit elektrische Antriebskonzepte künftig eine Alternative für kommunale Mehrzweckfahrzeuge darstellen können, insbesondere im Hinblick auf Emissionsreduktion und Geräuschentwicklung.