Gredings erste Gemeindeteile gehen ans Glasfasernetz
von Redaktion

Der Ausbau des Glasfasernetzes für 14 Gemeindeteile der mittefränkischen Stadt Greding geht voran. Während der im Juli 2024 begonnene Tiefbau gegenwärtig zu rund 75 % abgeschlossen ist, konnte am 29. Januar 2026 das Glasfasernetz in den ersten vier Ortschaften bereits in Betrieb genommen werden. In Herrnsberg, Österberg, Röckenhofen und Untermässing können sich insgesamt 286 Haushalte ab sofort mit schnellem Internet in zukunftsfähigen Bandbreiten versorgen lassen.
Zur offiziellen Teilinbetriebnahme Ende Januar fanden sich neben Gredings Erstem Bürgermeister Josef Dintner weitere Vertreter der Kommune, der Breitbandberatung Bayern und des Netzbetreibers bisping & bisping am Hauptverteiler ein.
Leistungsstarker Partner
Rathauschef Dintner freute sich sehr über den Fortschritt beim Glasfaserausbau. „Mit bisping & bisping haben wir für den Breitbandausbau in unseren Dörfern auf einen leistungsstarken Partner gesetzt und wurden nicht enttäuscht. Im Laufe diesen Jahres wird allen Gredinger Haushalten die Möglichkeit eines schnellen Internetanschlusses angeboten. Dies ist ein Meilenstein in der Infrastruktur der Stadt Greding und ein großer Standortvorteil für alle unsere Bürgerinnen und Bürger aber auch alle unsere Gewerbetreibenden.“
Das ausgeschriebene Netz für die Ortsteile der Stadt Greding wird als zukunftsfähiges FTTB/H-Netz errichtet und betrieben. Damit werden alle 1.077 Haushalte mit Glasfaser bis in die Gebäude erschlossen und so auch für künftige technologische Weiterentwicklungen optimal ausgestattet sein.
Gefördert wird der Breitbandausbau der Gredinger Ortschaften zu 90 Prozent über die bayerische Gigabit-Richtlinie im Deckungslückenmodell. Damit wird der Großteil dieser rund 6 Mio. Euro teuren Investition vom Freistaat Bayern getragen.
Die zukunftsfähigen Glasfaseranschlüsse versorgen die Kunden je nach Tarifwahl nun mit 100, 300 oder 1.000 Mbit pro Sekunde. Gewerbebetrieben können bis zu 100 Gbit/s zur Verfügung gestellt werden.
Modernste Infrastrukturin der höchsten Ausbaustufe
„In Greding setzen wir modernste Kommunikations-Infra-struktur in der höchsten Ausbaustufe um, die gleichzeitig auch die leistungs- und zukunftsfähigste ist. Damit ermöglicht die Stadt ihren Bürgerinnen und Bürgern die uneingeschränkte Teilhabe an der Digitalisierung. Privat können nun effektiv im Homeoffice arbeiten und Online-Dienste als Familie störungsfrei parallel nutzen. Unternehmen profitieren durch eine leistungsfähige Netzstruktur, bleiben wettbewerbsfähig und am Standort zukunftssicher aufgestellt“, so Geschäftsführer Johannes Bisping.