Glasfaserausbau im Allgäu: Glasfaseranschlüsse für 6.000 Haushalte und Unternehmen in Oberstdorf

GZ Ausgabe GZ-7-2026 vom 26. März 2026 | Infrastruktur & Technik
von Redaktion
Gruppenfoto
V.l.: Jürgen Lück (Telekom), Klaus King (Bürgermeister Markt Oberstdorf), Hans-Peter Hagenauer (EVO), Volker Wiegand (AllgäuNetz) und Hans-Jürgen Merz (M-net). Foto: M. Vollkomm

Im Kernort von Oberstdorf werden im Zuge einer erweiterten Zusammenarbeit rund 6.000 Haushalte und Unternehmen an das Gigabit-Netz angeschlossen. Bei einem Vor-Ort-Termin bekräftigten Vertreter vom Markt Oberstdorf und den beteiligten Unternehmen M-net, Deutsche Telekom sowie EVO und AÜW die strategische Partnerschaft. Ziel ist es, durch die gemeinsame Nutzung von Infrastrukturen den Ausbau effizient zu gestalten und den Bürgerinnen und Bürgern eine maximale Anbietervielfalt auf dem neuen Netz zu ermöglichen.

Die Kooperation in Oberstdorf folgt dem erfolgreichen Modell von Rahmenvereinbarungen zum Ausbau, wie bereits in anderen Projekten im Allgäu, beispielsweise in Weitnau erprobt. „Die Vereinbarung mit der Energieversorgung Oberstdorf und dem Allgäuer Überlandwerk als Gesellschafter der AllgäuNetz ist ein Paradebeispiel dafür, wie sich gemeinsame Stärken ergänzen“, sagt Jürgen Lück, Konzernbevollmächtigter Breitband der Deutschen Telekom.

Synergien für ein digitales Allgäu

Während AllgäuNetz die Vor-Ort-Kompetenz und vorhandene Netzinfrastruktur einbringt, sorgen die Telekom und M-net für eine hohe Netzauslastung und ein breites Dienstleistungsangebot. „Erst vor wenigen Monaten haben wir die Glasfasererschließung von sechs umliegenden Ortsteilen erfolgreich abgeschlossen. Nun bringen wir auch die Anwohner und Tourismusgäste im Oberstdorfer Kernort ins Gigabit-Zeitalter“, ergänzt Hans-Jürgen Merz, Leiter Strategie und Unternehmensentwicklung bei M-net. Und Volker Wiegand, Geschäftsführer AllgäuNetz, betont: „Durch die Synchronisation des Glasfaserausbaus mit anderen Baumaßnahmen im Netz werden Redundanzen vermieden und die Unannehmlichkeiten beim Ausbau für die Anwohner minimiert.“

Dieser zielgerichtete Ausbau ohne doppelte Infrastruktur gilt als wesentlicher Erfolgsfaktor für die Digitalisierung der Region. Die Umsetzung im Kernort von Oberstdorf erfolgt dabei parallel zum bereits laufenden geförderten Ausbau in den Randzonen, wodurch der Markt Oberstdorf künftig flächendeckend von modernster Technik profitiert.

Wahlfreiheit und Standortvorteile

Ein zentraler Vorteil der Kooperation ist das Open Access Modell: Kundinnen und Kunden können künftig Tarife und Dienste bei M-Net oder Telekom frei wählen. Diese Win-Win-Situation stärkt nicht nur den Wettbewerb, sondern macht Oberstdorf als Wohn- und Wirtschaftsstandort zukunftssicher. „Hochgeschwindigkeits-Internet ist heute, gerade in unserer Tourismusregion, ein unverzichtbarer Standardfaktor für uns Oberstdorfer und unsere Gäste gleichermaßen“, betont Klaus King, Erster Bürgermeister von Markt Oberstdorf.

Über M-net

M-net ist der führende Glasfaseranbieter Bayerns und bietet seinen Kunden schnelles Internet, günstige Telefon- und Mobilfunkanschlüsse sowie ein breites Fernsehangebot. Auch Geschäftskunden sind bei M net an der richtigen Adresse: Sie erhalten bei M-net Internet-, Telefonie-, Vernetzungs- und Rechenzentrumsleistungen und eine individuelle Betreuung vor Ort. Als Anbieter aus der Region für die Region vernetzt M-net die Gemeinschaft vor Ort und schafft jeden Tag neue Möglichkeiten in der digitalen Welt. Das Unternehmen ist Vorreiter beim Einsatz der zukunftsfähigen Glasfaser-Technologie und wurde beim Connect Festnetztest achtmal in Folge mit der Note „sehr gut“ ausgezeichnet. Darüber hinaus übernimmt M-net auch gesellschaftliche Verantwortung für eine nachhaltige Zukunft: Schon seit 2021 ist das Unternehmen klimaneutral aus eigener Kraft. M-net hat über 90 Prozent seiner Treibhausgas-Emissionen (Scope 1+2) reduziert. Die restlichen Emissionen werden durch den Zukauf von Ausgleichszertifikaten kompensiert, welche nach hohem Standard zertifiziert sind.

Gesellschafterkreis

Das Versorgungsgebiet von M-net umfasst große Teile Bayerns, den Großraum Ulm und den hessischen Main-Kinzig-Kreis. Hinter M-net steht mit den Stadtwerken München und Augsburg, dem Allgäuer Überlandwerk, der N-ERGIE, infra fürth und den Erlanger Stadtwerken ein Gesellschafterkreis namhafter Regionalversorger. M-net zählt rund 510.000 Geschäfts- und Privatkundenanschlüsse, beschäftigt ca. 850 Mitarbeiter und erzielte im Geschäftsjahr 2024 einen Umsatz von rund 272 Millionen Euro.

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