Zukunftsthemen im Visier: Wissenschaftspreis 2025 der bayerischen Sparkassen

GZ Ausgabe GZ-24-2025 vom 18. Dezember '25 | Finanzen & Wirtschaft
von Redaktion
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Die Preisträger und deren Betreuer mit Matthias Dießl, Präsident des Sparkassenverbands Bayern (l.), sowie Vizepräsident Stefan Proßer (r.). Bild: CH

Veränderungsbereitschaft, KI und Wirtschaftswachstum - Matthias Dießl, Präsident des Sparkassenverbands Bayern, hat in München drei junge Akademikerinnen und Akademiker mit dem Wissenschaftspreis 2025 der bayerischen Sparkassen ausgezeichnet. Dießl zufolge „möchten wir mit der Verleihung dieses Preises nicht nur herausragende Leistungen würdigen, sondern auch ein Zeichen setzen: Wissenschaftliche Exzellenz und innovative Forschung sind die Schlüssel zu einer erfolgreichen Zukunft für unsere Branche. Die Arbeiten, die heute ausgezeichnet werden, sind ein Beweis für das hohe Niveau der wissenschaftlichen Arbeit, die in unseren Universitäten und Hochschulen betrieben wird.“

Sie zeigen Praxisrelevanz und Innovationskraft hautnah und leisten einen wertvollen Beitrag zu einem besseren Verständnis von Themen wie Veränderungsnotwendigkeit, Künstlicher Intelligenz und dafür, wie Schumpeters Theorien sich auch heute noch auf die wirtschaftliche Entwicklung anwenden lassen. 

Auch in unserem zweiten Wettbewerbsjahr wurden wieder ausnahmslos exzellente Abschlussarbeiten mit Bezug zur Kreditwirtschaft nominiert, der Jury fiel die Entscheidung nicht immer leicht.“  

Der Wissenschaftspreis der bayerischen Sparkassen steht unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Staatsministers für Wissenschaft und Kunst Markus Blume. Er betonte, wie wichtig die Nähe zwischen Forschung und Anwendung im täglichen Wirtschaftsleben für den Freistaat ist: „Die ausgezeichneten Arbeiten beweisen: Forschung ist dann am wertvollsten, wenn sie Wirkung entfaltet – in der Wirtschaft, in der Gesellschaft und am besten auch im Alltag der Menschen. Der Wissenschaftspreis der bayerischen Sparkassen macht genau diese Brücke sichtbar. Mein herzlicher Glückwunsch gilt den Preisträgerinnen und Preisträgern, die zeigen, wie wissenschaftlicher Fortschritt Zukunft formt.“ 

Die Preisträger

Aufgerufen zur Nominierung waren wieder alle wirtschaftswissenschaftlichen und thematisch naheliegenden Lehrstühle und Institute an bayerischen Hochschulen. Gesucht waren herausragende wissenschaftliche Arbeiten mit Bezug zur Kreditwirtschaft aus den drei Kategorien „Beste Bachelor-Arbeit“ (Heinrich Schmidhuber-Preis, 2.000 Euro), „Beste Master-Arbeit“ (Rudolf Stobäus-Preis, 3.000 Euro) und „Beste Dissertation“ (König Max I.-Preis, 5.000 Euro). Die Auswahl der jeweils besten Arbeiten traf eine Jury aus Mitgliedern des Wissenschaftlichen Beirats beim Sparkassenverband Bayern. 

Große Anerkennung für die beste Bachelor-Arbeit ging an Florian Schlagbauer (Betreuung: Prof. Sandra Hamella, Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg) für seine Arbeit ‚Strategische Wandlungsfähigkeit etablierter Banken - Eine Analyse auf Basis des Resource-Based Views und der Dynamic Capabilities‘. 

Als beste Master-Arbeit wurde ‚Financing the Future: Using Artificial Intelligence to Predict the Sustainability Impact of Innovations’ von Cristina Jakob (Betreuung: Prof. Claudia Doblinger, Technische Universität München, Campus Straubing für Biotechnologie und Nachhaltigkeit) ausgezeichnet. 

In der Kategorie „Beste Dissertation“ sprach sich die Jury für eine geldtheoretische Arbeit aus. Die Auszeichnung geht an ‚The Role of the Financial System for Economic Development: Empirical Evidence for Schumpeter‘s Monetary Analysis‘ von Dr. Thomas Haas (Betreuung: Prof. Peter Bofinger, Universität Würzburg).

Präsident Dießl resümierte: 

„Die drei Preisträger stehen stellvertretend für alle für den Wissenschaftspreis 2025 Nominierten. Am Ende gibt es immer nur eine Person, die den Preis mitnimmt, doch auch die anderen jungen Talente stehen für höchst engagierte Arbeit und wissenschaftliche Exzellenz. Sie haben einen wertvollen Beitrag zur Wissenschaft und zur Weiterentwicklung unserer Branche geleistet, der letztlich unsere Wirtschaft und Gesellschaft voranbringt. Wir sagen danke!“

Redaktion

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