KGSt veröffentlicht neuen Praxisleitfaden für mehr Fördererfolg: Kommunales Fördermittelmanagement

GZ Ausgabe GZ-6-2026 vom 12. März '26 | Finanzen & Wirtschaft
von Redaktion
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Für Kommunen sind Fördermittel oft der Schlüssel, um auch bei angespannten Haushaltslagen Projekte zu realisieren, die sonst nicht umsetzbar wären. Dennoch rufen viele Kommunen die verfügbaren Förderprogramme nicht ab. Das liegt in der Regel nicht am mangelnden Interesse, sondern an der komplexen Förderlandschaft, kurzen Antragsfristen, hohen Anforderungen und umfangreichen Nachweispflichten. Die Folge: Häufig profitieren nicht die Kommunen mit dem größten Bedarf, sondern jene mit einem gut aufgestellten Fördermittelmanagement.

Genau hier setzt die neue Publikation 1/2026 „Kommunales Fördermittelmanagement – Erfolgreich einführen, zukunftsfähig gestalten und nachhaltig profitieren“ der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) an. Der Bericht zeigt praxisnah, wie Kommunen ihr Fördermittelmanagement passgenau auf ihre Ausgangslage zuschneiden und Schritt für Schritt weiterentwickeln können.

„Fördermittel wirken nur, wenn Kommunen sie auch abrufen können. Viele Kommunen lassen Fördermittel liegen, da die Verfahren zu aufwendig und die Anforderungen zu komplex sind. Unser Bericht zeigt, wie sich Kommunen besser aufstellen können, um Förderprojekte effizienter, sicherer und weniger fehleranfällig zu gestalten“, sagt Dr. Klaus Effing, Vorstand der KGSt.

Vier zentrale Teilprozesse

Der Bericht führt durch die vier zentralen Teilprozesse eines Förderprojekts: von der Planung über die Antragstellung und Durchführung bis hin zum Abschluss mit Verwendungsnachweis und Einhaltung der Zweckbindungsfristen.

Im Mittelpunkt stehen zehn Bausteine, die Schritt für Schritt zeigen, wie Kommunen ein Fördermittelmanagement aufbauen und gezielt weiterentwickeln können: von der Einbindung der Entscheidungsträger:innen über Bestandsaufnahme, Zieldefinition und Leistungszuschnitt bis hin zu Strukturfragen, Kompetenzaufbau, Kommunikation, Netzwerken, Fördercontrolling/-reporting und der Prüfung geeigneter Softwarelösungen.

Für die direkte Umsetzung in der Verwaltung enthält der Anhang zahlreiche Arbeitshilfen. Dazu gehören unter anderem Checklisten zur Projektbeschreibung, zum Kosten- und Finanzierungsplan sowie zum Zuwendungsbescheid. Ergänzend bietet der Bericht eine übersichtliche Zusammenstellung von Portalen zur Fördermittelrecherche sowie eine beispielhafte Modellierung des Fördermittelprozesses.

Die Publikation ist ab sofort für Mitgliedskommunen im KGSt®-Portal verfügbar: www.kgst.de/doc/20260108A0002.

Redaktion

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