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Wahlergebnisse aus Bayern

 

3 2017 Wahlen

(GZ-3-2024 - 1. Februar)

Die Bürger von Sinzing bei Regensburg haben einen neuen Bürgermeister gewählt. Mit einer hauchdünnen Mehrheit von fünf Stimmen setzte sich der CSU-Kandidat Martin Brix gegen Thomas Schwindl von den Freien Wählern durch. Brix kam auf 50,1 Prozent, Schwindl auf 49,9 Prozent. Der bisherige Bürgermeister Patrick Grossmann war nach 15 Jahren im Amt für die CSU in den Landtag eingezogen. Die Wahlbeteiligung lag bei 59,3 Prozent.

Max Singer von den Überparteilichen Wählern ist neuer Rathauschef in Bad Feilnbach. Er erhielt 56,6 Prozent der Stimmen, während der amtierende Bürgermeister Anton Wallner von der CSU 43,4 Prozent erzielte. Wahlbeteiligung: 58,3 Prozent.

Neues Stadtoberhaupt in Sulzbach-Rosenberg ist Stefan Frank (CSU). Er siegte mit 51,2 Prozent der abgegebenen Stimmen. Der amtierende Bürgermeister Michael Göth von der SPD vereinte 48,8 Prozent auf sich. Mit seiner Abwahl geht eine Ära in der oberpfälzischen Stadt zu Ende, denn seit Jahrzehnten hatte die SPD den Chefsessel im Rathaus inne. Die Wahlbeteiligung betrug 46,1 Prozent.

Markus Krebs (FW) ist neuer Rathauschef in Sulzbach am Main. Für den 36-jährigen stimmten 78,8 Prozent der Wähler. Der CSU-Mitbewerber Meik Schulz erreichte 21,2 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 60,7 Prozent.

Mit 95,7 Prozent der Stimmen ist Max Boneberger als einziger Kandidat zum Bürgermeister der Marktgemeinde Altusried im Allgäu gewählt worden. CSU und Freie Wähler hatten den parteilosen 41-jährigen Rohrdorfer gemeinsam aufgestellt. Er folgt Amtsinhaber Joachim Konrad (CSU), der in den Landtag gewählt wurde. Wahlbeteiligung: 39,5 Prozent.

Bei der Stichwahl in der Gemeinde Kochel am See holte Jens Müller (Unabhängige Wählergemeinschaft Kochel/UWK) einen ungefährdeten Sieg. Der Gemeinderat landete mit 60,2 Prozent der Stimmen deutlich vor seiner Mitbewerberin Rosemarie Marksteiner (Mitte), die auf 39,8 Prozent kam. Wahlbeteiligung: 53,8 Prozent.

Im zweiten Wahlgang hat es Eva Treu geschafft: Bei den Landratswahlen in Neu-Ulm entschied die 31-Jährige CSU-Kandidatin die Stichwahl mit 67,1 Prozent der Stimmen deutlich für sich. Ihr Kontrahent Joachim Eisenkolb von den Freien Wählern erreichte 32,9 Prozent. Die Wahlbeteiligung betrug magere 28,2 Prozent.

 

(GZ-24-2023 - 21. Dezember)

Ludwig Horn hat die Bürgermeisterwahl in Tutzing gewonnen. Der CSU-Kandidat erreichte 63,8 Prozent der Stimmen, Amtsinhaberin Marlene Greinwald von den Freien Wählern kam auf 36,2 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 60,8 Prozent. Der 27 Jahre alte Horn wird Bayerns zweitjüngster Bürgermeister sein.

Lucas Reisacher war als einziger Kandidat zur Bürgermeister-Wahl in Oy-Mittelberg angetreten. Der gemeinsam von CSU und Freien Wählern nominierte 29-Jährige vereinte 84,8 Prozent der Stimmen auf sich. Wahlbeteiligung: 36,2 Prozent.

Mit 61,6 Prozent der Stimmen ging Stephan Karg von der CSU als Sieger der Bürgermeisterwahl in Höchstädt a. d. Donau hervor. Das amtierende Stadtoberhaupt Gerrit Maneth (FW) erzielte 38,4 Prozent und wird damit nach nur einer Amtszeit im März den Rathaussessel räumen. Die Wahlbeteiligung lag bei 55,5 Prozent.

 

(GZ-22-2023 - 23. November)

Versehentlich veröffentlichte die GZ in ihrer jüngsten Ausgabe das Ergebnis der Bürgermeisterwahl in der Gemeinde Mespelbrunn aus dem Jahr 2018. Stephanie Fuchs wurde kürzlich erneut zur Rathauschefin der Spessart-Gemeinde bestimmt, jedoch war sie dieses Mal die einzige Bewerberin. Bei einer Wahlbeteiligung von 67,4 Prozent erhielt die CSU-Politikerin 81,1 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen!

In der Gemeinde Mönchsroth (Landkreis Ansbach) siegte Franziska Mattmann (Freie Wählergruppe/Freie Bürgerliste) mit 89,8 Prozent der Stimmen und wird damit Nachfolgerin von Edith Stumpf (Freie Bürgerliste). Die 29-jährige Mattmann war die einzige Bewerberin um den Posten. Die Wahlbeteiligung lag bei 37 Prozent.

Auch die Marktgemeinden Tittling und Aidenbach im Landkreis Passau wählten neue Rathauschefs. In Tittling gewann Josef Artmann von der CSU mit 61,8 Prozent der Stimmen. Der unterlegene Kandidat Tobias Krenn (parteilos), der für die Freien Wähler ins Rennen ging, erhielt 38,2 Prozent der Stimmen. Wahlbeteiligung: 58 Prozent.

In Aidenbach ist nun Robert Grabler (CSU) neues Gemeindeoberhaupt. Der zuvor zweite Bürgermeister führte bereits seit dem plötzlichen Tod von Karl Obermeier (CSU) im Juli die Geschäfte. Er war der einzige Kandidat und vereinte 96,9 Prozent der Stimmen auf sich. Die Wahlbeteiligung lag bei 43 Prozent.

Wechsel auch im Landkreis Fürth: Der bisherige Bürgermeister in Cadolzburg Bernd Obst (CSU), gewann die Landratswahlen mit 56,1 Prozent der Stimmen deutlich vor den weiteren vier Bewerbern Marco Maurer (gemeinsamer Kandidat von Grünen und SPD/28,9 Prozent), Krzystof Malowaniec (AfD/7,5 Prozent), Felix Kißlinger (FW/6,4 Prozent) und Christian Löbel (Linke/1,2 Prozent). Obst wird damit Nachfolger von Landkreischef Matthias Dießl, der ab Januar 2024 das Amt des Präsidenten des Sparkassenverbandes Bayern übernimmt. Wahlbeteiligung: 45,3 Prozent.

 

(GZ-21-2023 - 9. November)

Am Tag der Landtags- und Bezirkswahl in Bayern wurden auch zahlreiche (Ober-)Bürgermeister- und Landratswahlen mit teils überraschenden Ergebnissen durchgeführt.

Willi Warmuth (CSU) heißt der Sieger in Dittelbrunn. Er erhielt 56,2 Prozent der Stimmen und geht damit in seine dritte Amtszeit. Sein Herausforderer und damit auch bleibender zweiter Bürgermeister Holger Schmitt (SPD/SBD/CDW) kam auf 43,8 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 77,2 Prozent. Stephanie Fuchs von der CSU entschied die Bürgermeisterwahl in der Spessart-Gemeinde Mespelbrunn mit 55 Prozent der Stimmen für sich. Auf Wolfgang Windirsch von der Wählergemeinschaft „Freie Bürger 84“ entfielen 45 Prozent. Wahlbeteiligung: 70 Prozent.

Christoph Kraus (Freie Bürger) ist der neue Bürgermeister von Eggstätt. Mit 54,6 Prozent setzte er sich gegen seinen Kontrahenten Hans Plank (CSU/ÜWG/Grüne) durch. Er erreichte 45,4 Prozent der Stimmen. Wahlbeteiligung: 82 Prozent. Neuer Rathauschef auch in Röslau: Bei der Bürgermeisterwahl konnte sich der CSU-Herausforderer Heiko Tröger mit 62,4 Prozent gegen den amtierenden Bürgermeister der SPD, Torsten Gebhardt, mit 32,3 Prozent durchsetzen. Andreas Wunderlich von der AfD kam auf 5,3 Prozent. Wahlbeteiligung: 81,4 Prozent.

In der Gemeinde Pähl ist Simon Sörgel (CSU) neuer Bürgermeister mit 53,6 Prozent. Der frühere Zweite Bürgermeister Alexander Zink (Liste „Bürger für Pähl-Fischen“) erreichte 46,4 Prozent. Wahlbeteiligung: 77,4 Prozent. Armin Haushahn (FW/FWG) behielt in Pommelsbrunn mit 53,9 Prozent die Oberhand. Lisa Albert (Grüne) erreichte 24,6 Prozent und Martina Hoffmann (CSU) vereinte 21,5 Prozent der Stimmen auf sich. Wahlbeteiligung: 70,4 Prozent. Seine zweite Amtszeit in Sennfeld antreten kann Oliver Schulze (FW). Er war einziger Kandidat und erhielt 93,2 Prozent der Stimmen. Wahlbeteiligung: 62,4 Prozent.

Neuer Bürgermeister für den Markt Kallmünz: Dort siegte Martin Schmid (FW) mit 58,6 Prozent der Stimmen gegen Ulrich Brey (CSU, 41,4 Prozent). Wahlbeteiligung: 83,4 Prozent.

Michael Adam (SPD) wird zum zweiten Mal Bürgermeister in Bodenmais. Bereits von 2008 bis 2011 bekleidete er das Amt des Rathauschefs, ehe er 2011 zum Landrat von Regen gewählt wurde. Dieses Amt bekleidete er bis 2017 und zog sich anschließend freiwillig aus der Kommunalpolitik zurück. Adam setzte sich mit 66 Prozent gegen den langjährigen Rathauschef Joachim Haller (CSU) durch, der 22,6 Prozent erzielte, sowie gegen Robert Stiefel von den Freien Wählern (11,4 Prozent). Wahlbeteiligung: 68,7 Prozent.

Mit 94,1 Prozent der Stimmen wurde Daniel Graßl (SPD) erneut zum Bürgermeister in Teisnach gewählt. Er hatte keinen Gegenkandidaten. Wahlbeteiligung: 63,9 Prozent. Für die nächsten sechs Jahre wieder in sein Amt gewählt wurde in Wilhelmsdorf Rüdiger Probst von der CSU. Als einziger Kandidat vereinte er 94,5 Prozent der Stimmen auf sich. Wahlbeteiligung: 71,5 Prozent. Ebenfalls im Amt bestätigt wurde Konrad Kiener (CSU) in Wernberg-Köblitz mit 95 Prozent der Stimmen. Wahlbeteiligung: 76,9 Prozent.

Frank Houben (CSU) heißt der neue Bürgermeister von Hösbach. 58,7 Prozent votierten für den bisherigen zweiten Bürgermeister, der damit die Nachfolge von Michael Baumann (parteilos) antritt. Auf Marcel Baumeister von den Grünen entfielen 41,3 Prozent. Wahlbeteiligung: 76,6 Prozent. Knappes Rennen dagegen bei der OB-Stichwahl in Neumarkt in der Oberpfalz: Mit 52 Prozent gewann Markus Ochsenkühn von der CSU. Amtsinhaber Thomas Thumann (UPW), der auf 48 Prozent kam, ist damit nach 18 Jahren abgewählt. Wahlbeteiligung: 53,7 Prozent.

Seine dritte Amtszeit als Lichtenfelser Landrat tritt der CSU-Politiker Christian Meißner an. Er erhielt 54,5 Prozent der Stimmen. Susanne Freifrau Bock von Wülfingen von den Freien Wählern bekam 17 Prozent der Stimmen, Arnt-Uwe Schille von der SPD erhielt 15,8 Prozent und Renate Gräbner von der AfD 12,7 Prozent der Stimmen. Wahlbeteiligung: 66,6 Prozent.

Ronny Raith (CSU) heißt der neue Landrat im Landkreis Regen. 60,4 Prozent der Wähler entschieden sich für ihn. Auf Platz zwei landete Johann Müller von der AfD mit 23,1 Prozent. Die Entertainerin Gloria Gray (FDP) aus Zwiesel erhielt 11,3 Prozent, Markus Koller von den Grünen 5,2 Prozent. Raith ist Nachfolger der SPD-Landrätin Rita Röhrl, die mit 70 Jahren in den Ruhestand geht. Die Wahlbeteiligung lag bei 74,1 Prozent.

 

(GZ-20-2023 - 26. Oktober)

Bezirkswahl-Zugabe: Ergebnisse in Oberfranken und Schwaben

Auch aus den Bezirkswahlen in Oberfranken und Schwaben ging die CSU als klarer Sieger hervor (vgl. hierzu GZ 19). In Oberfranken erreichte die Christlich Soziale Union 38,7 Prozent (2018: 37,2 Prozent), die AfD landete bei 17,3 Prozent (plus 6,6 Prozent). Drittstärkste Kraft sind die Freien Wähler mit 15,9 Prozent (plus 3,0 Prozent), es folgen SPD mit 11,9 Prozent (minus 3,7 Prozent) und die Grünen mit 9,2 Prozent (minus 3,3 Prozent). Dem neuen Bezirkstag werden voraussichtlich 18 Bezirksräte angehören. Die Wahlbeteiligung lag bei 73,7 Prozent (2018: 70,9 Prozent).

In Schwaben verbuchte die CSU 36,1 Prozent, ein Minus von 0,4 Punkten gegenüber 2018. Für die Freien Wähler votierten 16,9 Prozent (plus 2,0 Punkte), knapp dahinter rangierte die AfD mit 16,7 Prozent (plus 5,6 Punkte). Die Grünen erzielten 12,1 Prozent (minus 4,4 Punkte), die SPD verzeichnete 7,0 Prozent (minus 1 Punkt). Jeweils einen Sitz errangen FDP (2,9 Prozent), ÖDP (2,0 Prozent) und die Linke (1,5 Prozent). Dem neuen Bezirkstag werden 34 Bezirksräte angehören. Wahlbeteiligung: 71,8 Prozent (2018: 69,8 Prozent).

 

(GZ-15/16-2023 - 3. August)

Paul Metz (CSU) hat sich bei der Bürgermeisterwahl in Stadtbergen (Landkreis Augsburg) gegen Susanne Rößner (FW) durchgesetzt. Metz erhielt überzeugende 82,9 Prozent der Stimmen, auf seine Kontrahentin entfielen 17,1 Prozent. Damit startet der alte und neue Rathauschef in seine dritte Amtszeit. Die Wahlbeteiligung lag bei 41,4 Prozent.

Neue Bürgermeisterin in Kahl a. Main (Landkreis Aschaffenburg) ist die 40-jährige Studienrätin Julia Fischer. Die SPD-Kandidatin tritt somit die Nachfolge ihres Parteifreundes Jürgen Seitz an, der nach 26 Jahren im Amt nicht mehr antrat. Fischer siegte in der Stichwahl mit 62,7 Prozent der Stimmen gegen Udo Hammer (CSU), der auf 37,3 Prozent kam. Die Wahlbeteiligung betrug 52,6 Prozent.

Mit großer Mehrheit wurde auch Friedrich Koch zum neuen Gemeindeoberhaupt von Georgensgmünd (Landkreis Roth) bestimmt. Der Kandidat der Freien Unabhängigen Wählergemeinschaft (FUW) behielt mit 61,6 Prozent der Stimmen die Oberhand gegenüber Doris Braun-Zimmermann (CSU), die 24,7 Prozent erzielte, und Gerd Berghofer (Bündnis 90/Die Grünen), der 13,7 Prozent der Stimmen auf sich vereinte. Die Wahl war nötig geworden, weil Georgensgmünds früherer Bürgermeister Ben Schwarz (SPD) zum Landrat gewählt worden war. Die Wahlbeteiligung lag bei 61,9 Prozent.

 

(GZ-14-2023 - 20. Juli)

Bernhard Resch (Landwähler Offenstetten LWO) hat die Bürgermeisterwahl in Abensberg (Landkreis Kelheim) gewonnen. Mit 55,9 Prozent wurde der 49-Jährige stellvertretende Rathauschef zum Nachfolger des langjährigen Amtsinhabers Dr. Uwe Brandl bestimmt. Für CSU-Kandidat Simon Steber votierten 24,9 Prozent, Harald Hillebrand (Freie Wähler) erzielte 19,2 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 63,5 Prozent.

Auch in der Marktgemeinde Wallerstein (Landkreis Donau-Ries) ist der Zweite Bürgermeister künftig der Erste: Georg Stoller (PWG Wallerstein) setzte sich mit überragenden 89,2 Prozent der Stimmen gegen Andreas Lemmermeyer (WG Birkhausen) durch, der 10,8 Prozent auf sich vereinte. Die Wahlbeteiligung betrug 59,7 Prozent.

 

(GZ-10-2023)

In Wegscheid im Landkreis Passau wird Christian Escherich (CSU) neuer Bürgermeister. Er erhielt bei der Wahl 65,4 Prozent der Stimmen. Seine Gegenkandidatin, Erika Schäffner-Hofbauer (Freie Wähler) kam auf 34,6 Prozent. Amtsinhaber Lothar Venus (CSU) war im Januar im Alter von nur 48 Jahren verstorben.

Eine klare Entscheidung trafen auch die Bürger von Pähl (Landkreis Weilheim-Schongau): Bei der Bürgermeisterwahl entschieden sie sich für einen Neuanfang im Rathaus. Werner Grünbauer von der Unabhängigen Bürgerliste für Pähl und Fischen (UBL) wurde nach zwölf Jahren im Amt mit 42,8 Prozent der Stimmen abgewählt, sein Herausforderer Marius Bleek erhielt mit 57,2 Prozent den Wählerauftrag. Bleek war von einem „Vertrauensbündnis für Pähl und Fischen“ nominiert worden. Die Wahlbeteiligung lag bei 66 Prozent.

Stötten, Buxheim und Seubersdorf

In der Ostallgäuer Gemeinde Stötten traten zwei Bewerber an, um die Nachfolge von Rathauschef Ralf Grube (Allgemeine Wählerschaft Stötten am Auerberg) anzutreten – er hatte sein Amt im Februar niedergelegt. Michael Neumann setzte sich mit 73,3 Prozent gegen Sonja Dose (26,7 Prozent) durch. Er wird als erster hauptamtlicher Bürgermeister die Verwaltung des 2000-Einwohner-Ortes leiten. Die Wahlbeteiligung lag bei 64,9 Prozent. Eine klare Angelegenheit war auch die Wahl in Buxheim (Landkreis Unterallgäu): Amtsinhaber Wolfgang Schmidt (CSU) erreichte 95,8 Prozent der Stimmen bei einer Wahlbeteiligung von 41,7 Prozent. Er hatte keinen Gegenkandidaten. Die Wahlbeteiligung betrug 41,7 Prozent.

Andreas Steiner (SPD) heißt der neue Bürgermeister der Gemeinde Seubersdorf (Landkreis Neumarkt i. d. Oberpfalz). Er wurde mit 51,6 Prozent der Stimmen gewählt. CSU-Kontrahent Wilhelm Bußmann kam auf 35,5, der parteilose Kandidat Kellermeier auf 12,9 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 75,5 Prozent.

Dietersheim und Landensberg

In der Gemeinde Dietersheim (Landkreis Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim) siegte der bisherige stellvertretende Bürgermeister Jürgen Meyer (CSU/FWG/FB) mit knapp 96 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 38,2 Prozent, Meyer hatte keinen Gegenkandidaten. Vorgänger Robert Christensen (CSU/FWG/FB) hatte aus gesundheitlichen Gründen das Amt niedergelegt.

Leonhard Steinle (Freier Wählerblock Glöttweng) wurde zum Ersten Bürgermeister der Gemeinde Landensberg (Landkreis Günzburg) bestimmt. Er vereinte 65,4 Prozent der Stimmen auf sich. 34,6 Prozent erhielt sein Kontrahent Tobias Geiger von der Freien Wählervereinigung Landensberg. Die Wahlbeteiligung lag bei 56,7 Prozent. Vorgänger Johannes Böse war mit 26 Jahren einem Suizid erlegen.

Fahrenzhausen

Wiederholt wurde die im Herbst 2022 durchgeführte Bürgermeisterwahl in Fahrenzhausen (Landkreis Freising), die Susanne Hartmann (Freie Wählergruppe Einigkeit) in der Stichwahl gewonnen hatte. Grund war ein eklatanter Verstoß des Wahlleiters. Hartmann errang als einzige Kandidatin 91 Prozent der Stimmen, die Wahlbeteiligung lag bei 37,6 Prozent.

Landkreis Roth

Im mittelfränkischen Landkreis Roth wurde der von SPD und Grünen unterstützte Kandidat Ben Schwarz zum Nachfolger von Bayerns dienstältestem Landrat Herbert Eckstein bestimmt. Seit 1993 hatte der SPD-Politiker den Posten inne. Aus gesundheitlichen Gründen gab der 67-Jährige sein Amt nun vorzeitig ab. Bei der Stichwahl erhielt Schwarz 63,9 Prozent der Stimmen. CSU-Bewerber Jochen Münch unterlag mit 36,1 Prozent. Die Wahlbeteiligung betrug 43 Prozent.

 

(GZ-8-2023)

In Hilgertshausen-Tandern (Landkreis Dachau) ist der neue Bürgermeister der alte. 97,2 Prozent der Wähler haben sich für den einzigen Kandidaten Markus Hertlein (Wählergemeinschaft Hilgertshausen-Tandern) ausgesprochen. Er hat das Amt seit 2017 inne. Die Wahlbeteiligung lag bei 38 Prozent.

In der Stadt Gundelfingen a.d. Donau (Landkreis Dillingen) besiegte in der Stichwahl Dieter Nägele (Freie Wähler) mit 62,8 Prozent seinen CSU-Kontrahenten Manuel Bahmann, der auf 37,2 Prozent kam. Die Wahlbeteiligung lag bei 52 Prozent. Die bisherige Bürgermeisterin Miriam Gruß (FDP) hatte aus familiären Gründen auf eine erneute Kandidatur verzichtet.

Über eine dritte Amtszeit darf sich in Theres (Landkreis Haßberge) Matthias Schneider von der CSU freuen. Als einziger Kandidat wurde der 51-Jährige mit 89,2 Prozent der Stimmen wiedergewählt. 36,9 Prozent der Wahlberechtigten fanden den Weg an die Wahlurne.

Auch Michael Sedelmayer bleibt Bürgermeister von Randersacker (Landkreis Würzburg). Der parteilose Amtsinhaber erhielt als einziger Bewerber 93,7 Prozent Zustimmung. Unterstützt wurde er von CSU, Aktive Bürgerschaft/ÖDP und der UWG Randersacker. Die Wahlbeteiligung lag bei 45,4 Prozent.

In Erlenbach am Main (Landkreis Miltenberg) heißt der neue Bürgermeister Christoph Becker. Der CSU-Kandidat behielt mit 52,2 Prozent der Stimmen die Oberhand. Für seinen von Grünen und SPD ins Rennen geschickten Gegenkandidaten Benjamin Bohlender stimmten 47,8 Prozent. Der bisherige CSU-Amtsinhaber Michael Berninger war nach 24 Dienstjahren nicht mehr angetreten. Die Wahlbeteiligung erreichte 56,9 Prozent.

 

(GZ-6-2023)

Gleich drei Bürgermeisterwahlen fanden im Landkreis Kronach statt: In der Marktgemeinde Küps bleibt Bernd Rebhan (CSU) Rathauschef. Mit 65,5 Prozent der Stimmen setzte er sich gegen seinen Kontrahenten Thomas Friedlein (SPD) durch, der auf 34,5 Prozent kam. Die Wahlbeteiligung lag bei 55,7 Prozent. Auch in der Gemeinde Steinbach am Wald bleibt alles beim Alten. Ohne Gegenkandidat kam Thomas Löffler (CSU) auf 74,6 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei knapp 40 Prozent. Nachfolger von Rainer Detsch (Freie Wähler) in der Gemeinde Stockheim wurde Daniel Weißerth (CSU). Als einziger Kandidat vereinte er 98,8 Prozent der Stimmen auf sich. Die Wahlbeteiligung betrug 35,5 Prozent.

Memmingen und Fürstenfeldbruck

Jan Rothenbacher (SPD) ist neuer Oberbürgermeister von Memmingen. Bereits im ersten Wahlgang eroberte er mit deutlichem Vorsprung das Rathaus für die Sozialdemokraten zurück. Der 30-jährige Politik- und Verwaltungswissenschaftler setzte sich mit 55,4 Prozent der Stimmen gegen Amtsinhaber Manfred Schilder (CSU) durch. Für ihn votierten 38,3 Prozent der Wähler. Nur Sensoy (Team Todenhöfer – Die Gerechtigkeitspartei) kam mit 3,3 Prozent der Stimmen auf Platz 3 und Krimhilde Dornach (ÖDP) erhielt 3 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 46,6 Prozent.

Eine Stichwahl entschied über den Ausgang der OB-Wahlen in Fürstenfeldbruck. Christian Götz (BBV) behielt mit 61,4 Prozent der Stimmen die Oberhand gegenüber Andreas Lohde. Der CSU-Kontrahent brachte es auf 38,6 Prozent. Bereits in der ersten Wahlrunde lag Götz vor Lohde – wenn auch hauchdünn. Er wird somit Nachfolger von Erich Raff (CSU), der aus Altersgründen nicht mehr antreten konnte. Die Wahlbeteiligung betrug 41,2 Prozent.

Bergrheinfeld und Wackersdorf

In Bergrheinfeld (Landkreis Schweinfurt) wurde Bürgermeister Ulrich Werner (CSU) mit 53,8 Prozent im Amt bestätigt. Sein Herausforderer Fabian Helmerich (Freie Wähler) erhielt 46,2 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 55,8 Prozent. In Wackersdorf (Landkreis Schwandorf) wurde Rathauschef Thomas Falter (CSU) mit 97,1 Prozent wiedergewählt. Er war der einzige Kandidat. Die Wahlbeteiligung lag bei 39,7 Prozent.

 

(GZ-24-2022)

Bürgermeisterwahlen in Bayern

Denkbar knappes Ergebnis im Markt Uehlfeld (Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim): Dort zieht Detlef Genz als neuer Bürgermeister und Amtsnachfolger von Werner Stöcker (CSU) ins Rathaus ein. Der Kandidat des Bürgerblocks erreichte in der Stichwahl 768 Stimmen, damit konnte er sich gegenüber seinem Mitbewerber Norbert Stoll (Freie Wähler) behaupten, der nur 745 Wählerstimmen erzielte. Die Wahlbeteiligung lag bei 60 Prozent.

Erstmals wird die Gemeinde Fahrenzhausen (Landkreis Freising) von einer Bürgermeisterin geführt. In der Stichwahl setzte sich Susanne Hartmann (FWE) mit 59 Prozent der Stimmen gegen ihre Mitbewerberin Alexandra Karl (Grüne) durch, die 41 Prozent auf sich vereinte. Hartmann ist somit die vierte Frau, die im Landkreis Freising in einem Rathaus das Sagen hat. Die Wahlbeteiligung lag bei 50,6 Prozent. Nötig geworden war die außerordentliche Wahl nach dem Tod von Amtsinhaber Heinrich Stadlbauer (FreieBürger Liste).

Zum neuen Bürgermeister der Stadt Hofheim (Landkreis Haßberge) wurde Alexander Bergmann von der CSU bestimmt. Der 37-jährige Sparkassenfachwirt war der einzige Kandidat und erhielt 87 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 37,6 Prozent. Der bisherige Amtsinhaber in der 5.100-Einwohner-Stadt, Wolfgang Borst (CSU), war nach 18 Jahren im Amt aus Altersgründen nicht mehr angetreten.

In der Marktgemeinde Frammersbach (Landkreis Main- Spessart) mit rund 4.500 Einwohnern wurde Christian Holzemer von der SPD wiedergewählt. Er war der einzige Kandidat. Auf den 44-Jährigen entfielen 93,7 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 42,6 Prozent.

In Zwiesel (Landkreis Regen) setzte sich in der Stichwahl Karl-Heinz Eppinger von der SPD mit 54 Prozent gegen die parteifreie Gloria Gehring, die unter ihrem Künstlernamen Gloria Gray bekannt ist, durch. Gray erreichte 46 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 57 Prozent. Der langjährige Rathauschef Franz Xaver Steininger (parteifrei), der derzeit vorläufig vom Dienst suspendiert ist, war nicht mehr zur Wahl angetreten.

 

(GZ-19-2022)

Bei den Landratswahlen in Kronach ist der bisherige Amtsinhaber Klaus Löffler (CSU) mit 96,4 Prozent der gültigen Stimmen als Landkreischef bestätigt worden. Es gab keine Gegenkandidaten. Etwa 54.000 Wahlberechtigte waren aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Am Ende lag die Wahlbeteiligung bei lediglich 26,2 Prozent. 2016 hatte sie noch 52,9 Prozent betragen.

Auch Jürgen Mögele von der CSU hat bei der Bürgermeisterwahl in Gessertshausen (Landkreis Augsburg) sein Amt verteidigt. Obwohl sein einziger Herausforderer Michael Weh von einem breiten Bündnis aus SPD, Grünen, Freien Wählern und ÖDP getragen wurde, konnte dieser lediglich 40,2 Prozent auf sich vereinen. Amtsinhaber Mögele erreichte 59,8 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 61,1 Prozent.

 

(GZ-18-2022)

Bürgermeisterwahlen in Bayern

Die Wahl um das Bürgermeisteramt in Theisseil im Landkreis Neustadt/Waldnaab ist entschieden: Mit 60,3 Prozent der Stimmen setzte sich Johannes Kett (CSU) gegen seinen Kontrahenten von den Freien Wählern Oswald Lingl durch, der 39,7 Prozent auf sich vereinte. Die Abstimmung war notwendig geworden, nachdem Bürgermeisterin Marianne Rauh (CSU) im Juni verstorben war. Die Wahlbeteiligung betrug 77 Prozent.

Bei der Bürgermeisterwahl in Buttenwiesen (Landkreis Dillingen) ist Amtsinhaber Hans Kaltner (CSU) wiedergewählt worden. Für den einzigen Kandidaten votierten 93,4 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 30,3 Prozent.

Neuer Bürgermeister in Grettstadt (Landkreis Schweinfurt) ist Jens Machnow (CSU). Für den 49-jährigen Unternehmer votierten 56,7 Prozent der Wähler. Marion Mönig (FW) und Birgit Reinhart (Wählergemeinschaft Untereuerheim) kamen auf 21,6 bzw. 21,7 Prozent der Stimmen. Die Beteiligung unter den etwa 3.400 Wahlberechtigten betrug 64,7 Prozent.

 

(GZ-12-2022)

Müller ist neuer Dillinger Landrat

Bei der Landrats-Stichwahl in Dillingen setzte sich Markus Müller von den Freien Wählern mit 55,9 Prozent der abgegebenen Stimmen gegen seinen Kontrahenten Christoph Mettel (CSU) durch, der auf 44,1 Prozent kam. Die Wahlbeteiligung lag bei 42,4 Prozent. Bereits beim ersten Wahlgang hatte Müller mit 48,2 Prozent in Front gelegen. Der neue Kreischef tritt am 13. Juli die Nachfolge des noch amtierenden Landrats Leo Schrell (FW) an. Dieser hatte zu Beginn des Jahres nach einer 18-jährigen Amtszeit seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur erklärt.

 

(GZ-11-2022)

Germaringen hat einen neuen alten Bürgermeister. Helmut Bucher, der als einziger Kandidat zur Wahl stand, wurde mit 88,69 Prozent im Amt bestätigt. Vor sechs Jahren, als er zum ersten Mal antrat, machten nur 60 Stimmen den für ihn entscheidenden Unterschied.

Auch im Landkreis Deggendorf wurde gewählt. Neuer Landrat ist der frühere Kultur- und Wissenschaftsminister Bernd Sibler. Die Wahl war notwendig, da der ehemalige Landrat Christian Bernreiter dem Ruf von Ministerpräsident Dr. Markus Söder nach München gefolgt ist und seither als Bau- und Verkehrsminister im Kabinett fungiert. Sibler (CSU) erreichte die erforderliche Mehrheit der Stimmen mit 52,84 Prozent im ersten Wahlgang.

Im Landkreis Dillingen müssen die Kandidaten Markus Müller (Freie Wähler) mit 48,2 Prozent und Christoph Mettel (CSU) mit 45,4 Prozent am 29. Mai in die Stichwahl. Amtsinhaber Leo Schrell war nicht mehr angetreten.

 

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