Politik & Gesellschaft

Bild von zwei Personen

76. Sudetendeutscher Tag in Brünn: Historisches Signal

81 Jahre nach Kriegsende trafen sich die Sudetendeutschen auf Einladung Tschechiens erstmals in der alten Heimat. Im Zentrum des 76. Sudetendeutschen Tages in Brünn stand das gemeinsame Gedenken an die Opfer der Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg.

GZ-11-2026 vom 28.05.2026
Portrait Dr. Jürgen Gros. Bild: Barbara Obermaier

Kommentar Dr. Jürgen Gros: Der digitale Euro – Fortschritt oder Prestigeprojekt?

Die Europäische Zentralbank (EZB) treibt den digitalen Euro und damit die elektronische Alternative zum Euro mit Verve voran. Seit November 2025 ist sie dabei, die notwendige technische Infrastruktur zu finalisieren und das Pilotprojekt vorzubereiten. Kurzum: Die EZB hat den Schritt von der Konzeptions- und Planungsarbeit zur praktischen Umsetzung und technischen Vorbereitung eines digitalen Euros längst vollzogen. Das ist freilich bemerkenswert. Zwar ist die Einführung der digitalen Währung für 2029 geplant. Möglich wird das jedoch erst, wenn EU-Kommission, die nationalen Regierungen und das Europäische Parlament gemeinsam dem Vorhaben zugestimmt haben. Das ist bislang noch nicht geschehen.

GZ-11-2026 vom 28.05.2026
Foto einer Diskussionsrunde

„Bavaria ruft!“ diskutiert über weibliche Perspektiven in der Politik: „Man muss sich nicht verbiegen, um Politik zu machen“

Mit einer Mischung aus politischer Analyse, persönlichen Erfahrungen und klaren Forderungen nach mehr weiblicher Beteiligung hat die Initiative „Bavaria ruft!“ im Bayerischen Landtag über die Zukunft von Frauen in der Politik diskutiert. Im Mittelpunkt standen die Keynote von Landtagspräsidentin Ilse Aigner sowie ein Podiumsgespräch mit Katharina Schulze, Fraktionsvorsitzende Bündnis90/Die Grünen, Anzings Erste Bürgermeisterin Kathrin Alte und Moderatorin Caro Matzko. Anlass war die Sondervorführung des Dokumentarfilms „Die Premierministerin“ über die ehemalige neuseeländische Regierungschefin Jacinda Ardern.

GZ-11-2026 vom 28.05.2026
Bild eines Ortsschildes

Trotz Finanzkrise halten Bayerns Kommunen am Gedanken „Fairtrade“ fest: Drei faire Produkte als Joker

Die Initiative startete in Bayern vor 17 Jahren und hat sich seitdem kontinuierlich ausdehnen können: 2009 wurde Neumarkt erste „Fair-Trade-Stadt“. Heute gibt es 285 „faire“ Kommunen. Zuletzt wurde im April der Landkreis Bad Kisingen ausgezeichnet. „23 weitere Kommunen in Bayern haben ihr Interesse an der Kampagne bekundet“, sagt Hannah Maidorn von „Fairtrade Deutschland“. Um Fairtrade-Stadt zu bleiben, muss man sich alle zwei Jahre rezertifizieren. Dies gelingt trotz finanziell schwieriger Zeiten.

GZ-11-2026 vom 28.05.2026
Portrait

Forderung des Steuerzahlerbunds TAE: Diskussion um EU-Eigenmittel stoppen

Ein Kommentar von Präsident Michael Jäger - Als Präsident des Europäischen Steuerzahlerbundes (TAE) sehe ich die im Europäischen Parlament diskutierten EU-Eigenmittel-Vorhaben und die geplante massive Ausweitung des EU-Budgets im Rahmen des Mittelfristigen EU-Finanzrahmens (MFR) 2028–2034 äußerst kritisch.

GZ-11-2026 vom 28.05.2026
Bild von drei Personen an Rednerpulten

Krisenvorsorge und Energiewende: Sicherheit entsteht in den Kommunen

„Wir können Kommunen und kommunale Unternehmen in Bayern resilienter aufstellen“ - Gastbeitrag von Gunnar Braun, Geschäftsführer, und Moritz Englberger Maluska, Senior-Fachgebietsleiter, VKU-Landesgruppe Bayern

GZ-11-2026 vom 28.05.2026
Portrait

Initiative des Kultusministeriums: „Mittelschule – stark für jeden Weg“

Die Mittelschule in Bayern wird gezielt weiterentwickelt: Mit einem umfassenden Maßnahmenpaket stärkt das Kultusministerium Profil, Qualität und Zukunftsfähigkeit der Schulart. Im Zentrum stünden die Stärkung von Basiskompetenzen, mehr individuelle Lernzeit, noch mehr Praxisnähe und eine konsequente Ausrichtung auf erfolgreiche Bildungs- und Berufswege, erläuterte Kultusministerin Anna Stolz bei der Vorstellung des Konzepts nach einer Tagung des Bayerischen Kabinetts.

GZ-11-2026 vom 28.05.2026
Gruppenfoto

Herrmann würdigt Integrationsprojekte im Landtag: „Sprache schafft Heimat“

Bei der Verleihung des Bayerischen Integrationspreises 2026 im Bayerischen Landtag hat Bayerns Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann das Engagement der diesjährigen Preisträger gewürdigt.

GZ-11-2026 vom 28.05.2026
Gruppenfoto

Heimatminister Füracker verlieh „Demografiepreis Bayern 2025“ für herausragende Projekte: Für ein Miteinander aller Generationen

Wie man gesellschaftliche Herausforderungen kreativ und solidarisch bewältigen kann, zeigen acht engagierte Projekte, die Finanz- und Heimatminister Albert Füracker in Nürnberg mit dem „Demografiepreis Bayern 2025“, dotiert mit insgesamt 16.000 Euro, auszeichnete. „Wo Menschen vor Ort mit Herz und Verstand zusammenarbeiten, entstehen echte Innovationen – und genau das haben unsere Preisträgerinnen und Preisträger in die Tat umgesetzt: Ihre Projekte schließen Lücken, schaffen Verbindungen und inspirieren andere Regionen, den demografischen Wandel aktiv zu gestalten. Ihr Einsatz ist beispielhaft, ihre Lösungen sind nachhaltig und übertragbar und ihr Erfolg damit insgesamt ist ein Gewinn für ganz Bayern“, machte Füracker deutlich.

GZ-11-2026 vom 28.05.2026
Bild eines Fahrzeugs

Bayerische Staatsregierung: Partner der Bundeswehr

Das bayerische Kabinett hat sich jüngst intensiv mit sicherheits- und verteidigungspolitischen Themen befasst und dabei seine Unterstützung für den Ausbau der Bundeswehr sowie den Freistaat als wichtigen Verteidigungs- und Technologiestandort bekräftigt. Ministerpräsident Dr. Markus Söder betonte, Bayern sei bereits heute ein starker Bundeswehrstandort mit 76 Standorten und rund 40.000 Beschäftigten und Soldatinnen und Soldaten. Diese Rolle solle weiter ausgebaut werden.

GZ-11-2026 vom 28.05.2026

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