Kommunale Praxiszurück

(GZ-12-2020)
gz kommunale praxis

► Deutsches Institut für Urbanistik (Difu):

 

Vorteile der Kooperation zwischen Stadt und Region

sollten mehr genutzt werden

Difu-Studie stellt dar, wie ein gerechter Ausgleich von Lasten und Nutzen zwischen Stadt und Region funktionieren kann

 

Um das für Kommunen wichtige Thema der „interkommunalen Kooperation“ geht es in der neuen Difu-Publikation „Region ist Solidarität. Gerechter Ausgleich von Lasten und Nutzen im interkommunalen Dialog“.

Kann eine Gemeinde, die keine gute Verkehrsanbindung hat, von Gewerbeansiedlungen in anderen Gemeinden profitieren und im Gegenzug Ausgleichsflächen, Wohnraum und soziale Infrastrukturen zur Verfügung stellen? Kann ein interkommunaler Fonds einen fairen Lasten-Nutzen-Ausgleich zwischen solchen Kommunen schaffen? Erste Antworten auf Fragen wie diese liefert eine vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) erarbeitete Studie für die Landeshauptstadt München und die Landkreise Dachau und Ebersberg.

In der kostenfrei zur Verfügung stehenden Online-Veröffentlichung sind die Ergebnisse des Forschungsprojekts „Lasten-Nutzen-Ausgleich in der interkommunalen Planung“ zusammengefasst. Die Publikation gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Organisation einer interkommunalen Zusammenarbeit unter Anwendung von Lasten-Nutzen-Ausgleichsmechanismen.

Die Handlungsfelder, in denen sich im Großraum München aktuell – zusätzlich zu den bereits bewährten Themen interkommunaler Kooperation – ein dringlicher Bedarf für ein regionales Vorgehen abzeichnet, sind in insgesamt acht themenspezifischen Steckbriefen aufbereitet. Mögliche Organisationsformen und Planungsinstrumente werden in weiteren zwölf Steckbriefen erläutert.

Trotz mittlerweile reichhaltig vorhandener Erfahrungen und einer breiten Palette möglicher Instrumente ist Kooperation über Gemeindegrenzen hinweg kein Selbstläufer. Vor Ort wird sie meist als nachrangige Strategie und Zusatzaufgabe wahrgenommen. Projektübergreifende und strategische Kooperation wird oft als schwierig bewertet, da der regionale Nutzen nicht in jeder der beteiligten Kommunen gleichermaßen sichtbar ist und einzelne Kommunen wirtschaftlich-finanzielle Nachteile befürchten.

In dem Gemeinschaftsprojekt wurden kompakte Steckbriefe entwickelt, die Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Organisation einer interkommunalen Zusammenarbeit geben. Die Handlungsfelder sind in insgesamt acht themenspezifischen Steckbriefen aufbereitet. Mögliche Organisationsformen und Planungsinstrumente werden in weiteren zwölf Steckbriefen erläutert.

 

 

GemeindeZeitung

Kommunale Praxis

AppStore

TwitterfacebookinstagramYouTube

Google Play

© Bayerische GemeindeZeitung

Hinweis zu Cookies

Die Bayerische GemeindeZeitung möchte Ihnen den bestmöglichen Service bieten. Dazu speichern wir Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Sie können Cookies blockieren und löschen, indem Sie Ihre Browsereinstellungen entsprechend ändern. Weitere Informationen finden Sie im Impressum.

Weiter