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(GZ-17-2023 - 14. September)
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► BVK Beamtenversorgung:

 

Sehr gutes Ergebnis und signifikante Service-Digitalisierung in 2022

 

Der Bayerische Versorgungsverband – BVK Beamtenversorgung – hat bei seiner diesjährigen Verwaltungsratssitzung ein sehr positives Ergebnis für das Geschäftsjahr 2022 vorgelegt. Trotz der durch den Ukraine-Krieg verursachten überaus schwierigen Rahmenbedingungen an den Finanzmärkten wuchsen die Kapitalanlagen über 100 Mio. Euro auf 1,53 Mrd. Euro an. Das entspricht einer Steigerung um 7,5 Prozent.

Damit konnte eine Nettoverzinsung der Kapitalanlagen von 3,1 Prozent im Geschäftsjahr 2022 erzielt werden. Der Verwaltungsrat nahm den Jahresabschluss des Bayerischen Versorgungsverbands zustimmend zur Kenntnis und stimmte dem Wirtschaftsplan für das Jahr 2024 zu. Der Geschäftsführung wurde Entlastung erteilt.

Digitalisierung der Kundenbeziehungen

Ein Kernthema des Geschäftsjahres 2022 war die fortschreitende Digitalisierung der Kundenbeziehungen mithilfe des Mitglieder-Portals der BVK Beamtenversorgung. Grundvoraussetzung dafür war, dass die Zahl der Mitglieder, die sich für die Portalnutzung registriert haben, im Jahresverlauf von rund 1.100 auf über 1.850 der insgesamt 1.933 Mitglieder gesteigert werden konnte.

Anfang Dezember 2022 wurde ein Abdeckungsgrad von 98 Prozent des Gesamtbestands (aktive Angemeldete und Leistungsempfänger) erreicht. Damit war die Schwelle überschritten, ab der bisher vorwiegend postalisch durchgeführte Serviceleistungen vollständig auf digitale Abwicklung umgestellt werden können: Folglich wurden die Unterlagen zur Jahresabrechnung im Dezember 2022 allen Mitgliedern zum ersten Mal ausschließlich über das Portal zur Verfügung gestellt – ein Verfahren, das große Akzeptanz fand.

Aufnahme eines großen Servicemitglieds

Ein ebenfalls wichtiges IT-Projekt war die Vorbereitung der Bestandsführungssoftware der BVK Beamtenversorgung auf die Übernahme eines beträchtlichen Bestands an neuen Versorgungsempfängern. Dieser Transfer wurde bis zum Jahresende 2022 durchgeführt, da die Stadt Würzburg im März 2022 den Vertrag zur Aufnahme der Servicemitgliedschaft im Bayerischen Versorgungsverband unterzeichnet hatte.

Die Servicemitgliedschaft begann am 1. Januar 2023. Nach der Überspielung der Daten der Versorgungsempfänger der Stadt Würzburg erfolgte die Auszahlung der laufenden Versorgungsleistungen reibungslos ab Januar 2023 an insgesamt rund 800 Versorgungsberechtigte.

Zum Jahresende 2022 betreute die BVK Beamtenversorgung insgesamt 16.181 Versorgungsfälle. Das bedeutet, dass allein durch Aufnahme der Stadt Würzburg als Servicemitglied der Gesamtbestand an Versorgungsfällen um rund 5 Prozent im Jahr 2023 ansteigt.

Versorgungsleistungen auf Vorjahresniveau

Der Bestand an Mitgliedern des Bayerischen Versorgungsverbands blieb weitgehend stabil und betrug zum 31. Dezember 2022 insgesamt 1.933 Umlagemitglieder und 81 Servicemitglieder. Die Zahl der angemeldeten Dienstkräfte stieg leicht auf 15.963 an. Das Umlageaufkommen und der Gesamtbetrag der ausbezahlten Versorgungsleistungen stiegen ebenfalls leicht an auf 596,5 Mio. Euro bzw. 542 Mio. Euro und bewegten sich auf dem Niveau des Vorjahrs.

Solide Entwicklung

Die finanzielle Situation des Bayerischen Versorgungsverbands zeigte sich überaus stabil – der Kapitalanlagebestand stieg um exakt 100,8 Mio. Euro an. Dies erlaubt die Prognose, dass sich der Bayerische Versorgungsverband insgesamt positiv weiterentwickeln wird.

 

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