Fachthemen

Diskutierten die „Digitale Infrastruktur für Bayerns“: v.l. Christoph Ostler, Geschäftsführer, Connected Reality, Dr.-Ing. Martin Elsberger, Referatsleiter IuK-Wirtschaft, Telekommunikation, Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Udo Harbers, Beauftragter Landespolitik Bayern und Sachsen, Deutsche Telekom AG, Group Headquarters, Public and Regulatory Affairs, Albert Füracker, MdL, Staatsminister, Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat, Prof. Dr.-Ing. Giovanni Del Galdo, Institutsleiter, Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS und Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer, vbw, der die Veranstaltung moderierte. Bild: CH

Digitale Infrastruktur: Fortschritte sichtbar, Handlungsdruck bleibt hoch

Beim vbw-Kongress „Vorsprung Bayern“ wurde deutlich: Der Ausbau der digitalen Infrastruktur im Freistaat kommt voran, doch für Kommunen bleibt der Handlungsdruck hoch. Aktuelle Studien und Marktdaten zeigen Fortschritte bei Breitband und Mobilfunk, gleichzeitig aber weiterhin strukturelle Defizite, insbesondere beim Glasfaserausbau und in ländlichen Regionen.

GZ-12-2026 vom 18.06.2026
Jens Borgmann präsentiert den herausnehmbaren Filtereinsatz des UrbanClean-Systems zur Behandlung von Niederschlagswasser.. Bild: CH

Digitale Planung, intelligente Filtersysteme und moderne Speicherlösungen standen auf der IFAT im Mittelpunkt des Messeauftritts: Funke hat das Regenwasser im Griff

Starkregen, versiegelte Flächen und steigende Anforderungen an die kommunale Infrastruktur machen moderne Regenwasserbewirtschaftung wichtiger denn je. Auf der IFAT zeigte die Funke Kunststoffe GmbH, wie sich Regenwasser effizient reinigen, speichern und versickern lässt; und zwar mit intelligenten Filtersystemen, modularen Speicherlösungen und dem neuen digitalen Planungstool „AquaFlowManager“.

GZ-12-2026 vom 18.06.2026
V.l.: Dr.-Ing. Marco Künster, Geschäftsführer der Gütegemeinschaft Kanalbau, M.Eng. Christoph Wiesel und Dipl.-Ing. MBA Ulf Michel, Vorsitzender Güteschutz Kanalbau. Bild: CH

Güteschutz Kanalbau auf der IFAT: Kanalnetze unter Druck - Kommunen kämpfen mit Personalengpässen und Investitionsstau

Deutschlands Kanalinfrastruktur steht vor wachsenden Herausforderungen und die Ursache ist nicht allein das fehlende Geld. „Viele Projekte scheitern nicht an fehlenden Mitteln, sondern am fehlenden Personal in den Verwaltungen“, erklärte Marco Künster, Geschäftsführer der Gütegemeinschaft Kanalbau, vor Journalisten beim Güteschutz Kanalbau-Pressegespräch auf der IFAT.

GZ-12-2026 vom 18.06.2026
LSI-Präsident Bernd Geisler. Foto: CH

LSI-Präsident Bernd Geisler über die reale Bedrohungslage für Kommunen: Cybersicherheit ist längst Chefsache

Cyberangriffe auf Kommunen gehören längst zum Alltag. Täglich versuchen Angreifer, Schadsoftware einzuschleusen, Daten zu verschlüsseln oder Verwaltungsabläufe lahmzulegen. Gleichzeitig fehlen vielerorts Personal, Zeit und IT-Fachwissen. Bernd Geisler, Präsident des Landesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (LSI) erklärt im Gespräch mit GZ-Chefredakteurin Constanze von Hassel, warum keine Kommune zu klein für Cyberkriminelle ist, welche Rolle Bürgermeister und Landräte künftig übernehmen müssen und weshalb Bayern mit dem LSI bundesweit eine Sonderstellung einnimmt.

GZ-12-2026 vom 18.06.2026
Ministerialdirigent Wolfgang Bauer. Foto: stmfh

Ministerialdirigent Wolfgang Bauer über den Stand des Bayerischen Behördennetzes, die digitale Zukunft der Kommunen und die Pläne für einen zentralen kommunalen IT-Dienstleister: Das Behördennetz ist mehr als nur Infrastruktur

Das Bayerische Behördennetz gilt als Rückgrat der digitalen Verwaltung im Freistaat. 2024 gab Finanzminister Albert Füracker der Bayerischen GemeindeZeitung dazu ein Interview. Nun, zwei Jahre später, ist Zeit für ein Update: Wie gut funktioniert dieses Fundament in der kommunalen Praxis? Wo stehen Ausbau und Nutzung heute und welche Herausforderungen zeigen sich vor Ort? Die GZ spricht dazu mit Ministerialdirigent Wolfgang Bauer, Leiter der Abteilung Digitalisierung, Breitband und Vermessung im Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat.

GZ-12-2026 vom 18.06.2026
Der ORTEN ET 400 U, ein vollständig elektrifizierter Unimog. Bild: MH

Zwischen Pioniergeist und Praxistest: Elektrische Geräteträger für den Bauhof

Bei einem Praxisworkshop der Henne Nutzfahrzeuge GmbH in Heimstetten bei München standen Ende Mai drei sehr unterschiedliche Ansätze für kommunale Elektromobilität im Mittelpunkt: der batterieelektrische Geräteträger ORTEN ET 400 U, der neue Elektro-Pick-up KGM Musso EV sowie der vollelektrische Hanggeräteträger Sauerburger e-GRIP. Vertreter von Autobahnmeistereien, Wasserwirtschaft, Kommunen und staatlichen Einrichtungen diskutierten dabei vor allem eine Frage: Welche elektrischen Arbeitsfahrzeuge sind im kommunalen Alltag heute bereits sinnvoll einsetzbar?

GZ-12-2026 vom 18.06.2026
Gruppenfoto

Jahrespressekonferenz 2026 der Bayernwerk AG: Neue Spielregeln im Energiesystem

Trotz wachsender Herausforderungen sieht die Bayernwerk AG den Freistaat bei der Energiewende auf einem stabilen Kurs. Auf der Jahrespressekonferenz 2026 wies Vorstandsvorsitzender Dr. Egon Leo Westphal darauf hin, dass eine sichere, resiliente und nachhaltige Energieversorgung zunehmend zur Grundlage für Wirtschaftskraft, Digitalisierung und gesellschaftliche Entwicklung im Freistaat werde. Die Energiewende sei längst kein reines Branchenthema mehr, sondern eine zentrale Zukunftsfrage für Bayern.

GZ-11-2026 vom 28.05.2026
Portrait

Spürbare Zuwächse bei Photovoltaik und Windkraft

Aiwanger-Bericht zum Ausbau der Erneuerbaren - Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger hat dem Ministerrat einen aktuellen Überblick über den Ausbau der erneuerbaren Energien sowie den Stand von Flächenausweisungen, Planungen und Genehmigungen im Bereich Windenergie gegeben. Der Bericht zeigt sowohl die bisherigen Fortschritte als auch die weiteren Ziele zur Beschleunigung der Energiewende im Freistaat auf.

GZ-11-2026 vom 28.05.2026
Gruppenfoto

Klimaneutrale Wärme für Dillingen: energie schwaben betreibt Wärmenetz auch die nächsten 20 Jahre

Neues Pumpenhaus, weitere Investitionen und innovative Technologien - Zuverlässige klimaschonende Wärmeversorgung für die Stadt Dillingen: Auch für die kommenden 20 Jahre übernimmt energie schwaben die Verantwortung für Weiterentwicklung, Ausbau und Betrieb des Wärmenetzes in der Stadt. Mitte Mai unterzeichneten Frank Kunz, Oberbürgermeister in Dillingen, und Markus Last, Geschäftsführer energie schwaben, den Vertrag offiziell im neuen Pumpenhaus am Biomasse-Heizkraftwerk.

GZ-11-2026 vom 28.05.2026
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Süddeutscher Biogasgipfel in Ulm: Kaniber und Hauk fordern Biomassepaket 2.0

In Bayern und Baden-Württemberg sind aktuell insgesamt mehr als 3.700 Biogasanlagen in Betrieb. Damit stehen fast 40 Prozent der deutschen Biogasanlagen in Süddeutschland. In den kommenden Jahren läuft für mehr als ein Drittel der süddeutschen Biogasanlagen der 20-jährige Vergütungszeitraum nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz aus. Wie Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber und ihr baden-württembergischer Amtskollege Peter Hauk beim Süddeutschen Biogasgipfel in Ulm betonten, drohten ohne verlässliche Anschlussperspektiven intakte Anlagen stillgelegt zu werden. Beide Minister sehen deshalb akuten Handlungsbedarf in Berlin.

GZ-11-2026 vom 28.05.2026

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