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„Genossenschaften liefern Lösungen – nicht nur Konzepte“

Interview mit Stefan Müller, Präsident des Genossenschaftsverbands Bayern - Die bayerische Kommunalwahl ist vorbei. Neu gewählte Bürgermeisterinnen, Bürgermeister und Landräte stehen vor großen Aufgaben – oft mit knappen Kassen, wachsendem Erwartungsdruck und dem Wunsch, die Menschen aktiv einzubinden. Da kommen Genossenschaften gerade recht. Denn sie sind ein bewährtes Werkzeug kommunaler Problemlösung. Stefan Müller, Präsident des Genossenschaftsverbands Bayern (GVB) erklärt im Interview, in welchen Bereichen Genossenschaften Kommunen unterstützen können.

GZ-9-2026 vom 30.04.2026
Foto von Personen am Rednerpult

Wohnungsmarkt unter Druck: Neubau bleibt Bayerns größte Baustelle

Der bayerische Wohnimmobilienmarkt stabilisiert sich, doch die strukturellen Probleme bleiben bestehen. Das wurde bei der Vorstellung des aktuellen Marktberichts der Sparkassen-Finanzgruppe in München deutlich. „Wir sind Teil der Lösung, nicht des Problems“, betonte Stefan Siebert, Vorsitzender des Vorstands der LBS Süd, gleich zu Beginn. Zugleich machte er deutlich: „Das Thema Wohnen drückt von allen Seiten seit vielen Jahren.“

GZ-9-2026 vom 30.04.2026
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Sparkassen-Finanzgruppe: Über 500 Millionen Euro für das Gemeinwohl

Die Sparkassen-Finanzgruppe hat im Jahr 2025 rund 504 Millionen Euro für gemeinwohlorientierte Zwecke bereitgestellt. Mehr als eine halbe Milliarde Euro flossen damit auch 2025 in Projekte, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und das Leben vor Ort prägen.

GZ-9-2026 vom 30.04.2026
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PeliCon Water Therapy®: Innovativer Schutz für die Gewässer der Region

Die Naturgewässer in Bayern sind ein wertvoller Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Doch durch Nährstoffeinträge und Sedimentation altern Seen und Fließgewässer schneller als natürlich vorgesehen. Besonders problematisch ist die Eutrophierung, eine Überlastung mit Nährstoffen wie Phosphor und Stickstoff. Dies führt zu Sauerstoffmangel, Algenwachstum und einer Beeinträchtigung des ökologischen Gleichgewichts. Auch die zunehmende Verbreitung von Blaualgen stellt eine Herausforderung dar, da diese nicht nur das Ökosystem belasten, sondern auch gesundheitliche Risiken für Mensch und Tier bergen können.

GZ-9-2026 vom 30.04.2026
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Resilienz und Innovation

Die bayerische Wasserwirtschaft diskutiert die Zukunft der Versorgung in Rosenheim - Über 100 Teilnehmende aus Wasserversorgung, Politik, Wissenschaft und Verwaltung folgten der Einladung des Verbands der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft (VBEW) zur diesjährigen Fachtagung Wasser in Rosenheim. Die Veranstaltung stand im Zeichen wachsender Herausforderungen: Klimawandel, Extremwetter, steigender Ressourcenbedarf und zunehmende Anforderungen an die Sicherheit Kritischer Infrastrukturen. „Die Sicherstellung einer zuverlässigen Wasserversorgung gehört zu den größten Zukunftsaufgaben“, betonte Marian Rappl, Hauptgeschäftsführer des VBEW, in seiner Eröffnung. „Die Tagung zeigt, wie wichtig Zusammenarbeit, Innovation und ein gemeinsames Verständnis der Risiken sind, um die Wasserversorgung in Bayern langfristig resilient und zukunftssicher zu gestalten.“

GZ-9-2026 vom 30.04.2026
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DWA-Gewässerentwicklungspreis 2026: 2. Platz für Artenvielfalt im Eger- und Röslautal

Am Weltwassertag (22. März) zeichnete die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) die Low-Budget-Renaturierung der Oberen Diemel und die Revitalisierung des Donauursprungs mit dem Gewässerentwicklungspreis 2026 aus. Der zweite Platz ging ins Eger- und Röslautal für den Verbund von Gewässer und Auen und die damit verbundene Steigerung der Artenvielfalt.

GZ-9-2026 vom 30.04.2026
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Notfallreform: Bund hält an Eingriffen in den Rettungsdienst fest

Der Deutscher Landkreistag unterstützt das Ziel einer besseren Notfallversorgung in Deutschland, sieht den aktuellen Gesetzentwurf der Bundesregierung jedoch weiterhin kritisch. Nach Einschätzung der Landkreise greift der Entwurf in zentralen Punkten unzulässig in die Zuständigkeiten von Ländern und Kommunen ein. Der Rettungsdienst sei nicht nur Teil der Gesundheitsversorgung, sondern auch Bestandteil der Gefahrenabwehr und des Katastrophenschutzes – und damit klar Ländersache. Wesentliche Verbesserungen gegenüber früheren Reformüberlegungen erkennt der Verband nicht.

GZ-9-2026 vom 30.04.2026
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RZWas-Förderung 2026: 215 Mio. Euro für Wasser und Abwasser

Das Bayerische Umweltministerium unterstützt die Kommunen in Bayern weiterhin tatkräftig bei den Pflichtaufgaben Wasserversorgung und Abwasserentsorgung. Insgesamt 215 Millionen Euro werden in diesem Jahr im Zuge der Härtefallförderung über die RZWas an die Kommunen ausbezahlt. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber betonte dazu: „Die sichere Versorgung der Menschen in ganz Bayern mit Trinkwasser hat höchste Priorität. Wir brauchen eine zukunftsfeste Wasserversorgung. Regelmäßige Investitionen in die vorhandenen Leitungsnetze und technischen Anlagen sind eine Pflichtaufgabe und gewaltige Herausforderung für unsere Kommunen. Wir lassen unsere Kommunen bei dieser Mammutaufgabe nicht allein. Die RZWas ist ein absolutes Erfolgsprojekt. Die Förderung ist ein wesentlicher Baustein für zukunftssichere Trink- und Abwasseranlagen. Insbesondere für Kommunen im Raum mit besonderem Handlungsbedarf brauchen wir klare Leitplanken für die Förderung. Damit schaffen wir gleichwertige Lebensbedingungen “

GZ-9-2026 vom 30.04.2026
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Füracker zum Finanzkraftausgleich: Ohne echte Reform nur ein Tropfen auf den heißen Stein

„Der Finanzkraftausgleich hat ein absurdes Ausmaß angenommen – Bayern muss in 2025 eine Rekordsumme von rund 11,7 Milliarden Euro stemmen und trägt bereits seit Jahren den Löwenanteil des Ausgleichsystems. Dass es so nicht weitergehen kann, hat auch der Bund erkannt und Entlastungen für die Geberländer auf den Weg gebracht: Bayern soll zeitweise schätzungsweise rund 200 Millionen Euro pro Jahr weniger zu Gunsten der Nehmerländer abgeben müssen. Das ist zwar ein guter erster Schritt in die richtige Richtung, als befristete Einzelmaßnahme jedoch leider nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein“, erklärte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker anlässlich des Beschlusses des Bundeskabinetts über den Entwurf des Länder- und Kommunalentlastungsgesetzes – LKEG.

GZ-9-2026 vom 30.04.2026
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München: Stadtweite Messungen der Grundwassertemperatur

Ende März haben Mitarbeitende des Referats für Klima- und Umweltschutz an mehr als 1.300 Messstellen in München Temperatur und Stand des Grundwassers gemessen.

GZ-9-2026 vom 30.04.2026

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