Fachthemen

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Vom Energiefresser zum Energieerzeuger

Die Stadt Bad Kissingen empfängt Staatsminister Christian Bernreiter zum Abschluss der ersten Bauphase ihrer hochgeförderten Kläranlage - Es ist Zeit umzudenken. Dort, wo die Städte und Kommunen besonders viel Energie benötigen und entsprechend hohe Ausgaben anfallen, kann man mit kluger Strategie echte Wendeprojekte umsetzen. Bad Kissingen wagt einen Umbau im laufenden Betrieb seiner Kläranlage und hat dafür aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) 5,6 Millionen Euro erhalten. Das Projekt ist so durchdacht, dass Staatsminister Bernreiter beim Besuch der Kläranlage weitere zwei Millionen Euro aus EU- und Landesmitteln versprochen hat.

GZ-14-2026 vom 16.07.2026
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C.A.R.M.E.N.-Symposium in Straubing: Wärmewende gelingt vor Ort

Biogasbasiertes Wärmenetz der Gemeinde Röslau mit dem Förderpreis Nachwachsende Rohstoffe ausgezeichnet - Gleich mehrere Anlässe prägten den Staatsempfang im Rahmen des diesjährigen C.A.R.M.E.N.-Symposiums in Straubing: die Verleihung des Förderpreises Nachwachsende Rohstoffe 2025, des Ernst-Pelz-Preises 2025 sowie das 25-jährige Bestehen des Kompetenzzentrums für Nachwachsende Rohstoffe, kurz KoNaRo.

GZ-14-2026 vom 16.07.2026
Foto von zwei Personen

Starkregen, Hochwasser, Klimaanpassung: Sind Bayerns Kommunen ausreichend vorbereitet?

Extremwetterereignisse stellen Städte, Gemeinden und Landkreise vor immer größere Herausforderungen. Starkregen, Überschwemmungen und Sturzfluten verursachen hohe Schäden und erfordern zugleich erhebliche Investitionen in Prävention und Klimafolgenanpassung. Doch wie gut sind Bayerns Kommunen tatsächlich vorbereitet? Welche Lehren lassen sich aus aktuellen Schadensereignissen ziehen? Und welche Rolle spielen Versicherungen künftig bei Risikomanagement und Vorsorge? Darüber spricht die Bayerische GemeindeZeitung mit Dr. Markus Juppe, Mitglied des Vorstands der Versicherungskammer Bayern, verantwortlich für den Bereich Komposit. Anlass sind die Erkenntnisse des NaturgefahrenForums 2026 der Versicherungskammer Bayern, bei dem Experten aus Wissenschaft, Verwaltung, Versicherungswirtschaft und kommunaler Praxis über die Folgen zunehmender Wetterextreme diskutierten.

GZ-14-2026 vom 16.07.2026
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GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz: Kommunale und psychiatrische Kliniken geraten weiter unter Druck

Bayerischer Städtetag und Bayerischer Bezirketag warnen vor Leistungseinschränkungen, wachsenden Defiziten und einer Gefährdung der medizinischen Pflichtversorgung - Bundestag und Bundesrat haben am 10. Juli mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz ein weitreichendes Sparpaket für die gesetzliche Krankenversicherung beschlossen. Der Bayerische Städtetag und der Bayerische Bezirketag befürchten erhebliche Folgen für kommunale Krankenhäuser und psychiatrische Fachkliniken.

GZ-14-2026 vom 16.07.2026
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Wichtig und hochwirksam

Vor allem mehr Community Health Nurses wären für den Freistaat ein riesiger Gewinn - Eine schreckliche Vorstellung ist das, alt und krank zu sein – und dann ohne Hilfe dazustehen. Viele Bürger befürchten das. Gibt es doch zu wenige Ärzte. Zu wenige Pflegekräfte. Zu wenig Geld im System. Verbessert werden könnte die Situation durch Gemeindeschwestern oder, noch besser, akademisch ausgebildete Community Health Nurses (CHNs). In Lindenberg im westlichen Allgäu läuft aktuell ein CHN-Pilotprojekt mit großem Erfolg. Nachweislich können dadurch unterm Strich Kosten gespart werden.

GZ-14-2026 vom 16.07.2026
V.l. Moderatorin Constanze von Hassel, Bayerische GemeindeZeitung, Studenten-Vertreter Vitus Heigenhauser, Andreas Löffert Geschäftsführer Zweckverband Hafen Straubing-Sand und Biocampus GmbH, Dr. Norbert Fröhlich, Geschäftsführer des TUM-Campus, Dr. Bernhard Widmann, Leiter des Technologie- und Förderzentrums (TFZ), Edmund Langer, Geschäftsführer c.a.r.m.e.n. e.V., Landrat Tobias Beck, Landkreis Straubing-Bogen und Oberbürgermeister Markus Pannermayr, Stadt Straubing. Bild: c.a.r.m.e.n. e.V.

25 Jahren KoNaRo: Straubing als Werkbank der Bioökonomie

Bei der Jubiläumsdiskussion zu 25 Jahren KoNaRo ging es um weit mehr als nachwachsende Rohstoffe: Eingebettet in das zweitägige C.A.R.M.E.N.-Symposium „Energie und Rohstoffe der Zukunft“ diskutierten Vertreter aus Kommunalpolitik, Forschung, Beratung, Wirtschaft und Studentenschaft über kommunale Weitsicht, regionale Wertschöpfung und Bayerns Weg zu mehr Unabhängigkeit von fossilen Rohstoffen.

GZ-14-2026 vom 16.07.2026
Foto: Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Interview mit Hans Peter Göttler, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der LfA Förderbank Bayern: Kommunale Wärmenetze – Planungssicherheit als Schlüssel für die Wärmewende

Die Wärmewende entscheidet sich vor Ort. Städte und Gemeinden stehen vor der Aufgabe, ihre Energieversorgung grundlegend umzubauen, unter hohem Zeitdruck, komplexen regulatorischen Vorgaben und oft angespannten Haushaltslagen. Wärmenetze gelten dabei als zentraler Baustein für eine klimaneutrale Versorgung, bringen jedoch erhebliche Investitions- und Planungsrisiken mit sich. Die LfA Förderbank Bayern unterstützt Kommunen und kommunale Unternehmen bei dieser Transformation mit speziellen Finanzierungsinstrumenten. Im GZ-Interview erläutert Hans Peter Göttler, stellvertretender LfA-Vorstandsvorsitzender, welche Rolle Förderkredite bei der Umsetzung der Wärmewende spielen und wo die größten Herausforderungen liegen.

GZ-14-2026 vom 16.07.2026
Mit dabei beim Get-Together im historischen Dampfkraftwerk Gersthofen: v.l.: Michael Bohlinger (Geschäftsführer LEW Wasserkraft), Dietrich Gemmel (Vorstand LEW), Malte Suderkötter (Vorstand LEW), Staatsminister Thorsten Glauber, Bernd Zitzelsberger (Dritter Bgm. Stadt Augsburg), Abgeordnete Marina Jacob, MdL, Abgeordneter Wolfgang Fackler, MDL, Marian Rappl (Hauptgeschäftsführer VBEW), Dr. Andreas Otto (Präsident Fischereiverband Schwaben), Martin Glink (Geschäftsführer LEW Wasserkraft). Foto: LEW / Jonas Ziegler

Contempo2 zeigt den Weg: Wie Wasserkraft und Naturschutz am Lech zusammenfinden

Wie lässt sich erneuerbare Energie ausbauen, ohne die Natur aus dem Blick zu verlieren? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Fach- und Exkursionsnachmittags am Lech, der am Vortag des Bayerischen Wasserkraftforums stattfand. Rund um das Kraftwerk Gersthofen wurde deutlich: Der Konflikt zwischen Wasserkraft und Gewässerschutz muss kein unauflösbarer Gegensatz sein. Das EU-geförderte Projekt Contempo2 will zeigen, wie sich Klimaanpassung, ökologische Aufwertung und Energieerzeugung miteinander verbinden lassen.

GZ-14-2026 vom 16.07.2026
Tim Oßwald, Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger und Prof. Gerhard Mayer vor den neuen Unimog der Stadt Neu-Ulm (l.) und dem Jubiläumsfahrzeug der Firma Wilhelm Mayer. Bild: CH

125 Jahre Wilhelm Mayer Nutzfahrzeuge: Tradition im Herzen, Innovation im Kopf

125 Jahre Unternehmensgeschichte, zahlreiche technische und wirtschaftliche Umbrüche und immer wieder die Fähigkeit, sich an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen: Die Wilhelm Mayer GmbH & Co. KG feierte das besondere Firmenjubiläum mit Kunden, Partnern und Mitarbeitern und blickte dabei nicht nur zurück, sondern vor allem nach vorn. Begleitend erschien eine reich bebilderte Chronik, die die ereignisreiche Geschichte von Wilhelm Mayer Nutzfahrzeuge nachzeichnet und zugleich zeigt, wie eng Tradition, Innovationskraft und Zukunftsorientierung miteinander verbunden sind.

GZ-14-2026 vom 16.07.2026
V.l.: Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger, Geschäftsführer Tim Oßwald und Prof. Gerhard Mayer vor dem neuen Unimog der Stadt Neu-Ulm. Bild: CH

GZ-Interview mit Neu-Ulms Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger: „125 Jahre schafft man nur mit Innovationskraft und Mut“

125 Jahre Wilhelm Mayer Nutzfahrzeuge waren für Neu-Ulms Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger Anlass, über die Bedeutung von Traditionsunternehmen, die schwierige Finanzlage der Kommunen und die besonderen Stärken des Standorts Neu-Ulm zu sprechen. Im Interview mit der Bayerischen GemeindeZeitung erklärt sie, warum Unternehmen wie Wilhelm Mayer weit mehr sind als Arbeitgeber und weshalb die Doppelstadt Ulm/Neu-Ulm in ihren Augen einzigartig ist.

GZ-14-2026 vom 16.07.2026

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