Fachthemen

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Resilienz und Innovation

Die bayerische Wasserwirtschaft diskutiert die Zukunft der Versorgung in Rosenheim - Über 100 Teilnehmende aus Wasserversorgung, Politik, Wissenschaft und Verwaltung folgten der Einladung des Verbands der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft (VBEW) zur diesjährigen Fachtagung Wasser in Rosenheim. Die Veranstaltung stand im Zeichen wachsender Herausforderungen: Klimawandel, Extremwetter, steigender Ressourcenbedarf und zunehmende Anforderungen an die Sicherheit Kritischer Infrastrukturen. „Die Sicherstellung einer zuverlässigen Wasserversorgung gehört zu den größten Zukunftsaufgaben“, betonte Marian Rappl, Hauptgeschäftsführer des VBEW, in seiner Eröffnung. „Die Tagung zeigt, wie wichtig Zusammenarbeit, Innovation und ein gemeinsames Verständnis der Risiken sind, um die Wasserversorgung in Bayern langfristig resilient und zukunftssicher zu gestalten.“

GZ-9-2026 vom 30.04.2026
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DWA-Gewässerentwicklungspreis 2026: 2. Platz für Artenvielfalt im Eger- und Röslautal

Am Weltwassertag (22. März) zeichnete die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) die Low-Budget-Renaturierung der Oberen Diemel und die Revitalisierung des Donauursprungs mit dem Gewässerentwicklungspreis 2026 aus. Der zweite Platz ging ins Eger- und Röslautal für den Verbund von Gewässer und Auen und die damit verbundene Steigerung der Artenvielfalt.

GZ-9-2026 vom 30.04.2026
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Notfallreform: Bund hält an Eingriffen in den Rettungsdienst fest

Der Deutscher Landkreistag unterstützt das Ziel einer besseren Notfallversorgung in Deutschland, sieht den aktuellen Gesetzentwurf der Bundesregierung jedoch weiterhin kritisch. Nach Einschätzung der Landkreise greift der Entwurf in zentralen Punkten unzulässig in die Zuständigkeiten von Ländern und Kommunen ein. Der Rettungsdienst sei nicht nur Teil der Gesundheitsversorgung, sondern auch Bestandteil der Gefahrenabwehr und des Katastrophenschutzes – und damit klar Ländersache. Wesentliche Verbesserungen gegenüber früheren Reformüberlegungen erkennt der Verband nicht.

GZ-9-2026 vom 30.04.2026
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RZWas-Förderung 2026: 215 Mio. Euro für Wasser und Abwasser

Das Bayerische Umweltministerium unterstützt die Kommunen in Bayern weiterhin tatkräftig bei den Pflichtaufgaben Wasserversorgung und Abwasserentsorgung. Insgesamt 215 Millionen Euro werden in diesem Jahr im Zuge der Härtefallförderung über die RZWas an die Kommunen ausbezahlt. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber betonte dazu: „Die sichere Versorgung der Menschen in ganz Bayern mit Trinkwasser hat höchste Priorität. Wir brauchen eine zukunftsfeste Wasserversorgung. Regelmäßige Investitionen in die vorhandenen Leitungsnetze und technischen Anlagen sind eine Pflichtaufgabe und gewaltige Herausforderung für unsere Kommunen. Wir lassen unsere Kommunen bei dieser Mammutaufgabe nicht allein. Die RZWas ist ein absolutes Erfolgsprojekt. Die Förderung ist ein wesentlicher Baustein für zukunftssichere Trink- und Abwasseranlagen. Insbesondere für Kommunen im Raum mit besonderem Handlungsbedarf brauchen wir klare Leitplanken für die Förderung. Damit schaffen wir gleichwertige Lebensbedingungen “

GZ-9-2026 vom 30.04.2026
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Füracker zum Finanzkraftausgleich: Ohne echte Reform nur ein Tropfen auf den heißen Stein

„Der Finanzkraftausgleich hat ein absurdes Ausmaß angenommen – Bayern muss in 2025 eine Rekordsumme von rund 11,7 Milliarden Euro stemmen und trägt bereits seit Jahren den Löwenanteil des Ausgleichsystems. Dass es so nicht weitergehen kann, hat auch der Bund erkannt und Entlastungen für die Geberländer auf den Weg gebracht: Bayern soll zeitweise schätzungsweise rund 200 Millionen Euro pro Jahr weniger zu Gunsten der Nehmerländer abgeben müssen. Das ist zwar ein guter erster Schritt in die richtige Richtung, als befristete Einzelmaßnahme jedoch leider nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein“, erklärte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker anlässlich des Beschlusses des Bundeskabinetts über den Entwurf des Länder- und Kommunalentlastungsgesetzes – LKEG.

GZ-9-2026 vom 30.04.2026
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München: Stadtweite Messungen der Grundwassertemperatur

Ende März haben Mitarbeitende des Referats für Klima- und Umweltschutz an mehr als 1.300 Messstellen in München Temperatur und Stand des Grundwassers gemessen.

GZ-9-2026 vom 30.04.2026
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LfA fährt Förderung deutlich hoch: Neue Impulse für Kommunen bei Infrastruktur und Energiewende

Die LfA Förderbank Bayern hat ihr Fördergeschäft im Jahr 2025 massiv ausgeweitet und setzt ihren Wachstumskurs fort. Für Bayerns Städte und Gemeinden besonders relevant: Neben der klassischen Mittelstandsförderung gewinnt die Unterstützung kommunaler Infrastruktur- und Energieprojekte spürbar an Bedeutung.

GZ-9-2026 vom 30.04.2026
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Digitale Regelwerke im Kanalbau: Mehr Sicherheit für kommunale Auftraggeber

Regelwerke bilden die verbindliche Grundlage für Qualität und Qualitätssicherung im Kanalbau. Sie definieren den Stand der Technik, schaffen Rechtssicherheit und geben allen Beteiligten von der Planung über die Ausschreibung bis zur Ausführung einen klaren Handlungsrahmen. Für Auftraggeber, Planer und ausführende Unternehmen ist die fundierte Kenntnis der einschlägigen Normen und technischen Bestimmungen daher Voraussetzung für eine fachgerechte, sichere und nachhaltige Bauausführung. Vor diesem Hintergrund bietet die Gütegemeinschaft Kanalbau digitale Angebote zur aktuellen fachlichen Information und zu Regelwerken an. Dazu gehören ein normorientiertes Onlineportal, eine mobile WebApp sowie digitale E-Learning- und Videoformate, die insbesondere den Mitgliedern der Gütegemeinschaft zugänglich sind.

GZ-9-2026 vom 30.04.2026
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ORH-Jahresbericht 2026: Förderdickicht lichten

Die Präsidentin des Bayerischen Obersten Rechnungshofs, Heidrun Piwernetz, hat dem Bayerischen Landtag und der Bayerischen Staatsregierung den Jahresbericht 2026 vorgelegt. Darin fordert die Behörde vor dem Hintergrund eines erheblichen Stellenzuwachses sowie eines seit 2015 deutlich gestiegenen Haushaltsvolumens eine umfassende Überprüfung staatlicher Aufgaben. Zugleich übt der Rechnungshof Kritik an der Förderpolitik im Freistaat.

GZ-9-2026 vom 30.04.2026
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Projektaufruf zum Bundesprogramm: „Sanierung kommunaler Sportstätten – Schwimmbäder“

Der Bund stellt erstmals im Rahmen des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten – Schwimmbäder“ 250 Millionen Euro gezielt für die Sanierung kommunaler Schwimmbäder bereit. Die Mittel sind im Wirtschaftsplan des „Sondervermögens Infrastruktur und Klimaneutralität“ verankert. Mit der Veröffentlichung des Projektaufrufs startet nun das Interessenbekundungsverfahren für die Förderung.

GZ-9-2026 vom 30.04.2026

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