Fachthemen

Hitze und Dürre setzen den rund 26.000 Bäumen im Stadtgebiet stark zu. Mit einem Betrag für den Baumpflegefonds kann jeder etwas zur Bewässerung von Eiche, Linde & Co. beitragen. Foto: Stadt Bayreuth

Stadt Bayreuth: Eiche, Linde & Co. brauchen (Geld-)Regen

Stadt verweist auf sinkenden Grundwasserspiegel – Bewässerung eines Baumes kostet in heißen Sommern rund 100 Euro: Mit Spenden für den Baumpflegefonds der Stadt Bayreuth können Bürgerinnen und Bürger die Pflege von tausenden städtischen Bäumen unterstützen.

GZ-17-2026 vom 10.09.2026
Eine frisch gepflanzte Esskastanie. Diese wurde im letzten Jahr im Rahmen des Waldumbaus symbolisch als 90-millionster Baum gepflanzt. Die Esskastanie ist ein wahrer Zukunftsbaum – sie kommt gut mit Trockenheit und Hitze zurecht. Foto: Judith Schmidhuber/StMELF.

Dürre schädigt Wälder in Europa: Kaniber setzt auf Waldumbau und fordert Stopp des Nationalen Wiederherstellungsplans zur umstrittenen EU-Verordnung

Angesichts der massiven Auswirkungen des Klimawandels auf Europas Wälder fordert Bayerns Forstministerin Michaela Kaniber vom Bund, die Ausarbeitung der „Nationalen Wiederherstellungspläne“ sofort zu stoppen. Nach Ansicht der Ministerin muss Brüssel die auslösende EU-Wiederherstellungsverordnung grundlegend überarbeiten, denn ihre Vorgaben hemmen die dringend notwendige Anpassung der Wälder an den Klimawandel: „Spätestens seit diesem Hitze-Sommer muss jedem klar sein: Wir brauchen neue, klimastabile Zukunftswälder. Wenn aber europäische Vorgaben dazu führen, dass Waldbesitzer an Waldtypen festhalten sollen, die bereits jetzt erkennbar unter Klimastress leiden und von denen wir wissen, dass sie im Klima von morgen keine Chance mehr haben, dann läuft etwas grundlegend falsch. Wir dürfen nicht Stillstand befehlen, wo Veränderung notwendig und dringend ist“, so Kaniber.

GZ-17-2026 vom 10.09.2026
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Wasserstoffzug startet bei der Südostbayernbahn

Auf der Strecke zwischen Mühldorf und Burghausen beginnt eine neue Ära im Schienenverkehr: Die Südostbayernbahn (SOB) und Siemens Mobility haben den ersten Wasserstoffzug für den künftigen Regelbetrieb im Freistaat vorgestellt. Der Siemens Mireo Plus H befindet sich derzeit noch im Test- und Schulungsbetrieb. Ab Dezember 2026 sollen insgesamt drei dieser Züge regelmäßig Fahrgäste befördern.

GZ-17-2026 vom 10.09.2026
Grünflächen professionell pflegen mit Lintrac und Unitrac Die Lintracs von Lindner punkten beim Böschungsmähen ebenso wie bei der Pflege von Radwegen. Die Unitrac-Transporter überzeugen ganzjährig als vielseitige und wendige Geräteträger. Alle Infos zu den Lösungen für Einsatzprofis gibt es auf der GalaBau von 15. bis 18. September in Nürnberg. Gut gepflegte Radwege Die stufenlosen Lintrac-Modelle 70, 80 und 100 gibt es in einer speziellen Version für verschiedene Einsätze am Radweg. Durch einen speziell angepassten Kotflügel und eine kürzere Achse bleibt die Fahrzeugbreite unter 1,80 Metern. Damit können die Lintracs auch auf schmalen Radwegen mühelos manö- vrieren. Transportieren und laden Spitzenmodell bei den Transportern ist der stufenlose Unitrac 122 LDrive, der in der Pro-Version bis zu 136 PS abrufen kann. Das Drehmoment beträgt 500 Nm bei 1.500 U/min. Die Mehr-Kreis-Hydraulik hat eine Verstellpumpe, die bis zu 88 l/min liefert. Höchsten Fahrkomfort bietet das Hochleistungsfahrwerk mit Einzelradaufhängung und hydraulischer Federung mit Niveauregelung. Für überdurchschnittliche Wendigkeit steht die optionale 4-Rad-Lenkung. Der Unitrac mit 3-Seitenkipper und Kran kann Material nicht nur transportieren, sondern auch auf- und entladen. Lintrac mit Noremat Gemeinsam mit dem französischen Spezialisten Noremat hat Lindner einen maßgeschneiderten Lintrac für die professionelle Pflege von Straßen- und Wegenetzen entwickelt. Die Speziallösung kommt europaweit zum Einsatz und verbindet die Wendigkeit und Vielseitigkeit des Lintrac mit leistungsstarker Mäh- und Kommunaltechnik von Noremat. Ausgestattet werden kann der Lintrac unter anderem mit einem Mäharm oder einem Schlegelmäher mit einer Reichweite von bis zu 5,40 Metern. Darüber hinaus stehen zahlreiche Profi-Anbaugeräte wie Astschneider, Mulcher oder Leitschienen-Mähgeräte zur Verfügung. Auch rotierende Anbaugeräte, etwa Unkrautbürsten, lassen sich integrieren. Für zusätzliche Sicherheit im Einsatz sorgt eine Polycarbonatscheibe auf der rechten Seite, die den

Grünflächen professionell pflegen mit Lintrac und Unitrac

Die Lintracs von Lindner punkten beim Böschungsmähen ebenso wie bei der Pflege von Radwegen. Die Unitrac-Transporter überzeugen ganzjährig als vielseitige und wendige Geräteträger. Alle Infos zu den Lösungen für Einsatzprofis gibt es auf der GalaBau von 15. bis 18. September in Nürnberg.

GZ-17-2026 vom 10.09.2026
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Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetzes: Offene Fragen bei Kommunen und Verbänden

Das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) soll in dieser Legislaturperiode novelliert werden. Das Bundesumweltministerium hatte dazu im Juni 2026 einen Referentenentwurf vorgelegt. Bis zum 7. August konnten Verbände, Unternehmen und weitere Betroffene Stellungnahmen zu den geplanten Änderungen abgeben. Inzwischen liegen unter anderem Positionen des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU), des Bundesverbands Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse), des Bundesverbands der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Kreislaufwirtschaft (BDE) sowie der Interessengemeinschaft der Thermischen Abfallbehandlungsanlagen in Deutschland (ITAD) vor.

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Biodiversitätspreis 2026: Gute Ideen für Hecken und Säume

Unter dem Motto „Mehr Biodiversität durch naturnahe Hecken und Säume“ hat der Bayerische Naturschutzfonds den Biodiversitätspreis 2026 verliehen. Stiftungsvorsitzender Thorsten Glauber überreichte die Auszeichnungen in Bamberg an acht Preisträger. „Mit dem Biodiversitätspreis würdigen wir vorbildliches Engagement und machen gute Ideen sichtbar“, erklärte Bayerns Umweltminister.

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DStGB-Positionspapier: Hitze und Dürre als kommunale Daueraufgabe

Die Folgen des Klimawandels sind längst in den Städten und Gemeinden angekommen. Neben Starkregen und Hochwasser setzen zunehmende Hitzeperioden und Dürre die Kommunen unter Druck. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) fordert deshalb in einem aktuellen Positionspapier eine konsequente Anpassung an die veränderten klimatischen Bedingungen und mehr Unterstützung durch Bund und Länder.

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Johannes Vollnhals, Gründer von Cosmema GmbH aus Gaimersheim bei Ingolstadt, nahm den Bayerischen Gründerpreis in der Kategorie „Aufsteiger 2026“ entgegen. Bild: MH

Digitale Brücken ins Rathaus: Cosmema gewinnt Bayerischen Gründerpreis

Zehn Unternehmen aus unterschiedlichen Regionen des Freistaats standen bei der Verleihung des Bayerischen Gründerpreises 2026 in der Münchner BMW Welt im Mittelpunkt. Nach siebenjähriger Pause würdigten die bayerischen Sparkassen wieder unternehmerischen Mut, Innovationskraft und verantwortungsvolle Zukunftsgestaltung. Die Auszeichnungen wurden in den Kategorien „StartUp“, „Aufsteiger“, „Nachfolge“ und „Lebenswerk“ vergeben.

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Bundes-SGK verabschiedet „Braunschweiger Erklärung“: Finanzkraft der Kommunen stärken

Der Vorstand der Bundes-SGK hat im Rahmen seiner jüngsten Sitzung eine „Braunschweiger Erklärung“ verabschiedet. Nach Angaben von Thorsten Kornblum, Vorsitzender der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik und Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig, „belaufen sich die Defizite der Kommunen in den vergangenen zwei Jahren in Summe auf 55 Milliarden Euro. Städte, Gemeinden und Kreise erfüllen eine Vielzahl an staatlichen Aufgaben und sind systemrelevant. Um die Handlungsfähigkeit des Staates vor Ort zu gewährleisten, benötigen die Kommunen eine Soforthilfe, bis sich die Konjunktur wieder stabilisiert.“

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Trotz gestiegener Steuereinnahmen: Kommunale Gesamtausgaben liegen 2025 erneut über den Gesamteinnahmen

Nach Ergebnissen der im Bayerischen Landesamt für Statistik durchgeführten vierteljährlichen Kassenstatistik steigen die kassenmäßig verbuchten Steuereinnahmen der bayerischen Kommunen im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr um 6,1 Prozent auf 27,1 Milliarden Euro. Bis auf einen pandemiebedingten Rückgang im Jahr 2020 haben die gesamten Steuereinnahmen der Kommunen seit 2019 kontinuierlich zugenommen und lagen bereits im Jahr 2021 wieder auf Vor-Corona-Niveau. Die höchsten Einnahmeposten sind 2025 wie auch bereits in den Vorjahren die Einnahmen aus der Gewerbesteuer mit 12,5 Mrd. Euro (+4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr) sowie aus dem Anteil an der Einkommensteuer mit 10,9 Mrd. Euro (+7,4 Prozent).

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