Aus den Kommunenzurück

(GZ-20-2020)
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► Eching hat die Nase vorn:

 

Wasserstoff als Energieträger der Zukunft

Bundestagsabgeordneter Florian Oßner diskutiert mit Echings Bürgermeister Max Kofler über Wasserstofftechnologie

 

„Wasserstoff ist der Energieträger der Zukunft“, sind sich Bundestagsabgeordneter Florian Oßner und der neu gewählte Echinger Bürgermeister Max Kofler einig. Bei Oßners Besuch im Rathaus besprachen die beiden, welch entscheidende Rolle Eching beim Ausrollen der Technologie in der Region spielen könnte.

Über ein anwendungsorientiertes Wasserstoff-Zentrum für die Region Landshut in der Gemeinde Eching tauschten sich Bürgermeister Max Kofler und Florian Oßner, MdB aus.
Über ein anwendungsorientiertes Wasserstoff-Zentrum für die Region Landshut in der Gemeinde Eching tauschten sich Bürgermeister Max Kofler und Florian Oßner, MdB aus.

Echings neuer Bürgermeister Max Kofler sieht die Gemeinde gut aufgestellt: „Dank unserer günstigen Lage sind wir stetig gewachsen.“ Die Gemeinde wolle zur Schaffung von Wohnraum künftig maßvoll Neubaugebiete ausweisen und sehr moderat auch weitere Gewerbebetriebe ansiedeln. Gut vorstellen können sich Oßner und Kofler hierbei ein echtes Aushängeschild: Die Errichtung des anwendungsorientierten Wasserstoffzentrums auf Gemeindeboden.

Die Weichen dafür wurden dank langer Vorarbeit bereits gestellt, erläuterte Oßner. Die Initiative Wasserstoffregion Landshut, deren Schirmherr er ist, arbeitet schon lange daran, die Wasserstofftechnologie in der Region Landshut zu etablieren. Ein wesentlicher Baustein dafür war die Bewerbung im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbes „Hy-Land-Wasserstoffregionen in Deutschland“ des Bundesverkehrsministeriums.

Förderbescheid übergeben

Ende 2019 gelang der große Durchbruch: Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer überreichte den Vertretern der Initiative den Förderbescheid: Bis zu 20 Millionen Euro fließen damit in das Projekt. Die Region ist offiziell Modellregion für die Erzeugung und Nutzung von Wasserstoff aus erneuerbaren Energien.

Deutschlandweit die Nase vorn

„Jetzt geht es darum, ein Wasserstoff-Zentrum in der Region aufzubauen“, gab Oßner das nächste Ziel aus. Dort soll die Technologie zur Anwendung gebracht und für Zulieferer erforscht werden. Sobald es konkreter werde, wolle Kofler den Gemeinderat umfassend über das Projekt informieren und um breite Unterstützung werben.

Mit dem Anwendungs-Zentrum hätte die Region Landshut deutschlandweit die Nase vorn. Die Besonderheit: Hier könnte echter „grüner“ Wasserstoff, also Wasserstoff, der aus erneuerbaren Energien gewonnen wird, erzeugt werden. Während man andernorts etwa Gas zur Wasserstoffherstellung verwendet, könnte die Region Landshut vor allem Photovoltaik und Wasserkraft nutzen. „Damit vereinen wir technologischen Fortschritt mit klugem Klimaschutz“, fasste Oßner zusammen.

Ortsmitte aufwerten

Neben diesem außergewöhnlichen Vorhaben gebe es aber noch andere Baustellen, wie Kofler berichtete. So müsse der Bauhof erweitert und neu gebaut werden.

Auch altersgerechtes Wohnen ist ein Thema. Der Bedarf ist da“, führte Kofler aus. Außerdem in Planung sei ein neues gemeinsames Feuerwehrhaus für die Feuerwehren Viecht und Eching/Kronwinkl. Wegen der Größe und der Ausstattung stimme man sich mit den Feuerwehren ab, um möglichst bedarfsgerecht zu bauen.

„Diese Kooperation ist vorbildlich“, so Oßner, der selbst aktives Mitglied der Feuerwehr ist. Neben dem neuen Feuerwehrhaus möchte die Gemeinde auch die übrige Ortsmitte in Viecht aufwerten: „Wir wollen sowohl Wohnen als auch Gewerbe im Ortskern halten und ausbauen.

 

 

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