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(GZ-24-2021)
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► 4 Milliarden Euro für Bayerns Kommunen:

 

Rekordsumme bei Schlüsselzuweisungen

 

„Die bayerischen Kommunen können sich auf den Freistaat Bayern verlassen – dies zeigt sich auch an der großen finanziellen Unterstützung. Mit einem kommunalen Finanzausgleich von über 10,5 Mrd. Euro erreichen wir im Jahr 2022 erneut ein Spitzenniveau. Die bayerischen Landkreise und Gemeinden erhalten Schlüsselzuweisungen von insgesamt 4 Mrd. Euro und damit rund 67 Mio. Euro mehr als im Vorjahr“, teilte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker in München mit. Die Gesamtsumme verteilt sich auf die Gemeinden mit 2,56 Mrd. Euro und auf 1,44 Mrd. Euro für die Landkreise.

Füracker zufolge stellt Bayern neben den Schlüsselzuweisungen für Gemeinden und Landkreise im kommenden Jahr wieder rund 706 Mio. Euro für die Zuweisungen an die Bezirke zur Verfügung. Hinzu kommen einmalig zusätzliche Mittel für Investitionen in Höhe von 400 Mio. Euro, insbesondere für Maßnahmen im kommunalen Hochbau.

Wie der Minister erläuterte, erhalten die Gemeinden und Landkreise in Schwaben 2022 Schlüsselzuweisungen in Höhe von insgesamt 684 Mio. Euro. Die höchsten Schlüsselzuweisungen unter den Gemeinden in Schwaben und damit die zweithöchste Summe in ganz Bayern erhält die Stadt Augsburg mit 179 Mio. Euro. Mit 27,2 Mio. Euro kann die Stadt Kempten für das nächste Jahr kalkulieren.

Über einen kräftigen Anstieg von 8,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf dann 26,5 Mio. Euro darf sich die Stadt Kaufbeuren freuen. Die kreisangehörigen Gemeinden in Schwaben bekommen insgesamt 217 Mio. Euro, die Landkreise 226 Mio. Euro.

7 Prozent mehr als im Vorjahr

Den Gemeinden und Landkreisen in Oberbayern werden Schlüsselzuweisungen in Höhe von insgesamt über 782 Mio. Euro und damit über 7 Prozent mehr als im Vorjahr zuteil. Die Stadt Rosenheim erhält mit 25,3 Mio. Euro die höchsten Schlüsselzuweisungen, gefolgt von der Stadt Ingolstadt mit 21,6 Mio. Damit bekommt sie mehr als das Doppelte als für 2021. Dahinter folgt die Stadt Fürstenfeldbruck mit 8,6 Mio. Euro. Die Schlüsselzuweisungen an die kreisangehörigen Gemeinden belaufen sich auf über 344 Mio. Euro, die Landkreise erhalten Schlüsselzuweisungen in Höhe von 391 Mio. Euro.

Mit Schlüsselzuweisungen in Höhe von insgesamt über 461 Mio. Euro werden die Gemeinden und Landkreise in Niederbayern bedacht – über 15 Mio. Euro mehr als im Vorjahr. Die höchsten Schlüsselzuweisungen gehen mit 25,9 Mio. Euro an die Stadt Landshut. Mit 22,9 Mio. Euro an Schlüsselzuweisungen kann die Stadt Passau für das nächste Jahr kalkulieren. Die Stadt Straubing darf sich über einen kräftigen Anstieg von 16,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf dann 19 Mio. Euro freuen. Die kreisangehörigen Gemeinden in Niederbayern erhalten insgesamt 218 Mio. Euro. Mit 203 Euro je Einwohner bekommen sie um 14 Prozent höhere Schlüsselzuweisungen als der bayerische Durchschnitt. Die Schlüsselzuweisungen der niederbayerischen Landkreise betragen insgesamt 175 Mio. Euro.

In Unterfranken werden die Gemeinden und Landkreise mit Schlüsselzuweisungen in Höhe von insgesamt 522 Mio. Euro ausgestattet. Mit 49,9 Mio. Euro erhält die Stadt Würzburg die höchsten Schlüsselzuweisungen. Dahinter folgen die Stadt Aschaffenburg mit 21,3 Mio. Euro und die Stadt Schweinfurt mit 7,6 Mio. Euro.

Über einen kräftigen Anstieg der Schlüsselzuweisungen um fast 20 Prozent auf dann 6,8 Mio. Euro kann sich die Stadt Bad Kissingen freuen. Die kreisangehörigen Gemeinden in Unterfranken erhalten insgesamt über 260 Mio. Euro. Mit 244 Euro je Einwohner bekommen sie um 37 Prozent höhere Schlüsselzuweisungen als der bayerische Durchschnitt und damit die zweithöchsten Schlüsselzuweisungen je Einwohner im Freistaat. Die Landkreise können insgesamt mit über 182 Mio. Euro kalkulieren.

Hof bekommt den höchsten Anteil

Den oberfränkischen Gemeinden und Landkreisen werden Schlüsselzuweisungen in Höhe von insgesamt rund 446 Mio. Euro zuteil. Dabei erhält die Stadt Hof mit 31,4 Mio. Euro die höchsten Schlüsselzuweisungen.

Die zweithöchste Summe in Oberfranken geht an die Stadt Bamberg mit 27,8 Mio. Euro. Danach folgen die Stadt Bayreuth mit 13,4 Mio. Euro und die Stadt Lichtenfels mit 6,8 Mio. Euro. Die kreisangehörigen Gemeinden in Oberfranken können sich 2022 über insgesamt mehr als 217 Mio. Euro freuen. Mit 264 Euro je Einwohner erhalten sie um 48 Prozent höhere Schlüsselzuweisungen als der bayerische Durchschnitt und damit die höchsten Schlüsselzuweisungen je Einwohner in ganz Bayern. Den Landkreisen in Oberfranken werden 2022 insgesamt über 155 Mio. Euro überwiesen. Mit 189 Euro je Einwohner verzeichnen sie 22 Prozent mehr als der bayerische Durchschnitt; auch dies ist der Spitzenwert im Freistaat.

Mit Schlüsselzuweisungen in Höhe von insgesamt 704 Mio. Euro und damit über 5 Prozent mehr als im Vorjahr werden die mittelfränkischen Gemeinden und Landkreise ausgestattet. Die Stadt Nürnberg bekommt mit 245,9 Mio. Euro die höchsten Schlüsselzuweisungen in ganz Bayern. Dies bedeutet einen Anstieg um 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die Stadt Fürth erhält mit 71,6 Mio. Euro die zweithöchsten Schlüsselzuweisungen. Danach folgen die Stadt Ansbach mit 23,4 Mio. Euro und die Stadt Schwabach mit 13,8 Mio. Euro. Die Schlüsselzuweisungen für die kreisangehörigen Gemeinden in Mittelfranken betragen insgesamt über 186 Mio. Euro, für die Landkreise über 162 Mio. Euro.

Den Gemeinden und Landkreisen in der Oberpfalz werden mit Schlüsselzuweisungen in Höhe von insgesamt über 398 Mio. Euro bedacht. Die höchsten Schlüsselzuweisungen unter den Gemeinden erhält die Stadt Weiden mit 21,6 Mio. Euro, die Stadt Amberg die zweithöchsten mit 14,8 Mio. Euro. Es folgen die Stadt Schwandorf mit 7 Mio. Euro und die Stadt Regensburg mit 6,9 Mio. Euro. Die kreisangehörigen Gemeinden in der Oberpfalz erhalten insgesamt 209 Mio. Euro. Mit 239 Euro je Einwohner erhalten sie um 34 Prozent höhere Schlüsselzuweisungen als der bayerische Durchschnitt. Die Landkreise in der Oberpfalz bekommen 2022 insgesamt 146 Mio. Euro überwiesen.

DK

 

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