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(GZ-7-2018)
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► Neue Kitaplätze:

 

Mut zur Familie

In Bayern läuft das mittlerweile vierte Investitionsprogramm zur Schaffung neuer Kitaplätze auf vollen Touren. Die Gemeinden erhalten aus Mitteln des Bundes einen Aufschlag von bis zu 35 Prozent auf die reguläre Förderung.

Laut Sozialministerin Kerstin Schreyer zeigt der Freistaat Mut zur Familie, die Geburtenzahlen steigen. „Wir wollen aber auch inklusive Einrichtungen ausbauen und dem Betreuungsbedarf von Flüchtlingskindern gerecht werden. Insgesamt stehen 178 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung, mit denen wir die reguläre staatliche Förderung erheblich verstärken können.“ So erhalten Kommunen künftig durchschnittlich 85 Prozent statt der regulären 50 Prozent ihrer förderfähigen Investitionskosten erstattet. Davon profiti eren aktuell mehrere Landkreise.

Investitionen in Millionenhöhe

Im Kindergarten NersingenLeibi (Landkreis Neu-Ulm) werden beispielsweise 15 neue Betreuungsplätze für Kinder entstehen. Der Freistaat unterstützt die Kommune dabei mit einer Förderung in Höhe von insgesamt 569.000 Euro.

Die Stadt Augsburg wiederum errichtet eine neue Kindertagesstätte mit 115 Betreuungsplätzen. Die Förderung des Freistaats beträgt insgesamt 2.591.000 Euro.

Im Kinderhaus in Andechs (Landkreis Starnberg) sollen 87 neue Betreuungsplätze für Kinder entstehen. Der Freistaat unterstützt die Kommune dabei mit einer Förderung in Höhe von insgesamt 1,86 Millionen Euro. Eine neue Kindertageseinrichtung mit 111 Betreuungsplätzen baut die Gemeinde Pliening (Landkreis Ebersberg) in Landsham. Der Freistaat fördert die Kommune dabei mit insgesamt 1.828.000 Euro.

In der Kindertageseinrichtung in Schopfloch (Landkreis Ansbach) entstehen 64 neue Betreuungsplätze für Kinder. Der Freistaat greift der Kommune mit einer Förderung in Höhe von insgesamt 1,39 Millionen Euro unter die Arme. Im Markt Bechhofen (ebenfalls Landkreis Ansbach) entstehen 30 neue Betreuungsplätze für Kinder. Der Freistaat unterstützt die Kommune dabei mit einer Förderung in Höhe von insgesamt 577.000 Euro. Zwölf neue Betreuungsplätze für Kinder entstehen in der Kindertageseinrichtung Regenbogen in Veitsbronn (Landkreis Fürth). Die Förderung des Freistaats beläuft sich auf 312.000 Euro.

Die Gemeinde Bruckberg im Landkreis Landshut errichtet ein neues Kinderhaus mit 63 neuen Betreuungsplätzen. Der Freistaat unterstützt die Kommune dabei mit einer Förderung in Höhe von insgesamt 1.249.000 Euro. In der Kindertageseinrichtung St. Martin in Bad Kohlgrub (Landkreis Garmisch-Partenkirchen) entstehen 63 neue Betreuungsplätze für Kinder. Die Förderung des Freistaats beträgt insgesamt 1.643.000 Euro. In der Kindertagesstätte in Konzell (Landkreis Straubing-Bogen) entstehen 37 neue Betreuungsplätze für Kinder. Der Freistaat unterstützt die Kommune dabei mit einer Förderung in Höhe von insgesamt 875.000 Euro.

Nachfrage nimmt zu 

Seit 2008 sind rund 80.000 Plätze für Kinder unter drei Jahren entstanden. Insgesamt standen dafür 1,4 Milliarden Euro zur Verfügung. Mit Blick in die Zukunft verdeutlichte Schreyer: „Mein Ziel ist es, dass Familien in Bayern den Betreuungsplatz bekommen, den sie sich wünschen. Hier haben wir schon sehr viel erreicht, doch die Nachfrage nimmt immer noch zu. Wir wollen eine maßgeschneiderte Kinderbetreuung in allen Teilen Bayerns und höchste Qualität in den Kindertageseinrichtungen. Das vierte Investitionsprogramm ist ein weiterer Baustein dazu.“ Anträge können bis zum 31. August 2019 bei den zuständigen Regierungen gestellt werden. 

DK

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