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(GZ-1/2-2018) 
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► Erste Deutsche Schneepflugfahrer-Meisterschaft setzt Maßstäbe:

Präzision mit dem Schneepflug

 

GZ Unimog

Unser Bild zeigt nicht den U 527 aus dem Wettbewerb in Stolpe – und auch keinen normalen Schneepflug. Aber dieser neue Unimog U 430 leistet in Leogang im Salzburger Land hervorragende Arbeit im Winterdienst. Technische Daten: Mercedes-Benz Unimog U 430, Exterieur, orange, OM 936 Euro VI mit 220 kW (299 PS), 7,7 l Hubraum, permanenter Allradantrieb. RED

Beeindruckende Manöver, ein harter Kampf gegen die Zeit und viel Spaß für Fahrer und Zuschauer. Das ist das Fazit des ersten nationalen Wettbewerbs im Schneepflugfahren. Ausgetragen wurden die spannenden Duelle mit einem Unimog U 527.

Nein, Schnee lag noch nicht im brandenburgischen Stolpe, als Anfang September die erste Deutsche Schneepflugfahrer-Meisterschaft ausgetragen wurde. Doch der Parcours auf dem Gelände des Landesbetriebs Straßenwesen Brandenburg hatte es trotzdem in sich: Slalomstrecken galt es vorwärts und rückwärts zu bewältigen, Hindernisse mussten passgenau auf Zielpunkte geschoben und aufgeschichtete Pyramiden exakt abgeräumt werden.

Unimog überzeugt beim Räumdienst

Der Wettbewerb war so gestaltet, dass tägliche Herausforderungen abgefordert wurden, die den Fahrern im Winterdienst begegnen. Neben Präzision und Schnelligkeit gehört dazu die perfekte Zusammenarbeit zwischen Mensch und Fahrzeug. Als Wettbewerbsfahrzeug fiel die Wahl auf einen Unimog U 527 mit Schneepflug von Aebi Schmidt. Der wendige und leistungsstarke Allrounder verfügt über einen zuverlässigem 6-Zylinder-Motor und beeindruckt mit 272 PS.

Beste Ergebnisse auch bei widrigsten Bedingungen

So kann sich der Unimog dank gefederter Portalachsen und Allradantrieb auch bei widrigsten Bedingungen durch den Schnee kämpfen. Dank der großen Frontscheibe der Freisichtkabine und dem kurzen Vorbaumaß hat der Fahrer seinen Arbeitsbereich immer gut im Blick – eine unabdingbare Voraussetzung für präzise Manöver beim Winterdienst-Einsatz.

Team aus Rangsdorf holt den Titel

Angetreten waren bei der Schneepflugfahrer-Meisterschaft acht hochmotivierte Teams von Straßenmeistereien aus insgesamt fünf Bundesländern. Darunter auch die jeweiligen Sieger der zuvor ausgetragenen Landeswettbewerbe.

Die Fahrer lieferten sich spannende Duelle beim Kampf gegen die Uhr. Am Ende hatte das brandenburgische Team der Autobahnmeisterei Rangsdorf sprichwörtlich die Nase vorne. Die Plätze zwei und drei gingen an die Straßenmeisterei Luckau (Brandenburg) und die Autobahnmeisterei Kamen (NRW).

Die Sieger vertreten im Februar 2018 erstmals das Team Deutschland auf der „International Snowfighter Championship“ in Danzig (Polen). Die Schneepflugfahrer-Weltmeisterschaft findet alle vier Jahre im Rahmen des Internationalen Winterdienst-Kongresses „PIARC“ statt. Dort werden auch die Unimog Partner Aebi Schmidt und Bucher Municipal vertreten sein.

Die Leistung der Teilnehmer, die den Unimog allesamt geschickt durch den Parcours steuerten, fand nicht nur Anerkennung bei den anwesenden Experten, sondern auch bei den zahlreichen Besuchern. Diese waren sogar mit Bussen eigens angereist und feuerten ihre Teams lautstark an.

Auch die Organisatoren zogen eine positive Bilanz der Schneepflugfahrer-Meisterschaft und planen in zwei Jahren eine weitere Auflage des Unimog-Events.

RED

 

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