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(GZ-1/2-2018) 
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► Neuer Verkehrsverbund:

Gemeinsam in die Zukunft starten

 

GZ 1 2 Puzzleteile

V. l.: Peter Kraus, Leiter LEW-Kommunalbetreuung, Neuburgs Oberbürgermeister Dr. Bernhard Gmehling und LEW-Vorstandsmitglied Dr. Markus Litpher stellen den neuen Wegenutzungsvertrag zwischen LEW und der Stadt Neuburg an der Donau vor. Bild: LEW/Christina Bleier 

Mit der Unterzeichnung des Gesellschaftervertrages zur Gründung der Nahverkehr Mainfranken GmbH am Montag, 11. Dezember 2017, ist der Weg frei für einen gemeinsamen Verkehrsverbund, der Stadt und Landkreis Würzburg, die Landkreise Kitzingen, Main-Spessart, Rhön-Grabfeld, Bad Kissingen, Haßberge sowie Stadt und Landkreis Schweinfurt umfasst.

„Mit dieser großflächigen Erweiterung des bestehenden Verbundraumes und der Aussicht auf einen Gemeinschaftstarif im gesamten Verbundraum geht ein langgehegter Wunsch in Erfüllung“, betont Würzburgs OB Christian Schuchardt. „Die Attraktivitätssteigerung des ÖPNV und damit eine größtmögliche Verlagerung vom motorisierten Individualverkehr auf den öffentlichen Nahverkehr ist zugleich eines der wichtigen Ziele, die wir umweltpolitisch verfolgen. Außerdem wächst Stadt und Land wieder ein wesentliches Stück weiter zusammen“, so Schuchardt. Der neue Verkehrsverbund ist damit nicht nur eine stärkere Vernetzung der Verkehrsträger sondern auch eine Stärkung des Umweltverbundes.

Die Attraktivität steigern „Der neue Verbundraum, der von den Haßbergen bis in den Mainspessart und vom Rhön-Grabfeld bis in den Landkreis Kitzingen reicht, gibt uns die Möglichkeit, den Nahverkehr im gesamten Bereich attraktiver zu machen“, so Florian Töpper, Landrat des Landkreises Schweinfurt. „Eine gelungene Vernetzung von Arbeits- und Wohnorten, auch über die Grenzen einzelner Städte und Land- kreise hinaus, ist entscheidend für die Zukunftsfähigkeit einer Region“, so Töpper. Der neue Verbundraum verdoppelt schließlich den bisherigen auf fast eine Million Menschen, die in seinem Zuständigkeitsbereich leben.

Freude bei Beinhofer Regierungspräsident

Dr. Paul Beinhofer freut sich über die Gründung der neuen Gesellschaft. „Sie verdeutlicht den gemeinsamen politischen Willen aller ÖPNV-Aufgabenträger in Mainfranken, diesen – dann drittgrößten – Verkehrsverbund in Bayern zu schaffen“.

Nach der Unterzeichnung des Gesellschaftervertrages werden nun die weiteren rechtlichen Grundlagen für die Erweiterung des Verkehrsverbundes geschaffen. In einem ersten Schritt werden die Verkehrsunternehmen des bestehenden Verbundes über Kooperationsverträge in die Nahverkehr Mainfranken GmbH integriert werden. Im Anschluss wird für eine zielgruppengerechte Ausrichtung des Verkehrsverbundes das Fahrgastverhalten durch externe Gutachter untersucht werden. In einem weiteren Schritt soll zum 1. August 2022 die Erweiterung des Verkehrsverbundes um die Region Main-Rhön erfolgen. Es liegen vor den Kooperationspartner noch mehrere Jahre Arbeit bis zur operativen Verwirklichung der Zielsetzung.

RED

 

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