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(GZ-14-2017)
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► Informationszentrum am Walchensee mit erweitertem Angebot:
 
Ladestation für Elektro-Autos eröffnet

Ladestation Walchensee

Start frei für die neue Ladestation. V. l.: Dr. Klaus Engels (Uniper Kraftwerke), Dr. Christian Barth (Bayerisches Umweltministerium) und 1. Bürgermeister Thomas W. Holz (Kochel a. See). RED

Im neuen Gewand und mit erweitertem Angebot startet das Informationszentrum am Walchenseekraftwerk in die Sommersaison 2017: Im Rahmen einer kleinen Feier wurden die Neuerungen von Dr. Christian Barth, Amtschef des Bayerischen Umweltministeriums im Beisein von Repräsentanten der örtlichen Politik, des Tourismus, der Fischerei und der Medien seiner Bestimmung übergeben. 

Wir freuen uns, dass Uniper hier am Standort des Walchenseekraftwerks so ein attraktives Informationszentrum unterhält. Das ist ein wichtiger Beitrag zum Thema ökologisch verträgliche Energieerzeugung. Mit den neuen interaktiven Exponaten und der Tankstelle für Elektroautos verbindet das Informationszentrum Energiehistorie mit Energiezukunft in konkreter und anschaulicher Weise“, so Dr. Barth.

Attraktives Angebot

Dr. Klaus Engels, Direktor Wasserkraft Deutschland der Uniper Kraftwerke betonte: „Mehrere zehntausend Gäste, teilweise aus der ganzen Welt, kommen hierher, um diesen Meilenstein der Technikgeschichte zu besuchen und wir freuen uns, dass das Informationszentrum zunehmend auch das Ziel von Exkursionen internationaler Unternehmen, Universitäten, politischen Parteien oder Bildungsträger wird. Mit den Neuerungen wollen wir unser Angebot noch attraktiver machen“.

Interaktive Stationen

Das erneuerte Informationszentrum bietet heute interaktive Stationen, an denen die physikalischen Grundlagen der Wasserkraft und der Elektrotechnik spielerisch erfahren werden können. So gibt es zum Beispiel eine Station mit den drei gängigsten Turbinentypen, an der der Zusammenhang von Fallhöhe und Stromausbeute ausprobiert werden kann. An einer weiteren Station kann man das Prinzip der Induktion nachvollziehen. Auch das komplexe Wechselspiel von Stromnachfrage und Stromerzeugung können die Besucher buchstäblich „erspüren“. Ein Angebot von Kurzfilmen aus der Bauzeit des Kraftwerks oder über die 2015 mit einem kleinen U-Boot durchgeführte Kontrolle des Kesselberg-Stollens, die auf einem interaktiven Bildschirm selbst gestartet werden können, runden das Angebot ab. Für die neue Ladestation für Elektrofahrzeuge wird der im Walchenseekraftwerk hergestellte Strom für die Ladung des Elektroautos verwendet. Diese „grüne“ Betankung mit Strom aus Wasserkraft erhöht die ökologische Attraktivität von Elektroautos.

Industriedenkmal

Das 1924 errichtete Walchenseekraftwerk gehört auch zu den Industriedenkmälern in Deutschland und macht regelmäßig am „Tag des Offenen Denkmals“ mit. Das ist immer der zweite Sonntag im September und - neben der sogenannten Kombi-Tour, die exklusiv über die Tourist-Info Kochel vermarket wird - eine der wenigen Gelegenheiten, an denen Gäste das Wasserschloss besuchen können. Rund 2.000 Besucher aus Nah und Fern kommen allein an diesem Tag, um sich die Chance auf den Ausblick ins Blaue Land zu wahren.

...und Wirtschaftsfaktor

Das Walchensee Kraftwerk ist nicht nur energiewirtschaftlich von großer Bedeutung und ein Besuchermagnet, sondern auch als Wirtschaftsfaktor in der Region. Es finden regelmäßig Investitionen in Millionenhöhe in Anlagen, Bauwerke und Einrichtungen des Walchenseekraftwerk-Systems statt, für die nach Möglichkeit Firmen aus der Region eingesetzt werden.

 RED

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