Fachthemazurück

(GZ-12-2017)
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► Hausmesse Würzburg 2017:
 
AKDB-Lösungen erleichtern kommunalen Arbeitsalltag 
 

Auch 2017 war die Hausmesse Unterfranken mit rund 300 Besuchern wieder ein Anziehungspunkt für Bürgermeister, Geschäfts-, IT- und Fachamtsleiter sowie Sachbearbeiter aus der gesamten Region. Unter dem Motto „Synergien erleben – der digitale Marktplatz für Ihre Verwaltung“ nutzten diese die Gelegenheit, sich untereinander und mit den Fachexperten von AKDB und LivingData auszutauschen und sich über die aktuellsten Entwicklungen in der kommunalen IT zu informieren.

Im Mittelpunkt: „Arbeitserleichterungen und Effizienzen“, die man mit der neuen Produktgeneration SYNERGO® verfolge, so AKDB-Vorstandsmitglied Rudolf Schleyer in seiner Begrüßungsrede. Der „SynergoEffekt“ wirke gegenüber Bürgern via Bürgerservice-Portal, Bürgerterminal und Bürgerservice-App und bei Sachbearbeitern im Bürgerbüro am dafür konzipierten „integrativen Synergo-Arbeitsplatz“.

„Synergo-Effekt“

„Dabei“, so Schleyer weiter, „geht es uns nicht um Technologie, sondern darum, Verwaltungsdienste dort anzubieten, wo sie im Zeitalter der Digitalisierung erwartet und auch nachgefragt werden: im Bürgerbüro, zuhause, unterwegs“.

Nicht nur im eGovernment ist die Digitalisierung längst eingezogen. Die Digitalisierung und Vermessung Bayerns bis in den letzten Winkel und mit einer Genauigkeit von Plusminus zwei Zentimetern sowie das Anwendungs- und Einsatzspektrum der Daten des Landesamtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung stellte dessen Präsident Wolfgang Bauer in seinem Gastvortrag eindrucksvoll unter Beweis.

Digitale Prozessketten schaffen konkrete Arbeitserleichterungen 

Unmittelbar greifbare Synergieeffekte für die alltägliche Sachbearbeitung in der Kommune wurden Hausmessebesuchern auch im Vortrag „Medienbruchfreie Prozesse in der Kommune – vom Online-Antrag mit ePayment bis in die Fachverfahren“ demonstriert. Im Rahmen des SYNERGO®-Konzepts längst gelebte Realität: Der Sachbearbeiter im Einwohnermeldeamt sieht in seinem OK.EWO-Posteingangskorb einen über das Bürgerservice-Portal online eingegangenen und per ePayment bereits bezahlten Antrag für die Ausstellung einer Meldebescheinigung, übernimmt und prüft alle Angaben über den OK.EWO-Integrationsassistenten und stellt die Meldebescheinigung aus, deren Gebühr über OK.FIS auch gleich korrekt in der Kasse verbucht wird – ein klassischer kommunaler Geschäftsprozess, medienbruchfrei mit wenigen Klicks von Anfang bis Ende digital unterstützt.

Intelligentes Zusammenspiel kommunaler Manager

Übergreifende Synergieeffekte präsentierten auch Felix Kummer und Norbert Hart in ihren Vorträ- gen zu den neuen Lösungen TERA Objektmanager, TERA Gebäudemanager und TERA Vertragsmanager. Das intelligente Zusammenspiel der neuen Fachanwendungen untereinander als auch mit der bewährten TERAwin Bauhof-Lösung ermöglicht eine Vielzahl von Arbeitserleichterungen, die ein Novum im kommunalen Bereich darstellen: Die neue TERA Manager-Familie ermöglicht beispielsweise eine Bearbeitung im zuständigen Amt und eine Beauskunftung innerhalb der ganzen Kommune. Ob der Reparaturauftrag für die Spielplatzrutsche aus dem TERA Objektmanager, die Wartung der Heizungsanlage aus dem TERA Gebäudemanager oder die Pflege der Außenanlagen aus TERAwin Bauhof kommt – die zugehörigen Aufträge werden stets an zentraler Stelle vorgehalten. Von der Auftragserteilung über die Auftragsvergabe und –bearbeitung bis hin zur Abrechnung bewegen sich die Anwender ausschließlich in den Fachmodulen ihrer TERA Manager.

IT-Sicherheit

Vor dem Hintergrund der in immer kürzerem Abstand global wütenden Krypto-Trojaner durfte das Thema IT-Sicherheit nicht fehlen. „Die hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht“, gab Referent Robert Schmid von der AKDB in seinem Vortrag zur Informationssicherheit in der kommunalen Verwaltung zu bedenken, denn die Erfahrung zeige: „einer klickt immer!“, so Schmid weiter. Die Zielsetzung von Informationssicherheit müsse folglich sein, alles zu tun, Gefahren durch Zerstörung, Enthüllung, Modifizierung oder Missbrauch analoger wie digitaler Informationen erfolgreich abzuwehren und, wenn dies nicht gelinge, den Schaden durch Vorsorgemaßnahmen möglichst minimal zu halten.

Die Festlegung entsprechender organisatorischer wie technischer Schutzmaßnahmen sei Bestandteil eines Informationssicherheitskonzepts, das bayerische Kommunen gemäß Art 8. BayEGovG zum 01.01.2018 eingeführt haben müssten. Über die einzelnen Schritte von den ersten Vorbereitungen für ein Informations-Sicherheits-Konzept bis hin zu einem in den Regelbetrieb überführtes Informations-Sicherheits-System informierte Alexander Poslad, zertifizierter ISMS-Berater nach VDS 3473 und ISIS-12 bei der LivingData.

Wenn’s einfach zu viel wird: IT-Betrieb an die AKDB delegieren 

Gut nachvollziehbar, wenn sich bei stetig steigenden Aufwänden und zunehmender Komplexität im IT-Betriebs Kommunen nach Alternativen zum Eigenbetrieb der IT umsehen. Die AKDB trägt mit Ihrem Angebot „Next Generation Outsourcing“ dieser Entwicklung Rechnung.

Neben einer Vielzahl von Vorträgen zu arbeitserleichternden Lösungen, suchten die Messebesucher vor allem das persönliche Gespräch mit „ihren“ zuständigen AKDB-Ansprechpartner. Diese gaben Antworten auf Fachfragen oder leisteten unbürokratische Soforthilfe bei konkreten Problemstellungen. Ganz im Sinne des Vorstandsmitglied Rudolf Schleyer: „Nirgendwo sonst erhalten Sie einen so breiten Überblick so konzentriert auf einem so überschaubaren Raum und von nur einem Hersteller“.

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