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(GZ-8-2019)
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► Babenhausen:

 

Neue Mehrzweckhalle in Babenhausen

 

Fast zwei Jahre nach dem Spatenstich ist es soweit: Die Schwäbische Jugendbildungs- und Begegnungsstätte (JuBi) Babenhausen verfügt nun endlich über einen eigene Mehrzweckhalle. Dass sich der Einweihungstermin mit Bezirkstagspräsident Martin Sailer und dem Vorsitzenden des Bezirksjugendrings Schwaben Manfred Gahler um einige Zeit verzögert hatte, lag an den Witterungsbedingungen und den vollen Auftragsbüchern der Handwerker. Aber Michael Sell, Leiter der JuBi, nahm das gelassen: „Wir haben ja schon sehr viel länger auf diese wichtige Ergänzung unseres Angebotes gewartet.“

Das „rote Band“ schnitten stellvertretender Bezirkstagspräsident Alfons Weber, Bezirkstagspräsident Martin Sailer und Manfred Gahler, Vorsitzender des Bezirksjugendrings Schwaben (von links) gemeinsam durch. Bild: Birgit Böllinger
Das „rote Band“ schnitten stellvertretender Bezirkstagspräsident Alfons Weber, Bezirkstagspräsident Martin Sailer und Manfred Gahler, Vorsitzender des Bezirksjugendrings Schwaben (von links) gemeinsam durch. Bild: Birgit Böllinger

Denn bereits 1986, als der Bezirk Schwaben, der Bauträger ist, gemeinsam mit dem Bezirksjugendring die Einrichtung in Betrieb nahm, war eigentlich eine „Turnhalle“ mit in der Planung. Geworden ist daraus aus den unterschiedlichsten Gründen nichts; umso größer ist nun die Freude bei allen Beteiligten, als es bei der Einweihung darum ging, das „rote Band“ zu zerschneiden.

Grenzen überwinden

Wie wichtig die Mehrzweckhalle für die Jubi ist, betonte Bezirkstagspräsident Martin Sailer: „Mit ihrem Hochseilgarten, der Umweltstation und ihrem hochwertigen pädagogischen Programm ist die Jugendbildungsstätte ein attraktiver Tagungsort für Gruppen aus dem In- und Ausland.“

Bei ungünstigen Witterungsbedingungen fehlte jedoch eine Möglichkeit, beispielsweise Sportangebote „inhouse“ anzubieten. Auch wurde es für Gruppenveranstaltungen eng, da bislang nur ein Gruppenraum für bis zu 120 Personen zur Verfügung stand.

Wichtig sei es ihm vor allem, dass die internationalen Begegnungen in der Jugendbildungsstätte nun weiter gestärkt werden könnten: „In Zeiten des zunehmenden Populismus und Antisemitismus können wir hier etwas entgegensetzten, in dem wir junge Menschen zusammenbringen und so Grenzen überwinden.“

Für rund drei Millionen Euro – mit einem Drittel beteiligte sich der Bayerische Jugendring an den Baukosten – entstand ein Neubau, in dessen Untergeschoss die Sporthalle mit Nebenräumen zu finden ist. Das Erdgeschoss verfügt über einen Seminarraum für bis zu 80 Gäste und weitere Nebenräume.

Zugleich umfasst der Bau eine Verbindung zum Gästehaus, dessen zweiter Stock im Zuge der Baumaßnahme ebenfalls renoviert wurde. Dort wurden unter anderem wärmedämmende Fenster eingesetzt und Nasszellen geschaffen. Ein neuer Aufzug schafft darüber hinaus barrierefreie Zugangsmöglichkeiten zu den Gästezimmern.

„Alles in allem haben wir nun mit der Jugendbildungsstätte ein echtes Schmuckstück, auch hinsichtlich nachhaltigen Bauens und des ökologischen Betriebs“, wies Bezirkstagspräsident Sailer auf die Kombination von Blockheizkraftwerk und Solaranlage, die die JuBi auch in Sachen Umweltschutz vorbildlich macht, hin. „Babenhausen ist ein Leuchtturm für die Bildungsarbeit in Schwaben.“

 

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